Moderation
Die Moderatorin Nina Brunner
Nina Brunner unterhält sich mit den Gästen der Sommerserie «Tonspur - der Soundtrack meines Lebens» über deren persönliche Musikwahl und begibt sich mit ihnen auf akustische Reise in die Vergangenheit. So erfährt der Zuschauer Neues und Überraschendes von den Interviewpartnern, die sich auf ihre eigene Tonspur» begeben. Zeig mir Deine Playlist und ich sage dir, wer du bist.
Moderation
Nina Brunner unterhält sich mit den Gästen der Sommerserie «Tonspur - der Soundtrack meines Lebens» über deren persönliche Musikwahl und begibt sich mit ihnen auf akustische Reise in die Vergangenheit. So erfährt der Zuschauer Neues und Überraschendes von den Interviewpartnern, die sich auf ihre eigene «Ton-Spur» begeben. Zeig mir Deine Playlist und ich sage dir, wer du bist.
Nina Brunner wurde am 25. April 1981 geboren. Die Ostschweizerin studierte nach der Wirtschaftsmatura Ethnologie und Filmwissenschaft in Zürich. Seit 2005 arbeitet die Fernsehjournalistin für die Schweizer Redaktion von 3sat, wo sie als Redaktorin und Moderatorin beim Magazin SCHWEIZWEIT und als Redaktorin bei der Sendung «Kulturzeit» tätig ist. Alljährlich berichtet sie in Sondersendungen vom World Economic Forum in Davos.
Erste TV-Erfahrungen machte Brunner bei Privatsendern in Zürich und Berlin, wo sie als Redaktorin, Videojournalistin & Moderatorin von Sport- und Newssendungen tätig war. Später arbeitete sie für «b&b endemol», den «Bayerischen Rundfunk» und beim Schweizer Fernsehen für die Rundschau oder die Opernprojekte «La Traviata im Hauptbahnhof» und «La Bohème im Hochhaus». 2007 präsentiert sie in 3sat die Kultursendung «denkmal».
Nina Brunners persönliche Playlist
1. Sergej Prokofieff: Peter und der Wolf
Eine meiner frühesten musikalischen Erinnerungen. Im Schneidersitz vor dem heimischen Plattenspieler, die Ohren gespitzt, die Augen gross. Und dann kommt er aus dem Wald, der Wolf. Das hat immer schwer beeindruckt. Dunkel, mächtig und so unglaublich schön.
2. The Rolling Stones: Sad Sad Sad
Rebellion gegen die Musik meiner Brüder auf langen Autofahrten. Statt Status Quo und AC/DC, statt "Highway To Hell" sozusagen. Die Flashpoint-Kassette habe ich als Kind an einem Tankstellenkiosk von meinen Eltern erbettelt. Um ehrlich zu sein des Covers wegen. Sie wurde zum Ohrenöffner und ich habe sie noch immer.
3. Jeff Buckley: Mama You've Been On My Mind
Für mich die berührendste Version dieses Liedes. Zudem verbinde ich Jeff mit meiner frühesten Jugend im Flanellhemd als meine Ohren den Grunge entdeckten. In unserem Dorf gab es den Plattenladen "Marcos Soundgarden". Natürlich konnte der da nicht überleben, aber immerhin auch dank mir etwas länger. Da wurde ich hart erarbeitetes Taschengeld los: Nirvana, Pearl Jam, aber auch Alanis Morissette, The Verve und The Cure. Tolle Zeit. Dass Jeff derart jung gestorben ist -"I know it's over" – ärgert mich auch heute noch.
4. Tom Waits: Falling Down
Einer meiner absoluten Lieblingsmusiker. Er macht diesen kernigen, rostigen, ehrlichen Sound. Er kann röhren wie ein leidender Hirsch, dass mir Herz & Seele vibrieren. Bad liver and a broken heart eben.
5. The Cure: The Perfect Girl
Suchte er sich als Liebeserklärung für mich aus. Hat funktioniert. Damals.
6. Rizzoknor @ Spunk, 6.4.2012
Ein grossartiges, befreiendes Konzert dieser unglaublich geilen Band.
Allgemein ist mir auch musikalisch wohl in Zürich: Fai Baba, Tom Huber, Demolition Blues, usw. Traurig bin ich über das Ende des Trio From Hell. R.I.P.
7. The Legendary Tigerman: Walkin’ Downtown
Selbsterklärend
8. Alexander Ebert: Truth
The truth is that I never shook my shadow. And when the darkness come let it inside you. Now which is the future you choosen before you gone dying.
Every little lie in this world come from dividing.
9. The Wood Brothers: One More Day





