Die Macher
Michael Steiner schrieb das Drehbuch und führte Regie
Der Autodidakt Michael Steiner ist im Schweizer Film zweifellos der Mann der Stunde. Auch im europäischen Vergleich zählt er zu den grossen Talenten. Seine beiden letzten Kinospielfilme „Mein Name ist Eugen“ und „Grounding“ gehörten mit nahezu 600`000 und fast 400`000 Zuschauern zu den meistbesuchten Schweizer Filmen der letzen Jahrzehnte und machten ihn über Nacht zum ehrfolgreichsten Regisseur beim Publikum in der Schweiz.
Geboren ist er 1969 in Hergiswil SG. Er studierte Ethnologie, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Danach war er Journalist, Pressefotograf und Regisseur für Condor Films, Zürich. Er machte diverse Auftragsfilme und über 40 Werbespots.
Michael Sauter schrieb das Drehbuch
Michael Sauter wurde 1973 in Zürich geboren. Er besuchte viele verschiedene Kindergärten und Schulen, bestand irgendwann die eidgenössische Maturitätsprüfung und studierte einige Semester
an der Universität Zürich. Daneben spielte er in der legendären Zürcher Hardcoreband „Mona Lisa Overdrive“ und war Musikredaktor bei der Zeitung „Toaster“. Zwischendurch schrieb er immer wieder mal ein Drehbuch und einmal einen Roman. Im Jahre 2003 feierte er den Erfolg seines Drehbuches „Achtung fertig Charlie“, welches zum Schweizer Box Office-Hit des Jahres wurde mit nahezu 600'000 verkauften Tickets.
Stephanie Japp war Co-Autorin
Die Schweizer Schauspielerin Stephanie Japp wurde am 23. Mai 1972 in Zürich geboren. Ihre Schauspielausbildung machte die ambitionierte Künstlerin an der Hochschule für Theater in Bern. Schon bald bekam sie Engagements an den dortigen Bühnen sowie am Schauspielhaus in Dortmund. Heute lebt die Schauspielerin in Berlin.
Pascal Walder führte die Kamera
Geboren 1972 in East London (RSA) und in der Schweiz aufgewachsen. Viele seiner Arbeiten in Werbung und Spielfilm wurden schon mit unzähligen, nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, so dass er heute zu Europas begehrtesten Kameramänner gehört. Er verwirklichte zusammen mit Michael Steiner unter anderem die preisgekrönten Spielfilme „Nacht der Gaukler“ und „Mein Name ist Eugen“.
Gerald Damovsky besorgte die Ausstattung
1986 begann Gerald Damovsky, geboren 1956, die Filme von Peter Patzak auszustatten und es folgten unzählige Kino- und TV-Filme für deutsche wie Schweizer Auftraggeber. Seine Produktionsstätten sind u.a. Wien, Köln, Berlin, Prag und Zürich. „Wenn man meine Arbeit nicht sieht, bin ich zufrieden.“: Die Ausstattung eines Filmes unsichtbar zu machen, das prägt das Production Design von Gerald Damovsky. Damit gibt er dem Zuschauer gewollt einen Freiraum, um die eigenen Visionen frei zu entwickeln und sich von der Realität zu verabschieden und in die Fiktion abzutauchen. Neben zahllosen Werbespots wurde er für den Kinospielfilm „Mein Name ist Eugen“ mit dem Züricher Filmpreis ausgezeichnet. „Sennentuntschi“ ist nach „Mein Name ist Eugen“ die zweite Zusammenarbeit mit Michael Steiner.
Pascale Suter besorgte die Kostüme
Pascale Suter, geboren 1970 in Zürich, arbeitete, nach abgeschlossener Ausbildung als Dekorationsgestalterin, für Spielfilm- und Werbeproduktionen und hat unter anderem die Kostüme von „Spital in Angst“, „Mein Name ist Eugen“, „Grounding“, „Marcello Marcello“ oder „Handyman“ konzipiert und realisiert.
Benjamin Fueter schnitt den Film
Benjamin Fueter, geboren 1976 in Winterthur, arbeitet seit 2006 als professioneller Freelance Editor. Sein Handwerk lernte er einerseits während vieler Stunden als Zuschauer bzw. Assistent bei seinem Bruder Tobias (ehemals Editor, heute Regisseur, 35) und im Eigenstudium, dann beim Schweizer Movie- und Entertainment-Sender Star TV. 1999 wurde er für die Hauptrolle in der erfolgreichen Schweizer Soap “Lüthi&Blanc” gecastet und spielte dann sieben Jahre lang den rebellischen, homosexuellen Studenten Thomas Lüthi.
Von 2001 bis 2006 war er mit Fabian Sturzenegger und Tobias Tissi für verschiedene Filmmusiken verantwortlich, bis er 2006 in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Tobias „Grounding – Die letzten Tage der Swissair” editierte. Seither schneidet Benjamin hauptsächlich TV-Filme für das Schweizer bzw. deutsche Fernsehen. 2009 wurde er für seine Arbeit bei „Das Unglück von Überlingen” für den Deutschen Fernsehpreis im Bereich Schnitt nominiert. Benjamin lebt und arbeitet in Zürich.
Bernhard Burgener produzierte den Film
Bernhard Burgener wurde 1957 in Basel geboren. Nach der Ausbildung zum Diplom-Kaufmann machte er sich 1983 selbstständig und begann seine Laufbahn als Unternehmer mit der Gründung der Rainbow Video AG, Pratteln/Schweiz - der heutigen Rainbow Home Entertainment AG. 1994 erwarb Bernhard Burgener mit einem Partner eine 50-prozentige Beteiligung an der Highlight Communications AG, Pratteln, und fungierte dort anschliessend als Delegierter des Verwaltungsrats. Ab 1999 verantwortete er als Präsident des Verwaltungsrats die Geschäfte der Highlight Communications AG und führte das Medienunternehmen im Mai 1999 an die Börse. Nach dem Börsengang folgte noch im selben Jahr die Beteiligung an der Team Holding AG, Luzern/Schweiz, und später an der Constantin Film AG, München. Als Präsident des Verwaltungsrats der Highlight Communications AG und als wesentlicher Aktionär zeichnete Bernhard Burgener seither für die Strategie der gesamten Unternehmensgruppe verantwortlich. Seit 1. September 2008 fungiert er nebst seinem Amt als Delegierter des Verwaltungsrats der Highlight Communications AG als Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG und als Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG. Darüber hinaus bekleidet er die Position des Präsidenten des Verwaltungsrats der Team Holding AG.


