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Peru

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«SF unterwegs - Peru»

26. März 2010

So vielfältig wie die Landschaft in Peru ist, so vielfältig sind auch die Menschen, denen Andrea Jansen auf ihrer Reise durch den Süden des Anden-Landes begegnet. Sie entdeckt den Colca Canyon mit Hilfe eines Schamanen, der bei einem traditionellen Ritual die Reisegötter gnädig stimmt, besucht in Perus Hauptstadt Lima einen «Grammy»-Gewinner und erkundet die mystischen Nasca-Linien aus der Luft. Bei allen Begegnungen erfährt Andrea Jansen eine tiefe Verbundenheit der Peruaner zu ihrer Tradition und Geschichte und geht daher der Frage nach, weshalb in Peru die Vergangenheit noch so lebendig ist.

Schnitt: Pat Sieber. Kamera: Jens Rövekamp. Ton. René Alfeld. mehr

Die Frage

Weshalb ist in Peru die Vergangenheit noch so lebendig?

Die Reise von Andrea Jansen beginnt im Colca Canyon, der mit bis zu 3‘400 Metern zu den tiefsten Schluchten der Welt zählt. Am Rande des Abgrundes führt sie gemeinsam mit einem Schamanen ein traditionelles Ritual durch, bei welchem sie versuchen die Reisegötter gnädig zu stimmen und so manches Tor in eine andere Welt zu öffnen.

In der Kolonialstadt Arequipa, am Fusse des Vulkans Misti, erkundet Andrea Jansen die kulinarische Fülle Perus und lernt, dass die Peruaner gerne Meerschweinchen essen und auf dem Markt Froschsaft als Energie-Drink anbieten. In der Küche von Doña Lucilia schwingt sie den Kochlöffel nach einem Rezept, welches die über 90jährige Köchin noch von ihrer Mutter überliefert bekommen hat.

Im Nationalpark von Paracas trifft Andrea Jansen auf einen widerspenstigen Fischer, der sich seit über 35 Jahren im eigentlich geschützten Gebiet aufhalten darf und die wohl frischsten Muscheln in ganz Peru anbietet. Die letzte Station heisst Lima, die Hauptstadt Perus. Andrea Jansen erkundet die Millionenmetropole zusammen mit dem «Grammy»-Gewinner Juan Medrano Cotito und erfährt, dass Peru musikalisch mehr zu bieten hat als die Panflöte.

Fakten

Einwohnerzahl: 28'285'220
Zeitverschiebung: -6 Stunden zur Mitteleuropäischen Zeit
Amtssprache: Spanisch, Ketschua und Aymara
Nationalsprachen: Spanisch, Ketschua, Aymara sowie weitere indigene Sprachen
Beste Reisezeit: Ganzjahresdestination, abhängig von der besuchten Region
Regierungsform: Semipräsidiale Republik
Wirtschaft: Hauptexportgüter sind Kupfer, Gold, Zink, Öl, Kaffee und Textilien
Währung: Nuevo Sol (PEN)
Telefonvorwahl: +51
Visum: Für Aufenthalte bis 3 Monate ist kein Visum nötig. Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Impfungen: Gelbfieberimpfung empfohlen bei Reisen in die Urwaldgebiete. Gelbfieberimpfung obligatorisch (nicht für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (nicht bei dortigem Flughafentransit)
Stromspannung: 110-220 Volt