Team
«Wort zum Sonntag»: Das neue Sprecherteam geht auf Sendung
Ab Oktober 2011 geht beim «Wort zum Sonntag» vom Schweizer Fernsehen ein neues Sprecherteam auf Sendung. Anderthalb Jahre lang werden drei katholische und zwei protestantische Theologinnen und Theologen ihre Gedanken aus christlicher Sicht zum Zeitgeschehen vortragen. Die neuen Vertreterinnen sind Tania Oldenhage, und Regula Grünenfelder. Andreas Köhler-Andereggen, Florian Flohr und Andreas Rellstab sind die zukünftigen Vertreter.
Dem neuen Team von «Wort zum Sonntag» gehören eine evangelisch-reformierte Pfarrerin und ein evangelisch-reformierter Pfarrer, eine römisch-katholische Theologin, ein römisch-katholischer Theologe und ein römisch-katholischer Pfarrer an.
Andreas Köhler-Andereggen ist reformierter Pfarrer in Zürich Saatlen. Tania Oldenhage ist reformierte Pfarrerin in Zürich Fluntern. Regula Grünenfelder ist Bildungsbeauftragte beim Schweizerischen Katholischen Frauenbund, Florian Flohr ist Kommunikationsbeauftragter der Katholischen Kirche Luzern und Andreas Rellstab ist katholischer Pfarrer in Zizers.
Das neue Team zeichnet sich durch Persönlichkeiten aus, die sich bisher auf ihrem Lebensweg nicht gescheut haben, zu ihren Überzeugungen zu stehen und Schwierigkeiten nicht aus dem Weg zu gehen. Sie werden mit ihren unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Hintergründen dem «Wort zum Sonntag» weiterhin zur nötigen Würze und Schärfe verhelfen, aber das Samstagabend-Publikum auch zu Besinnung und Nachdenklichkeit anregen. Sie sprechen im eigenen Namen, werden aber von der Redaktion kritisch und ermutigend begleitet.
Das neue Team wurde wie gewohnt in einem aufwendigen Auswahlverfahren von der Redaktorin Irene Gysel in Zusammenarbeit mit den Medienverantwortlichen der Kirchen, Willi Bühler und Martin Peier, dem Redaktionsleiter Sternstunden Norbert Bischofberger und der Ausbildungsabteilung von Schweizer Radio und Fernsehen bestimmt. Es haben sich diesmal im Casting gleich fünf Sprecherinnen und Sprecher als vielversprechend ausgezeichnet. Die mehr als 50 Jahre alte Sendung wird ab Oktober 2011 mit neuen Gesichtern und damit mit neuem Profil präsentiert, wie bisher jeden Samstagabend um 19.55 Uhr auf SF 1. Die weit herum beliebte Sendung ist eines der letzten Formate, in dem ausdrücklich und vordringlich eine prägnante Meinung und Haltung der Sprecherinnen und Sprecher gefordert wird. Hier dürfen Kommentare durchaus subjektiv und pointiert sein.
Das «Wort zum Sonntag» ist überraschend aktuell und führt immer wieder zu Kontroversen, zu harscher Kritik und sogar zu Beschwerden beim Ombudsmann. Die Sendung bewährt sich seit Jahrzehnten als Ort des öffentlichen Kommentars zu drängenden Themen der Zeit.









