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Edith Piaf

«Ohne Liebe ist man nichts»

Der Film «Edith Piaf - Ohne Liebe ist man nichts» ist das Porträt einer grossartigen Künstlerin, deren Lieder zum Inbegriff des populären Chansons wurden. Anhand von reichhaltigen Archivaufnahmen erzählt die Dokumentation das intensive Leben dieser kleinen, grossen Frau, die trotz aller Widerstände und Schicksalsschläge nie müde wurde zu beteuern: «Je ne regrette rien.»

Mit Liedern wie «Hymne à l'amour» verkörperte Edith Piaf die Liebe wie kaum eine Andere und war doch selbst stets rastlos auf der Suche nach eben jener Seelenverwandschaft, die sie so betörend besang. Sie war der «Spatz von Paris»: klein, unauffällig, keinesfalls sexy – und doch war alle Welt hingerissen von dieser schmächtigen und doch so kraftvollen Frau, deren Leben derart tragisch verlief und deren anrührende Stimme unmittelbarer Ausdruck ihrer Leidenschaft war.

Die Kindheit und Jugend von Edith Piaf waren geprägt vom Alkoholismus ihres Künstler-Vaters und der Gewalttätigkeit des Milieus, in dem sie aufwuchs. Bereits wenige Wochen nach ihrer Geburt im Dezember 1915, wurde sie von ihrer Mutter, einer Kaffeehaussängerin, verlassen und wuchs bei ihrer Grossmutter auf, die sie beinahe verhungern liess. Mit sieben Jahren nahm sie ihr Vater das erste Mal mit auf Tournee, mit zehn Jahren begann sie auf der Strasse zu singen.

Als Teenager verliess Edith Piaf den Vater und zog alleine als Strassensängerin nach Paris, wo sie vom Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt wurde, der sie als Chanteuse in sein Kabarett holte und der jungen Frau, die lediglich 1,47 Meter gross war, den Namen gab, unter dem sie bekannt werden sollte: «La Môme Piaf» (Kleiner Spatz).

CD-Tipp

«The Essential Collection» (2010)

60 Edith Piaf-Klassiker in einer CD-Box vereint, inklusive 24-seitigem Booklet.