Castingsendungen
Die siebte Sendung vom 18. Februar 2012
Der Unterhaltungsdampfer auf Rundkurs durch die Schweizer Talentlandschaft
Auch die Kandidaten von Folge 7 möchten nur eines: In den sicheren Hafen des Halbfinals einlaufen. Bereits am Mittwoch entscheidet sich, wer auf der Bühne der Bodensee-Arena stehen wird. Schwerpunkt der siebten Sendung sind Talente aus der Innerschweiz und talentierte Vierbeiner. Für Höhepunkte sorgen ein stimmgewaltiger Tessiner und eine Kampfakrobatik-Showgruppe aus Bern.
Steinstösser «Pesche» stemmt Moderationsschwergewicht Epiney
Der 41-jährige Peter «Pesche» Michel aus Interlaken BE führt die Kunst des Steinstossens vor. Noch vor seinem Auftritt fordert er den vorlauten BoBo auf, den 83.5 Kilo schweren «Königsstein» selbst zu heben. Der Chefjuror schafft es nicht und klemmt sich beinahe die Hand ein. Pesche reckt den Stein in die Höhe und spediert ihn ins Sägemehl. Dann schmeisst er ein 100 Kilo-Fass. «Beeindruckend», findet BoBo. «Könntest du auch zwei hübsche Damen heben?». «Ich habe vorher mit Anna Maier aufgewärmt», berichtet Pesche. Roman hat eine bessere Idee: «Mir wäre eigentlich lieber, wenn du Epiney dort hinein werfen würdest. Ich möchte ihn wenigstens einmal hilflos zappeln sehen.» Gesagt, getan: Pesche hebt Epiney hoch - für einmal ist der Moderationsroutinier nicht Herr der Situation.
BoBo verknallt in die «Schwarzen Augen»
Die 24-jährige Jusstudentin Sumitra Keshava aus Allschwil BL führt indischen Tanz im Bollywood-Stil vor. Ihre Darbietung mit dem Titel «Schwarze Augen» erntet tosenden Applaus. BoBo ist hingerissen. «Ich hing von der ersten Sekunde an an deinen Augen. Obwohl du mich nicht verzaubern wolltest, hast du es geschafft. Ich bin ein bisschen verknallt», gesteht er leicht errötet. Auch Christa ist fasziniert: «Du bist eine wunderschöne Frau, hast eine riesen Ausstrahlung und so viel Femininität, Eleganz, Sinnlichkeit». Roman kann nur beipflichten: «Es ist wirklich ein Genuss, dir zuzusehen. Doch irgendwo ist es mir doch zu fern. Deshalb Nein, bei allem Zauber». BoBo und Christa sagen Ja.
Sandmaler fasziniert mit audio-visueller Performance
Der Musiker Urs Rudin aus Rümlingen (BL) malt mit Sand auf einer beleuchteten Scheibe. Er präsentiert eine «Sandfonie» – Sandmalerei zu selbst komponierter Musik. Jury und Publikum sind fasziniert von der audio-visuellen Performance. «Sie haben Musik und Bild so zusammenschmelzen lassen, dass ich keine Sekunde das Gefühl hatte, sie gehören nicht zusammen», sagt BoBo. Christa fand es traumhaft, poetisch und unglaublich schön: «Ich hätte ihnen noch stundenlang zugeschaut.» Roman hätte nie erwartet, dass man Sandmalen innert eines halben Jahres auf ein solches Niveau bringen kann. «Ich werde meinen Kindern erzählen, dass ich das Sandmännchen persönlich getroffen habe. Merci vielmals, das waren entspannden Minuten!» Dreimal Ja für den Sandfoniker.
Luca in den Fussstapfen Michael Bubles
Luca Tarqua aus Nürensdorf ZH möchte einmal im Madison Square Graden in New York auftreten. Auf der Talentbühne singt er «Feeling Good» von Michael Buble und sorgt für Standing Ovations. Der 13-Jährige ist zu Tränen gerührt. «Mama mia, Luca! Du bist einer der kleinsten Kandidaten, aber eines der grössten Talente. Eine unglaubliche Leistung», rühmt Christa. Roman ist beeindruckt: «Michael Buble ist ein Riesen-Entertainer. Du bist wirklich nahe an seinen Fusstapfen dran ». BoBo ist sehr zurfrieden: «Als du den ersten Teil gesungen hast gab es einen Moment, in dem der Knoten geplatzt ist. Wegen solchen Moment bin ich froh, dass meine Lieblingssendung im Schweizer Fernsehen ‚Die grössten Schweizer Talente‘ heisst. Leute wie dich wollen wir nicht im Madison Square Garden sehen, sondern zuerst einmal im Hallenstadion. Ja, Luca! Super!» Dreimal Ja.
Swisstricks – Kampfakrobatik meets Comedy
Die fünf Berner von Swisstricks präsentieren eine temporeich choreografierte Kampfakrobatik-Show mit Slapstick-Elementen. Christa ist ganz aus dem Häuschen, als die durchtrainierten «Giele» auf der Bühne auftauchen. «Yes, Ja, Ja, Ja und Ja», sagt sie bereits vor ihrem Auftritt. Swisstricks erobern die Maag Halle mit ihrer humorvollen Performance im Sturm, alle erheben sich von den Stühlen. Roman ist voll des Lobs: «Das war jetzt eine richtig grosse, geile Unterhaltungsshow mit allem drin - Comedy und professionelle Tanzeinlagen!». «Ihr seid so sexy wie BoBos Dreitagebart», findet Christa. Tanzexperte BoBo gibt das Schlussverdikt: «Ihr wart grossartig. So kommt man auf die Bühne von DGST». Dreimal Ja für Swisstricks.
«Grazie, Ticino!» - Mattio begeistert mit Dalla-Canzone
Der Auftritt des 27-jährigen Mattio da Dalt aus Minusio TI setzt den glanzvollen Schlusspunkt der siebten Sendung. Der frisch gebackene Vater singt Lucio Dallas «Caruso» und erntet Standing Ovations vom begeisterten Publikum. «Wow, ‚Caruso’ – kein einfaches Lied. Du hast wirklich eine sehr schöne, starke Stimme. Ich spüre das Feuer der Leidenschaft in dir. Und ich brenne schon». Roman bedankt sich gleich beim ganzen Tessin: «Ich bin so froh. GRAZIE TICINO, GRAZIE! Noch ein- oder zweimal mehr die Augen aufmachen während des Singen, und dann wird das wunderbar.» BoBo wurde auch vollkommen überzeugt: «Du hast eine unverwechselbare, unaustauschbare Stimme. Du bist ein Original. Grossartig, Grazie Ticino“. Dreimal Ja und drei Küsschen von der Jury.
(krum)
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