Sternstunde Philosophie vom 9. Januar 2011
11.00 Uhr
Vom Rauschen und Schweigen der Welt – oder: Eine Philosophie des Lärms
Die Publizistin Sieglinde Geisel im Gespräch mit Barbara Bleisch
Technomusik, Kindergeschrei, ein tropfender Wasserhahn – das Lärmempfinden ist sehr individuell. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Lärm in unserem Kopf entsteht – dies zumindest behauptet die Publizistin Sieglinde Geisel, die eine Art Philosophie des Lärms verfasst hat. Darin vertritt sie die These, dass es in der Welt zwar viele Geräusche, jedoch keinen Lärm gibt. Denn Lärm ist nichts anderes, als ein Geräusch, das uns auf die Nerven geht. Lärm kann uns dabei so sehr belasten, dass wir krank werden. Als heilsam dagegen erfahren viele die Stille, die sich in unserer Welt allmählich zu verflüchtigen scheint. Oder lässt sich grad mitten im tosenden Lärm Stille am besten erfahren?
Barbara Bleisch unterhält sich mit Sieglinde Geisel über das Rauschen und Raunen der Welt, über nervtötenden Lärm und über die Sehnsucht nach Stille.
Buchtipp:
Sieglinde Geisel: Nur im Weltall ist es wirklich still. Vom Lärm und der Sehnsucht nach Stille, Berlin, Galiani 2010.
Wiederholungen der Sternstunde Philosophie:
Dienstag, 11. Januar 2011 um 12.00 Uhr auf SFinfo
Mittwoch, 12. Januar 2011 um 04.30 Uhr auf SF1
Samstag, 15. Januar 2011 um 09.00 Uhr auf SF1
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