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«SF bi de Lüt – Wunderland»

«SF bi de Lüt – Wunderland»

Von 13. April bis 25. Mai 2012

Die Reihe präsentiert vergessene, mystische und wenig bekannte Landschaften der Schweiz. Vom wilden Gebirgsstock des Hohgant über das liebliche Puschlav zum verlassenen Weisstannental werden in sieben Sendungen atemberaubende Landschaften vorgestellt. Nik Hartmann zeigt die schönsten Fleckchen der Region, die verborgenen Schätze, und trifft Menschen, die tief in der Gegend verwurzelt sind.

(SRF)

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Nik Hartmann und Ranger Lukas Frei. (SRF)

«SF bi de Lüt – Wunderland»: Hohgant (1)

Sendung vom 13. April 2012

Im Fokus der ersten Folge steht die Gegend rund um den Hohgant im hinteren Emmental. Weiter nördlich des Gebirgsstocks liegen der Schangnau, das Tal der Wasserbüffel und der Eriz, das Tal der Hochmoore. Im Süden befindet sich der Habkern mit der malerischen Lombachalp und gewaltigen Höhlensystemen.
Nik Hartmann trifft auf Bauern wie Hans Gerber, die noch nach Art ihrer Väter und Grossväter Holz transportieren ... mit Pferdestärken! Tief im Berg zeigt Ueli Zenger Nik seine verborgenen Käse-Schätze im Militärbunker.

(SRF)

«SF bi de Lüt – Wunderland»: Val de Travers (2)

Sendung vom 20. April 2012

Nik Hartmann geht dem Neuenburger Jura buchstäblich auf den Grund und begibt sich auf das Glatteis: Im Val de Travers liegt der grösste unterirdische Gletscher der Schweiz. Der Höhlenforscher Urs Eichenberger erklärt Nik das Naturspektakel. Im Dorf La Brévine, dem schweizerischen Sibirien, erzählt ihm Robert Huguenin, wie es sich mit der Kälte leben lässt.
Mit dem Absinth-Brenner Claude-Alain Bugnon degustiert Nik die Grüne Fee, und mit den Gebrüdern Stähli probiert Nik Mozzarella aus Wasserbüffel-Milch. Das landschaftliche Highlight des Val de Travers ist der Creux du Van. Dieser natürliche Felskessel ist ca. 1200 Meter breit und 500 Meter tief.

(SRF)

«SF bi de Lüt – Wunderland»: Schwarzbubenland (3)

Sendung vom 27. April 2012

Charakteristisch für das Schwarzbubenland sind die Hügelketten und Klusen des südlichen Faltenjuras.
Nik Hartmann geht mit dem Revierjäger Ueli Hänggi auf die Pirsch nach Wildschweinen. Am Hausberg von Dornach, der Gempenfluh, zieht Nik den Klettergurt an, steigt die eindrucksvolle Felswand empor und erlebt einen einmaligen Sonnenuntergang über der Hügellandschaft. In Seewen kehrt Nik Hartmann zurück zu seinen Wurzeln: Sein Grossvater war hier Gastwirt und Metzgermeister. Im wildromantischen Kaltbrunnental trifft Nik eine Kräuterhexe, die für ihn eine feine Suppe zubereitet. In Kleinlützel besucht Nik Hartmann den gelernten Pfeifenmacher Bruno Tschan.

(SRF)

«SF bi de Lüt – Wunderland»: Puschlav (4)

Sendung vom 4. Mai 2012

Das Puschlav oder Valposchiavo beginnt beim Berninapass und endet im veltlinischen Tirano. Die Berninalinie der Rhätischen Bahn bildet den Hauptlebensnerv des Tales. Während oben auf dem Berninapass der Lago Bianco unter dickem Eis seinen Winterschlaf hält, pulsiert im italienischen Städtchen Tirano bereits das Leben. Nik Hartmann macht auf seiner Reise Station im Val da Camp, auf der Alp Grüm und im Cavaglia, wo der grösste Gletschergarten Europas freigelegt wurde. Das Tal bietet nicht nur Eisenbahn- und Gletscherfreunden viel, sondern auch Entdeckern von kulinarischen, kulturellen und sprachlichen Besonderheiten.

(SRF)

«SF bi de Lüt – Wunderland»: Wilder Osten (5)

Sendung vom 11. Mai 2012

Südöstlich vom Walensee – zwischen Mels und Bad Ragaz – liegt das Pizolgebirge mit seinen Bergketten, umringt von drei Tälern: dem  eher unbekannten Weisstannental,  dem wilden Calfeisental und dem sanften,  breiten Taminatal. Nik Hartmann trifft in Vättis zwei Männer, die noch wie zu Gutenbergs Zeiten Bücher drucken – in Europa einmalig. Am St. Margretenberg staunt er nicht schlecht, als er eine junge Frau kennenlernt, die von ihrem Götti zu Weihnachten eine Militärfestung geschenkt bekommen hat. Und dann beweist Nik auch Mut, indem er sich in der Taminaschlucht bei Bad Ragaz 100 Meter in die Tiefe abseilt.

(SRF)

«SF bi de Lüt – Wunderland» Bleniotal (6)

Sendung vom 18. Mai 2012

Wegen seiner südlichen Ausrichtung wird das Tal auch Val di Sole, das Tal der Sonne genannt. Im Norden wird es begrenzt von der Greina-Hochebene und dem Lukmanierpass. Im Süden mündet das Tal bei Biasca in die Leventina. Ganz oben am Lukmanier geht Nik Hartmann auf die Suche nach der Quelle des Flusses Brenno. Am Ursprung des Brenno liegt die Selva Secca, der grössten Arvenwald der südlichen Alpen. Oberhalb von Olivone erforscht Nick Harmann die Luzzone-Staumauer. Im Keller der alten Schokoladenfabrik Cima Norma lernt Nik Hartmann einen ehemaligen Mönch kennen, der nun im Bleniotal Wein keltert. Über eine spektakuläre romanische Brücke, die Ponte di Lau, gelangt Nik nach Malvaglia. Dort zeigt ihm Roberto Megegalli, wie früher in den Seitentälern Getreide gemahlen wurde.

(SRF)

«SF bi de Lüt – Wunderland»: Val d'Anniviers (7)

Sendung vom 25. Mai 2012

Das Val d’Anniviers ist selbst für Walliser Verhältnisse schwer zugänglich und geprägt von einer wilden, alpinen Landschaft. Am Eingang des Tals liegt der Illgraben, ein gewaltiger Felsenkessel, der durch die Erosion jedes Jahr grösser wird. Augustin Rion, Sicherheitschef des Val d’Anniviers, nimmt Nik mit auf einen Kontrollgang zum Illgraben. Das Tal ist geprägt von den starken kulturellen Traditionen – die Kämpfe zwischen den Eringerkühen in Ayer sind von hier nicht wegzudenken. Zusammen mit Bergführer Romain Tavelli nimmt er den Weg zum Ausgangspunkt für die Tour auf das Bishorn in Angriff.