Hintergrund
«Wort zum Sonntag» hat seit 1954 seinen festen Platz im Fernsehprogramm und konnte im letzten Sommer sein 50-Jahr-Jubiläum feiern. Es gehört damit zu den ältesten Sendungen des Schweizer Fernsehens.
Das Schweizer Fernsehen hat in Zusammenarbeit mit den kirchlichen Fernsehbeauftragten ein profiliertes Team für das «Wort zum Sonntag» ausgewählt. Anderthalb Jahre lang werden zwei katholische und zwei protestantische Theologinnen und Theologen und ein christkatholischer Theologe abwechselnd ihre Gedanken zur Welt aus christlicher Sicht vortragen. Das «Wort zum Sonntag» ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der beliebtesten Sendungen des Schweizer Fernsehens. Der Klassiker bewährt sich als ein letzter Ort des öffentlichen Kommentars zu drängenden Themen unserer Zeit: pünktlich um 19.55 Uhr am Samstagabend auf SF 1.
Die Herausforderung für die Sprecherinnen und Sprecher von «Wort zum Sonntag» ist gross. Jeden Samstagabend zwischen Werbung und Trailer und zwischen «Meteo» und Unterhaltungsprogramm sollen sie die Zuschauerinnen und Zuschauer für ein kurzes Innehalten gewinnen. Sie sprechen zu einem Fernsehpublikum von durchschnittlich über einer halben Million Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und mit den verschiedensten Hintergründen und Bedürfnissen.
Alle anderthalb Jahre wechselt beim «Wort zum Sonntag» von SF das Team der Theologinnen und Theologen, das die Sendung am Samstagabend um 19.55 Uhr auf SF 1 präsentiert.
Das neue Team wurde wie gewohnt in einem aufwendigen Auswahlverfahren von der Redaktorin Irene Gysel in Zusammenarbeit mit den Medienverantwortlichen der Kirchen, Willi Bühler und Martin Peier, dem Redaktionsleiter Sternstunden Norbert Bischofberger und der Ausbildungsabteilung von Schweizer Radio und Fernsehen bestimmt. Das Team muss in verschiedener Hinsicht ausgeglichen sein, gleich viele Frauen und Männer und gleich viele Vertreterinnen und Vertreter der beiden grossen Konfessionen, aber alles Theologinnen und Theologen.
Die weit herum beliebte Sendung ist eines der letzten Formate, in dem das Fernsehpublikum ausdrücklich und vordringlich eine prägnante Meinung und Haltung der Sprecherinnen und Sprecher fordert. Hier dürfen Kommentare durchaus subjektiv und pointiert sein. In komplizierten Zeiten wollen die Verantwortlichen des «Worts zum Sonntag» versuchen, Orientierungshilfe zu leisten. Das ist ein hoher Anspruch. Und dessen sind sich die neuen Sprecherinnen und Sprecher bewusst.
Das Team bleibt jeweils für 1 1/2 Jahre im Amt.
Links:
www.kirchen.ch– die Plattform der christlichen Kirchen in der Schweiz, der ökumenischen Ereignisse und Initiativen
www.kath.ch - Katholische Kirche Schweiz
www.ref.ch - Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz
Das Sprecherteam (ab Okt. 2011)
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