John Adams, SF zwei
John Adams
Ob als Patriot, Revolutionär, Diplomat oder Redner – in jeder dieser Rollen spielte John Adams (1735 – 1826) einen entscheidenden Part in den turbulenten Gründungsjahren der Vereinigten Staaten von Amerika. Die gefeierte siebenteilige HBO-Mini-Serie «John Adams» beleuchtet das Leben dieser bemerkenswerten historischen Figur, die - neben George Washington, Benjamin Franklin, Alexander Hamilton und Thomas Jefferson - zu den herausragenden Figuren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges sowie der darauf folgenden Konstitutionsphase der USA gehört.
Die unter anderem von Tom Hanks mitproduzierte Serie basiert auf der gleichnamigen Bestseller-Biografie von Pulitzerpreisträger David McCullough, der Adams als unabhängigen Geist porträtiert, dessen Einsatz für Rechtsstaatlichkeit und persönliche Freiheit das Selbstverständnis der USA als Wiege der modernen Demokratie entscheidend prägte. Ähnliches Gewicht wie die politische Statur des Gründungsvaters sowie die akkurate Rekonstruktion der Epoche hatte für die Filmemacher das Verhältnis zwischen den Eheleuten John und Abigail Adams, welches 54 Jahre dauerte und als eine der bewegendsten Liebesgeschichten in die amerikanische Geschichte einging. Mit «John Adams» ist dem US-Kabelkanal HBO ein eindrückliches Sittenbild des 18. Jahrhunderts gelungen. Es zeigt eine Epoche, in der Freiheit und Emanzipation zu zentralen Forderungen wurden und sich die Konturen der modernen Welt allmählich abzuzeichnen begannen.
Für die Hauptrolle verpflichteten die Macher den profilierten Charakterdarsteller Paul Giamatti («Sideways»). Das dargestellte halbe Jahrhundert im Leben des Gründervaters bewältigt Giamatti souverän, wobei er sich Adams‘ Ticks mit besonderer Hingabe widmet. Ähnlich engagiert verkörpert die gefeierte Schauspielerin Laura Linney («Mystic River») Ehefrau Abigail Adams. So besetzt gelingt es der Fernsehserie, neben welterschütternden Ereignissen auch ein inneres Drama, die Liebesgeschichte eines Paares, zu schildern, das sich in den Wirren des Jahrhunderts vom überkommenen Rollenbild zu emanzipieren versucht.
Neben Giamatti und Linney sind hochkarätige Darsteller wie Stephen Dillane (als Thomas Jefferson), Tom Wilkinson (als Benjamin Franklin), Sarah Polley (als Abigail «Nabby» Adams) und David Morse (als George Washington) in weiteren Hauptrollen zu sehen. Auf dem Regiestuhl sass Tom Hooper. Das Schweizer Fernsehen zeigt die mit mehreren Golden Globes ausgezeichnete Serie in der deutsch untertitelten Originalfassung als exklusive Free-TV-Premiere. »


