Kuba - die besuchten Orte
Havanna
Die Reise von Wasiliki Goutziomitros durch Kuba beginnt in der Hauptstadt Havanna – oder wie die Kubaner sagen „La Habana“. In Havanna leben etwas über zwei Millionen Menschen. Die Stadt ist somit die drittgrösste Metropole der Karibik. Seit 1982 gehört die Altstadt Havannas, «La Habana Vieja», zum UNESCO Weltkulturerbe und ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Altstadt wird derzeit mit grossem Aufwand renoviert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die berühmte Uferpromenade Malecón oder das Kapitol.
Hershey
Hershey ist ein Dorf, etwa eine Stunde östlich von Havanna. Von der Hauptstadt aus kann man Hershey per Auto bereisen – oder aber mit dem legendären Hershey-Zug, der heute vor allem noch als Touristenattraktion fungiert. 1916 kaufte der amerikanische Schokoladeproduzent Hershey grosse Ländereien, um Zuckermühlen zu betreiben. Die ganze Gegend lebte damals von der boomenden Zuckerrohrmetropole Kubas. Heute gleichen die leeren und heruntergekommenen Fabrikgebäude einer Geisterstadt. Die meisten Häuser des Dorfes sind aber noch bewohnt.
Varadero
Wo im 19. Jahrhundert kubanische Haciendabesitzer ihre Sommervillen hatten, befindet sich heute die grösste Tourismusregion der Insel. Seit den 50er-Jahren boomt hier an einem rund 20 Kilometer langen Sandstrand der Massentourismus. Sogar ein eigener internationaler Flughafen gehört zu Varadero, auch mit Direktflügen in die Schweiz. In Varadero befindet sich auch der zu den USA nächstgelegene Punkt.
Trinidad
Nach einer etwa fünfstündigen Fahrt von Havanna über mehrspurige aber kaum befahrene Autobahnen erreicht man die Küstenstadt Trinidad. Das malerische Städtchen mit seinen Kopfsteinpflasterstrassen und uralten Häusern scheint noch mehr in der Vergangenheit stehengeblieben zu sein als andere Städte Kubas. Die grösste Attraktion ist die Plaza Mayor mit zahlreichen Museen. Gleich daneben befindet sich eine breite Treppe und das Casa de la Musica . Dort trifft sich jeden Abend die Dorfbevölkerung zu Musik, Mojito und Salsa.
Wer Kuba auf authentische Art erleben möchte, übernachtet am besten in einem «Casa Particular» - einer Privatunterkunft bei einer kubanischen Familie.
Schweinebucht
Die legendäre Schweinebucht (auf spanisch Bahia de Cochinos) liegt an der Südküste Kubas. Am 17. April 1961 landete hier eine Brigade von Exilkubanern, die unter der Leitung der CIA ausgebildet wurde. Ziel war es, die Regierung von Fidel Castro zu stürzen. Der Name der Bucht leitet sich übrigens nicht von Schweinen ab, die im Spanischen Cochinos genannt werden, sondern von den karibischen Drückerfischen, die in Kuba ebenfalls Cochinos genannt werden.
Viñales
Viñales ist eine Ortschaft in der Provinz Pinar del Rio, im westlichen Zipfel Kubas. Seit der Öffnung Kubas für den Tourismus erlebt die ganze Region rund um Viñales einen eigentlichen Boom. Dies liegt zu einem grossen Teil an den Kegelkarstbergen namens «Mogotes», die aus dem fruchtbaren Talboden aufragen und dem ganzen Tal ein surreales Aussehen verleihen. In der Nähe befindet sich auch das grösste Höhlensystem Kubas mit rund 46 Kilometern Ausdehnung. Wichtigste Einnahmequelle der Gegend ist neben dem Tourismus der Tabakanbau. Auch Viñales gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.


