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Liveshows

Das grosse Finale

Sängerin Maya Wirz ist «Das grösste Schweizer Talent» 2011

Sonntag, 20. März 2011, 23:01 Uhr, Aktualisiert 22.03.2011, 13:07 Uhr

Mit ihrer Opernstimme hat sie die Jury und das Publikum bereits bei den Castings im Dezember von den Sesseln gerissen. Im Final ist sie noch einmal über sich hinaus gewachsen. Die 49-jährige Maya Wirz wurde von den Fernsehzuschauern zum «grössten Schweizer Talent» 2011 gekürt. Die Busfahrerin erhält die Siegerprämie von 100‘000 Schweizer Franken. «Für mich ist der Gewinn eine Bestätigung und eine Versicherung», sagt Maya Wirz nach ihrem Sieg. Mit dem Preisgeld will sie eine CD aufnehmen.

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Maya Wirz über ihren Sieg

Fulminant eröffnen die «DGST»-Tänzer die Show mit einer Choreografie zu Katy Perrys «Firework». Unter Feuersalven und tosendem Applaus betreten die Gastgeber Andrea Jansen und Sven Epiney die Bühne der Bodensee-Arena und begrüssen die Fernsehzuschauer zum grossen Finale. Zum letzten Mal schreitet die Jury ans Pult. Sie ist gespannt was ihr im Finale geboten wird.

Roman gibt Lumi eine glatte Zehn

Lokalmatador und Geheimfavorit Fatlum Musliji aus Bazenheid SG startet als erster ins Rennen um den Titel «Das grössten Schweizer Talent» 2011. Der Robo-Tänzer toppt seinen umjubelten Halbfinalauftritt mit einer Extra-Portion Humor und unerwarteten Show-Einlagen. Lumi bringt sein Markenzeichen, die Bohrmaschine, zurück auf die Bühne und tanzt synchron mit einer Gruppe von Doppelgängern, die sich als zugeneigte Tänzerinnen entpuppen. «Lumi! Lumi!» hallt es durch die Arena. Christa: «Er ist so lieb, so süess, witzig, ein Comedian. Heute hat er gezeigt, dass er auch ein sehr guter Tänzer ist. Du bist ein Roboter, der nur auf Erfolg programmiert ist.» Roman: «Wenn ich die Note 10.0 neu definieren müsste, wäre das ‚Fatlum Musliji‘.»

«Ihr habt den Parmesan zum Schmelzen gebracht»

Die vier Berner Tenöre von Phenomen wollen sich den Titel mit einem Frankie Goes To Hollywood-Cover holen. Sie interpretieren «The Power of Love» als «La fuerza del amor» im klassischen Gewand, im vernebelt-romantischen Rosendekor. Der anfänglich skeptische Juror Roman muss einsehen, dass die Tenöre mit dieser Songauswahl goldrichtig lagen: «Ihr habt den Parmesan zum Schmelzen gebracht. Ganz gross! Gratuliere.»

«Ihr seid nicht härzig, sondern mega Profitänzer!»

Der 13-jährige Jan Denli und seine 11-jährige Tanzpartnerin Yannyna Alvarez wurden im Vorfeld von vielen als Favoriten gehandelt. Bei ihrer Finalperformance stehen ihnen die «DGST»-Tänzerinnen und Tänzer zur Seite. Sie tanzen als Paar und als Gruppe zu Roxettes «The Look» in der Version der Rockabilly-Combo The Baseballs. Ohrenbetäubender Applaus im Saal. Standing Ovation! Die Jury ist voll des Lobes. Christa: «Wisst ihr was, ihr seid nicht mehr so härzig jetzt, sondern mega Profitänzer! Ihr wart wie Stars heute Abend.» Der sonst bei Kindern kritische BoBo stellt die Gretchenfrage: «Dürfen Kinder ‚Die grössten Schweizer Talente‘ werden? Ich glaube ihr zwei schon!»

Nicolas Fischer - das Vorbild für die sportliche Jugend

Der Zürcher Seilspringer Nicolas Fischer bietet in der Finalshow eine abwechslungsreiche, mit Parkour- und Karate-Elementen angereichte Show.Mit seiner Choreo zum Song «Singing In The Rain» sorgt er für mächtig Stimmung in der Arena. Die Jury ist hell begeistert. Roman: «Nicolas ist für mich das Symbol dafür, was wir hier erlebt haben: Junge Leute, die eine neue Sportarten enthusiastisch leben. Für mich bist du ein glaubwürdiges Vorbild für die sportliche Jugend. Und Mister Schweiz würdest du grad auch noch werden.» BoBo: «Du bist wirklich ein grosses Vorbild für Generationen von Kids, die mit diesem Sport anfangen wollen. Der Sprung, den du in den letzten drei Monaten gemacht hast, war der grösste von allen. Maximum Respekt!».

Julia ist der Star für die Jury

Julia Maria Sakar möchte ihren Traum vom Casting-Gewinn mit Kelly Clarksons‘ «A Moment Like This» verwirklichen. Die 14-jährige aus Bäch SZ beeindruckt erneut mit der Professionalität ihrer Gesangsdarbietung. Der Jury gefällts sehr. Christa: «Mama mia! Voll Hühnerhaut. Du hast so eine super Stimme! Ich habe keine Worte. Egal, was passiert: Ab heute bist du für mich Julia Star.» BoBo stösst ins gleiche Horn: «Du bist eines der grössten Talente, die es in der Schweiz gibt». Und Roman outet sich als Super-Fan. «Ich behaupte: Es gibt keine andere Frau unter 20, die diesen Song so singt wie du. Wenn du heute eine CD herausbringst, gehe ich sie morgen kaufen.»

Nina verwandelt Roman in einen Goldfisch

Die Schlangenfrau Nina Burri zieht zum James-Bond-Song «Diamonds Are Forever» von Shirley Bassey alle Register ihrer Kontorsionskunst. Ihre Verrenkungen sorgen für staunende Gesichter in der Arena. Sie erntet lauten Beifall. Roman gesteht: «Ich sitze immer nur da wie ein schmerzgeplagter Goldfisch - mit offenem Mund - wenn du auftrittst.» DJ BoBo kann da nur beipflichten: «Es gibt wenig Sachen, die mich sprachlos machen. Nina, du hast mir wieder den Atem geraubt. Danke dass du Schweizerin bist.»

Maya Wirz – der bescheidene Orkan

Passend zur letzten Livesendung von «DGST» gibt die Opernsängerin Maya Wirz «Time to Say Goodbye» zum Besten. Die Busfahrerin lässt die Arena mit ihrer Stimme erbeben und sorgt wie beim Casting-Auftritt für Gänsehaut. Das Publikum dankt ihr mit einer Standing Ovation. Die Baselbieterin ist so bewegt, dass sie in Tränen ausbricht und muss sich an Moderator Sven festhalten. BoBo ist begeistert: «Das war wieder meine Maya, die mich im Theater 11 weggeblasen hat. Es war der einzige Moment als wir aufgestanden sind. Du bist wie ein Orkan, der über uns hinwegzieht. Wir wollen dich singen hören, Maya!». Christa sekundiert: «Kompliment Maya. Dein Stimme ist für mich das Matterhorn. Ich danke Susan Boyle, dass sie dich inspiriert hat.»

Bewegungskünstler für BoBo das Highlight der Staffel

Trotz Grippebeschwerden bieten die beiden Bewegungskünstler Rauf Yasit und Oliver Malicdem mit den «DSGT»-Tänzern eine dem Final würdigen Abschlussshow in schwarz-weissem Bühnendekor. Sie brechen unter einem weissen Leintuch hervor und zeigen anstrengende, aber höchst ästhetische Synchro- und Soloparts. Das Publikum klatscht laut Beifall. Der Tanzprofi BoBo ist stolz auf die Jungs: «Ihr wurdet von zwei Aussenseitern zu zwei absoluten Vorbildern. So etwas Aussergewöhnliches hätte ich von euch nie erwartet. Das war Kunst und Eindrücklichkeit. Danke, dass ich das seit langem wieder einmal erleben durfte». Roman pflichtet dem bei. «Ihr seid eines der grossen Highlights dieser Staffel. Ich bin sehr stolz auf die Schweizerinnen und Schweizer, dass sie offen waren für Künstler wie ihr.»

DJ BoBo: «Joseph ist geiler als jede BoBo-Show»

Der Feuertänzer Joseph Stenz lässt es bei seinem Finalauftritt bedächtig angehen. Langsam lässt er eine Feuerkugel zu Klavierklängen herumkreisen, erhöht dann aber mit Feuerstab-Jonglage das Tempo. Salven schiessen hoch, Funken springen auf der ganzen Bühne. Ein heisser Abschluss für die erste Staffel von «Die grössten Schweizer Talent». BoBo: «Es gibt nur einen Satz, der bei dir zutrifft: ‚Joseph ist geiler als jede BoBo-Show.» Christa ist Feuer und Flamme: «Jetzt bist du wirklich ein Star. Ich will dich am ersten August auf dem Rütli haben. Wegen dir habe ich keine Angst mehr vor dem Feuer. Ich wollte immer noch mehr sehen». Roman: «Du biste eine unheimliche Begegnung der dritten Art. Wenn der Zirkus Knie nächste Woche auf Tournee fährt, sollten sie eine Pferde-Nummer streichen und dich anstellen.»

Die Top 3: Nina, Maya und Jan & Yannya

Dann ist es soweit. Das Televoting ist abgeschlossen. Die Moderatoren halten den Umschlag mit dem Gewinner in der Hand. Sie verraten, welche drei Finalisten am meisten Stimmen erhalten haben. Unter den Top 3 sind die Kontorsionisten Nina Burri, die Sängerin Maya Wirz und die Boogie-Woogie-Tänzer Jan & Yannyna.

Maya Wirz ist die grosse Siegerin

Sven Epiney verkündet worauf alle gewartet haben: Die 49-jährige Buschauffeuse Maya Wirz wird von den Zuschauern zum «Grössten Schweizer Talent» gewählt. Die Baselbieterin gewinnt 100‘000 Schweizer Franken. (krum)

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