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Castingsendungen

Die fünfte Castingsendung vom 11. Februar 2012

Bei DGST geht weiterhin die Post ab

Samstag, 11. Februar 2012, 22:23 Uhr, Aktualisiert 12.02.2012, 10:21 Uhr

Die fünfte Castingsendung verspricht wieder einen bunten Reigen an Talenten. Gute und weniger gute Sänger stehen auf der Bühne, Bauchredner, Tänzer und Artisten zeigen ihr Können. Und ein charmantes Paar geht auf der DGST-Bühne auf Schatzsuche. Für das emotionale Highlight sorgen zwei gefühlsvolle Gesangsdarbietungen made in Luzern.

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Die grössten Schweizer Talente vom 11.02.2012

Nicht von der hohen See, sondern der grossen Bühne träumt der erste Kandidat des Abends: Peter Stäubli alias Käptn Pitch aus Horgen ZH. Der 77-jährige stimmt «Seemann, lass das träumen» an – und schifft nach kurzer Zeit ab: drei rote Buzzer-Kreuze zieren das Jurypult. «Ich bin so seekrank, ich sag gar nichts» bringt DJ Bobo noch knapp heraus.

Dreimal Hallelu-ja für Laura

Laura Grässli ist erst 13 Jahre alt und singt schon fast ihr ganzes Leben lang. Bei DGST hat die Liechtensteinerin grosse Pläne: Sie will berühmt werden. Die stolzen Eltern beobachten am Bühnenrand wie Laura mit «Halleluja» Publikum und Jury wegfegt. «Unglaublich, ich habe Hühnerhaut», staunt Christa. Auch Bobo ist fasziniert: «Du hast dir einen Song ausgesucht, den eine 13-jährige unmöglich singen kann. Aber dir ist es irgendwie gelungen.» Standing Ovations und 3x Ja für die junge Schülerin.

Hundetrainerin Claudia Moser und ihr Boarder Collie Tilly wollen der Jury und dem Publikum zeigen, was für ein toller Sport Dogdance ist. Sie gehen auf der Bühne als Piraten auf Schatzsuche. «Das ist die erste Tiernummer, die von mir ein Ja kriegt», sagt Bobo nach dem Auftritt, «ihr hattet alles: Dramaturgie, eine Geschichte, Top Choreographie und das Outfit stimmt auch.» Auch der sonst bei Tiernummern stets skeptische Roman ist positiv überrascht: «Man spürt den Spass des Hundes.» Grünes Licht für Claudia und ihre aufgeweckte Hundedame.

Die Leidenschaft, die Leiden schafft...

Er hat bisher nur für seine Freundin gesungen, jetzt will er ein grosses Publikum erobern: David Picciotto. Der 25-jährige Italiener liebt das Singen über alles, Musik ist seine grosse Leidenschaft. Selbstbewusst singt er auf der DGST-Bühne Michael Jacksons’ «You are my life» - und wird nach kurzer Zeit per Buzzer zum Schweigen gebracht.  «Für dich ist es eine Leidenschaft, für mich war’s eher ein Leiden», meint Christa.  Davids Freundin bleibt wohl sein grösster - und einziger – Fan.

Mit mehr Fans kann Scilla rechnen, die von einer internationalen Gesangskarriere träumt. Einen ersten Erfolg konnte die 22-Jährige mit der Teilnahme bei der Schweizer Vorausscheidung zu Eurovision Song Contest schon verbuchen. Auf der DGST-Bühne schmettert sie Christina Aguileras Hit «Nasty Naughty Boy» hin – und landet damit bei der Jury: «Du bist frech, überzeugend und du willst das unbedingt. Das gefällt mir». Auch Roman ist angetan: «Du bist eines der besten Gesamtpakete.» 3x Ja für die hübsche Tessinerin.

Ronald Schmid fühlt sich so richtig in seinem Element, wenn er Rodrigo auf seinem Arm hält. Der Bauchredner aus dem Wallis und seine Bauchrednerpuppe Rodrigo aus dem Bündnerland überzeugen die Jury mit ihrem witzigen Auftritt. 3x Ja für den überglücklichen Ronald alias Ronaldo – und ein Küsschen von Christa für Rodrigo.

Luzerner sorgen für emotionale Highlights

Markus Durrer singt mit voller Leidenschaft. Den trockenen Alltag als Versicherungskaufmann gleicht er mit der Musik aus: Dort kann er seine Gefühle ausleben. Bei DGST gibt er den Musicalhit «Somewhere» aus dem Musical «Westside Story» zum Besten. Die gefühlvolle Nummer begeistert die Jury. «Bei dir würde ich sofort eine Versicherung abschliessen, meint Bobo anerkennend. Christa widerspricht «Nein, sofort aufhören mit Versicherungen und einfach singen, singen, singen!» Es folgt ein dreifaches Ja für den charmanten Sänger Markus aus Sursee LU. 3x  Ja gibt’s auch für Eliane Müller aus dem luzernischen Hochdorf, die heimlich von ihrer Schwester für DGST angemeldet wurde. Sie singt und spielt Klavier seit 15 Jahren. Mit ihrem Lied «What You’re Made Of» von Lucie Silvas sorgt sie für den emotionalen Schlusspunkt des Abends. Die Jury ist hin und weg und das Publikum in der Maag-Halle applaudiert stehend. «Das ist nicht selbstverständlich, dass wir hier Standing Ovations haben» meint Roman anerkennend. Und Bobo fügt hinzu «Ich bin selten so leicht wegzublasen. Aber du hast mir eine kleine Gehirnwäsche gegeben.»

(marp)

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