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Die Berliner Ermittler

Die Berliner Ermittler (RBB)

Hauptkommissar Felix Stark

Felix Stark ist bei der Mordkommission, weil er es liebt, analytisch zu denken und einen Fall auch so zu lösen. Dabei überzeugt er durch eine gerissene geistige Schärfe. Er ist nur scheinbar unkompliziert, wirkt zunächst arglos, kann aber durchaus verschlagen argumentieren, wenn er einen Verdächtigen aus der Reserve locken will. Anders als sein Kollege Ritter hat Stark mit der Bürokratie des Polizeialltags keine Probleme. Als alleinerziehender Vater eines Sohnes verbietet er sich zu offensives Flirten.

Stark legt Wert auf eine bequeme Kleidung, Kordhosen und Jacken mit Anklängen an den englischen Country-Stil gemischt mit italienischem Flair.

Schauspieler Boris Aljinovic
Ursprünglich wollte Boris Aljinovic, 1967 in Berlin geboren, als Comiczeichner arbeiten, doch dann ging er an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Zum "Tatort"-Team stieß er bei der Folge "Berliner Bärchen" (2001).

2004 trat Boris Aljinovic im Stück "Demokratie" im Renaissance-Theater Berlin auf und drehte den Fernsehfilm "Kaukasischer Coup" (Regie: Tatjana Brandrup). Außerdem begeisterte er das Kinopublikum in Otto Waalkes Filmerfolgen "Sieben Zwerge" (2004, 2006) als schlecht gelaunter Zipfelmützenträger Cloudy. Gern tritt er zusammen mit seiner Frau Antje Westermann auf, wie 1998 im Kinofilm "Der Strand von Trouville" (Regie: Michael Hoffmann).

Auch als Autor konnte sich Aljinovic bereits profilieren. Für eine Neuaufnahme des Klassikers "Karneval der Tiere" griff er selbst zur Feder und gestaltete die Texte mit viel Wortwitz und Ironie. In der Hörspielbranche ist der Berliner eine feste Größe und wurde 2007 mit dem "Deutschen Hörbuchpreis" für das beste Kinderhörbuch ausgezeichnet.

Neben den zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen ist Aljinovic stets dem Theater treu geblieben. Nach mehrjährigen Engagements u.a. am Renaissance-Theater Berlin stand er zuletzt als kokainsüchtiger Top-Anwalt Tom im Stück "Alte Freunde" zusammen mit Rufus Beck und Hans-Werner Meyer bei den Hamburger Kammerspielen auf der Bühne. Boris Aljinovic lebt in Berlin.

Hauptkommissar Till Ritter

Ritter ist bei der Mordkommission, weil er ein hohes Gerechtigkeitsempfinden hat. Seiner zuverlässigen Intuition folgend, geht er direkte Wege und macht klare Ansagen. Beim Ermitteln hält er nicht immer die Vorschriften ein, was ihn in Schwierigkeiten mit Stark bringt.
Ritter flirtet gern – leidenschaftlich und spontan. Jede Begegnung mit einer Frau ist für den Single ein neues Abenteuer, eine neue Variante des uralten Spiels. Bei seiner Kleidung mag Ritter den lässig-unkonventionellen Stil, auch wenn er die Cowboystiefel kaum noch anzieht.

Schauspieler Dominic Raacke
Dominic Raacke, 1958 in Hanau geboren, findet trotz seiner Einsätze als Till Ritter immer wieder Zeit für andere Rollen. Ob Krimi oder Komödie, er beherrscht beide Genres. Seit 1982 steht Raacke vor der Kamera. Seine Vielseitigkeit stellte der Strasberg-Schüler bereits 1987 im Polit-Thriller "Gambit" unter Beweis: Für die Rolle eines ewig betrunkenen Journalisten erhielt er den Deutschen Darstellerpreis als bester Nachwuchsschauspieler. Seit 1999 ermittelt Raacke als Kommissar Till Ritter im Berliner "Tatort". Noch mehr Krimiluft schnupperte er u.a. in den Serien "Der Ermittler" (2004), "Stolberg" (2006) und "Der Kriminalist" (2009). Im komischen Fach war Raacke zuletzt an der Seite von Sophie Schütt in der Romantic-Comedy "Wie angelt man sich seine Chefin" (2007) zu sehen.

Talent zum Texten hat Dominic Raacke ebenfalls. Zu seinen Meisterstücken als Drehbuchschreiber gehört die Krimi-Trilogie "Die Musterknaben" (1997, 1999, 2003), die er zusammen mit Ralf Huettner geschrieben hat. Für ihr Drehbuch zur Mini-Serie "Um die 30" wurden die beiden 1997 mit dem TeleStar ausgezeichnet. Dominic Raacke lebt in München.