Castingsendungen
Die sechste Sendung vom 15. Februar 2012
Ein abwechslungsreiches Talent-Dinner
Folge 6 von DGST bietet ein abwechslungsreiches Talent-Menü mit auserlesenen Zutaten: Country, Chanson, Rock’n’Roll, Fakir-Feuerartistik und Freestyle werden der Jury vorgesetzt – nicht alles mundet ihr. Schwerpunkt von Folge 6 sind Talente aus Bern. Für den Höhepunkt sorgt ein junger Tänzer aus Zürich-Schwamendingen.
Ein Country-Stimme für die Tabakprävention
Country-Lady Christine Ness aus Schupfart AG versucht ihr Glück mit der Nummer «I Feel Lucky», wird aber bald von der Jury ausgebuzzert. Roman: «Anstelle der grässlichen Bilder auf der Zigarettenverpackung könnte man dich für die Raucherprävention brauchen. Immer wenn man ein Päckli öffnet würde deine Stimme erklingen.» BoBo vermisst die Leidenschaft im Gesang. «Hallo, lass mal den Tiger aus dem Tank, Baby! Du hast Gas gegeben, gleichzeitig aber die Handbremse weit nach hinten gezogen». Dreimal Nein.
Ein Fribourger Teenager mit glasklarer Stimme
Der 13-jährige Gjon Muharremaj aus dem fribourgischen Broc begann bereits mit sieben Jahren zu singen. Mit glasklare Stimme intoniert er Lara Fabians «Je t’aime». Der Saal ist entzückt, Christa begeistert: «Gjon, du bist ein sehr sympathischer junger Mann, hast Talent und deine Stimme sehr gut kontrolliert. Du liebst die Bühne, das Publikum und spielst mit ihm. Du vermittelst Emotionen». Roman kann da nur beipflichten. «Deine Stimme ist wunderschön. Das hätte ich nie erwartet». Kindertalentschreck BoBo ist ebenfalls beeindruckt. Trois fois «Oui» pour Gjon!
Berner Talente auf der DGST-Bühne
In Folge 6 stürmen mehrere Talent aus dem Kanton Bern die Bühne. Trick-Taschendieb Heinz Schläfli erleichterte Roman um sein Handy, sehr zum Amusement der Jury. «Der singende Figaro» Martin Bernhard Grossglauser wird dreimal gebuzzert. «Waschen, legen, fönen. Singen sehe ich nicht so», sagt Roman zum Coiffeur. Ein Rock’n’Roll-Tanzpäärli beweist, dass auch Berner eine temporeiche Choreografie aufs Parkett legen können. Bauchredner Carmelo Pesenti und seine Baby-Puppe umgarnen Christa. Die Karaoke-Sängerin Margherita Bächler vergällt BoBo seinen Lieblingssong «What A Feeling».
Der «King» fährt mit der Harley ein
Peter «Pesche» Müller aus Uetendorf BE hat sein Leben dem «King of Rock’n’nRoll» gewidmet. Im Elvis-Outfit brettert der Imitator auf die Talentbühne und schnulzt «I Can’t Help Falling in Love». BoBo gefällts: «Du hast das sehr emotional rübergebracht und bist einfach ein guter Typ. Von mir ein Ja». Christa sagt ebenfalls Ja: «Ich finde es gab wenig Elvis-Imitatoren mit dieser Leidenschaft.» Roman hält dagegen: «Ich habe zu viele Elvis-Imitatoren-Contests gesehen. Deshalb Nein».
Feuriges Dinner von Fakir Rodani
Den heissesten Auftritt der sechsten Sendung bietet der 55-jährige Innerschweizer Beat Bürgler. Verkleidet als Fakir Rodani serviert er der Jury ein feuriges «Dinner for Fakir». Zuerst hämmert er sich aber einen Nagel in die Nase, jongliert eine Rasierklinge mit seiner Zunge und verschluckt sie anschliessend. Christa ist fasziniert: «Ich bin Feuer und Flamme für dich, denke aber, dass du es ‚birebitzeli’ spinschst.». Roman schätzt die Kurzweiligkeit: «Mich hast du keine Sekunde lang verloren. Das war alles sehr abwechslungsreich angerichtet - zwischen Genie und bekloppt - ein Joint Venture, das mir sowieso gefällt». Der gestrengte BoBo sagt als einziger Nein: «Das ist nicht die Top-Nummer für DGST».
Ilir auf den Spuren Jackos
Ilir Hajvazi sorgt für den Höhepunkt der sechsten Sendung. Seine Freestyle-Performance aus Popping-Elementen und Moves von Michael Jackson haut alle aus den Socken. Tanz-Experte BoBo gerät völlig aus dem Häuschen ab. «Yes!», entfährt es ihm, noch vor Ende des Auftritts. Die Maag Halle tobt und erhebt sich zur Standing Ovation. „Zugabe!“-Rufe sind zu hören. Roman ist positiv überrascht vom jungen Tänzer aus Zürich-Schwamendingen. BoBo ist voll des Lobs «Ich habe immer gesagt, dass es in der Schweiz grausam gute Tänzer mit viel Potential gibt. Du hast alles: Talent, Ausstrahlung und weisst bereits mit 17, was du machen musst.» Dreimal Ja für Ilir!
(krum)
Mehrwert


