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Zum Tod von Christa Wolf

Sternstunde Kunst vom 8. Januar 2012, 12 Uhr auf SF1

Die Schriftstellerin Christa Wolf - Ein Tag - Ein Jahr - Ein Leben

Porträtfilm in Hommage an eine der wichtigsten deutschen SchriftstellerInnen der Nachkriegszeit

Christa Wolf, die am 1. Dezember 2011 in ihrem 83. Lebensjahr verstorben ist, beschäftigte sich in ihrem Werk immer wieder mit der Frage, ob Leben identisch sei mit der unvermeidlich vergehenden Zeit. Um dem Phänomen der Vergänglichkeit auf den Grund zu gehen, unternahm die Schriftstellerin einen Selbstversuch: Seit 1960 beschrieb sie immer wieder einen Tag im Jahr, den 27. September, 40 Jahre lang.

Der Film nimmt dieses im Jahr 2003 veröffentlichte Tagebuch als Leitfaden eines sehr persönlichen Porträts der deutschen Schriftstellerin, ihrer Kunst, vor allem aber ihres bewegten Lebens und liefert interessante Einblicke in deutsch-deutsche Zeitgeschichte.

Frühere Sendungen der Sternstunden mit der deutschen Schriftstellerin:

Christa Wolf: Wider den Schlaf der Vernunft

Sternstunde Philosophie vom 5. April 1998

«Wider den Schlaf der Vernunft»

Im Gespräch mit Klara Obermüller spricht Christa Wolf über ihr Leben, ihr Werk, und über die Umwandlung der Werte in der DDR seit dem Fall der Berliner Mauer.

Dünn ist die Decke der Zivilisation

Sternstunde Religion vom 1. April 1998

«Dünn ist die Decke der Zivilisation»

Musikalische Meditation mit Christa Wolf zur Messe in Kriegszeiten «Missa in tempore belli» von Joseph Haydn in der Kirche St. Laurenzen, St. Gallen.