Fernweh 2010 - Karibik Folge 6
6. Sendung - Haiti
Die Karibik präsentiert sich nicht nur mit weissen Sandstränden. In Folge 6 reist Mona Vetsch nach Haiti. Dort trifft sie Menschen, die alles verloren haben, als das schwere Erbeben vom 12. Januar vor allem in der Gegend um die Hauptstadt Port-au-Prince grosse Verwüstungen anrichtete. Diese Menschen erzählen, wie sie mit dem Erlebten umgehen und wie das Leben für sie weitergeht.
Sie lernen Filmstudenten kennen, die ihr Land nicht in Vergessenheit geraten lassen wollen. Moderatorin Mona Vetsch trifft Familie Gard, die in einer Zeltstadt lebt, sowie den Schweizer Rolf Maibach, welcher das Hôpital Albert Schweitzer leitet. Er ist stolz auf die neue Prothesenabteilung des Spitals. Im Norden des Landes zeigt «Fernweh» Haitis einziges Tourismusprojekt, welches heiss umstritten ist.
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Spenden für die Opfer in Haiti
Falls Sie für die Opfer des Erbeben in Haiti spenden möchten, können Sie das online bei der Glückskette tun oder Sie spenden auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk Haiti).
Interview mit Soziologe Ely Thélot
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Haitis
In einem ausführlichen Interview erklärt der haitianische Soziologe Ely Thélot, weshalb das Erdbeben vom Januar so viele Opfer gefordert hat. Er erläutert die historisch bedingte Verantwortung des Westens für die aktuelle Situation, und er spricht über die Zukunft seiner Heimat.
Kulturplatz
Filmschule Haiti
Keziah Jean und andere Filmstudenten des Ciné Institute in Haiti haben nicht nur das Drama um und nach dem Erbeben dokumentiert - Sie haben auch den berühmten Song «We are the World» bebildert. Das Lied von Michael Jackson wurde nach dem Erbeben neu aufgenommen. Sehen Sie hier den Beitrag aus der Sendung «kulturplatz». mehr
Monas Reisetagebuch
Das 6. Tagebuch von Mona Vetsch zeigt das Haiti von heute - 7 Monate nach dem Erbeben. Filmstudenten dokumentieren den Wiederaufbau. Lesen Sie die Geschichten über das tägliche Überleben der Haitianer.
Zum Buch
Erbeben - mehr Informationen
Jedes Jahr können über eine Million Erdbeben mit Instrumenten gemessen werden. Davon sind nur gerade 150'000 von den Menschen schwach fühlbar. Und weniger als tausend verursachen Schäden an der Oberfläche.
Im Dossier von «SF Wissen» erfahren Sie
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