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SF bi de Lüt - Tellspiele 2009

Zweiteiler zu den Freilichtspielen - 2009

SF bi de Lüt - Tellspiele 2009

Seit fast hundert Jahren gehört die Theaterproduktion über Wilhelm Tell zum festen kulturellen Angebot von Interlaken. Diese Erfolgsgeschichte ist für eine Freilicht-Theaterproduktion einmalig. Über zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben die Aufführungen bis heute besucht. Und jedes Jahr kommen über 20'000 weitere dazu. Das Spezielle daran: Alle Schauspieler sind Laien.

Was es alles braucht für eine solche Freilicht-Aufführung und welche Schauspielerinnen hinter Tell, Gessler und der Stauffacherin stecken, zeigte das Schweizer Fernsehen in der zweiteiligen Dokumentation «SF bi de Lüt - Tellspiele» im Sommer 2009.

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Tell-Freilichtspiele in Interlaken

Die Tell-Freilichtspiele in Interlaken finden seit 1912 statt. Jeden Sommer wird Friedrich Schillers Schauspiel «Wilhelm Tell» am Rugen in Matten (Interlaken) aufgeführt. Letztes Jahr verzeichnete das Freilichttheater 27'500 Besucherinnen und Besucher.

Die Protagonisten des Theaterstücks

Die Aufführung 2009

Mit viel Elan und Engagement startet die Tellfamilie mit der Inszenierung von Franca Basoli in die Spielsaison 2009. Die Zürcher Regisseurin hat ihre Inszenierung weiterentwickelt und zu einem emotional starken Befreiungskampf der einfachen Leute gestaltet. Diese spielen denn auch bei dieser Inszenierung die wichtigste Rolle. Bei Franca Basoli hat das Volk eine eigene Stimme erhalten. Bekannte Schweizer Volkslieder verleihen dem Freiheitskampf der Eidgenossen eine besondere Identität und Kraft. Unterstützt werden die Sängerinnen und Sänger durch ein Orchester unter der Leitung von Susanne Flück.

Die Handlung der Tell-Freilichtspiele Interlaken

Neue Kostüme

Nicht nur klanglich kommt das Tellspiel 2009 neu daher. Auch optisch hat sich viel verändert. Mit neuen Kostümen werden die Zuschauerinnen und Zuschauer mitten in die mittelalterliche Welt der Schweiz in ihrer Gründerzeit geführt. Esther Huss aus Zürich entwarf nach authentischem mittelalterlichem Vorbild neue Kostüme. In der eigenen Werkstätte haben die Tellspiel-Schneiderinnen innerhalb zweier Jahren über 200 Kostüme genäht und in historischen Farben eingefärbt.

Freilichtbühne

Die Bühne liegt in einer Waldlichtung und gehört zu den grössten Bühnenanlagen Europas dieser Art. Die verschiedenen Häusergruppen, verbunden mit natürlich angelegten Wegen und dem grossen Dorfplatz von Altdorf im Zentrum, lassen eine grosszügige Spielweise zu. Der Schauplatz bieten den Reitern und ihren Pferden viel Raum, um in vollem Tempo durch die Szenen zu reiten. Zum eindrücklichen Erlebnis wird der Alpabzug mit seinen Kühen und Geissen. Die gedeckte Tribüne bietet rund 2200 Sitzplätze an. Dank den geschützten Zuschauerplätzen ist es möglich, auch bei Regenwetter zu spielen.

Vorstand und geehrte Mitwirkende 2009

Der Vorstand der Tellspiele Interlaken:
Peter Wenger (Präsident), Regula Rösch (Vizepräsidentin/Finanzen), Hansruedi Geissbühler (Sicherheit), Jürg Kübli (Bauten), Christoph Dietrich (Technik), Karl Bieri (Chef Spielleitung).

Spielleitung:
Karl Bieri (Chef Spielleitung), Kathrin Aemmer (Kostüme), Alfred Siegrist (Führungen), Ernst Hügli (Reiterei/Tiere), Erika von Allmen (SpielerInnen/Kinder), Therese Schönholzer (Spielerkontrolle), Christoph Stettler (Reisige).

Die Geehrten 2009:
1000 Vorstellungen: Emma Luginbühl; 800 Vorstellungen: Emil Brunner; 700 Vorstellungen: Albert Ritschard; 600 Vorstellungen: Walter Gugg; 500 Vorstellungen: Inge Hess, Andreas Kübli; 400 Vorstellungen: Béatrice Abrecht, Caroline Ritschard, Mary Spring, Max Wirz; 300 Vorstellungen: Maya Balmer, Karl Bieri, Regine Gilgen, Elsbeth Meier, Albert Zürcher; 200 Vorstellungen: Christoph Dietrich, Christian Lehmann, Regula Lehmann, Matthias Wolf, Alexandra Zingrich; 100 Vorstellungen: Jeremias Bieri, Andrea Christen, Jacqueline Gilgen, Fritz Glaus, Michael Hertig, Karin Inäbnit, René Megert, Emmanuelle Mettler, Andrea Plet, Marianne Tadmoute, Christof von Allmen, Siegfried Wyss, Edith Zingg.


Homepage» www.tellspiele.ch