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Liveshows

Das zweite Halbfinale vom 6. März 2011

Jan & Yannyna, Rauf & Oli und Nicolas sind im Finale

Sonntag, 6. März 2011, 22:30 Uhr, Aktualisiert 07.03.2011, 16:49 Uhr

Die Kleinsten ganz gross - die Artisten obsiegen

Auch in der zweiten Live-Show von «Die grössten Schweizer Talente» kämpfen acht Kandidaten in der Bodensee-Arena um die Gunst des Publikums. Die Zuschauer zu Hause entscheiden über ihre Finalqualifikation. Das Boogie-Woogie-Duo Jan Denli & Yannyna Alvarez und die Bewegungskünstler Rauf Yassit & Oliver Malicdem erhalten am meisten Televoting-Stimmen und ziehen direkt ins Finale vom 20. März ein. Den dritten Finalplatz vergibt die Jury an den Seilspringer Nicolas Fischer.

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Rauf und Oli über ihren Finaleinzug

In der zweiten Sendung präsentieren artistische, tänzerische und gesangliche Talente ihr Können. Für einmal konnten die Sängerinnen und Sänger am wenigsten überzeugen.

Fulminanter Auftakt des Seilspringers

Die Talent-Show wird fulminant eröffnet von «Rope-Skipper» Nicolas Fischer. Der 19-jährige Sportstudent springt mit einem Salto zu Beginn seines Auftritts von einem drei Meter hohen Kasten auf die Showbühne, ergreift sein Springseil und wirbelt damit akrobatisch über die Bühne, bis seine Schuhe Funken sprühen.

DJ BoBo, der Nicolas ersten Auftritt kritisch beurteilte, ist beeindruckt. «Du hast in den letzten Monaten etwas Verrücktes auf die Beine gestellt. Eine runde Sache!» Auch Christa ist hin und weg: «Was für eine Steigerung – das war leicht, cool und sexy». Roman pflichtet seinen Jury-Kollegen bei: «Bisher bist du bei den Halbfinals der mit der grössten Leistungssteigerung. Das war super, ich bin weiterhin Fan».

BoBo buzzert das «zweibeinige Zebra»

Allison Bucher, erneut im schwarz-weissen Zebra-Outfit, versucht mit Brian Adams «Everything I Do » ein Finalticket zu lösen. In romantischem Bühnennebel gibt die 19-jährige Schaffhauserin ihr Bestes, wird aber jäh von DJ BoBo gebuzzert: «Ich bin enttäuscht und traurig. Du hast mit der Handbremse angezogen Vollgas gegeben.» Christa meinte gar jemand anderen gehört zu haben als bei den Castings: «Das ist nicht mehr die gleiche Allison – wo ist die Frau mit der leidenschaftlichen Powerstimme?» Roman weiss, wo der Hund begraben liegt: «Diese Hymne war zu gross für dich – du hast das Gefühl nicht richtig reingebracht ».

Standing Ovation für Jan & Yannyna

Das Boogie-Woogie-Duo Jan Denli und Yannyna Alvarez bietet den Zuschauern eine musikalisch und abwechslungsreiche Show, die nicht nur ihr tänzerisches, sondern auch ihr schauspielerisches Talent unterstreicht. Er macht auf cooler Typ, sie die schnöde Lady – bis es beim Tanzen zwischen den beiden funkt. Das Publikum ist hell begeistert und erhebt sich zur Standing Ovation. DJ BoBo, der schon oft Kinder ausbremste, ist hin und weg: «Ich könnte mir vorstellen das wir heute die ersten Kinder für das Finale gesehen haben». «Ich liebe sie, wirklich. Ihr seid so herzig! Ich wollte das nicht schon wieder sagen, muss aber, Bravi», gesteht Christa. Auch Roman verteilt ein dickes Kompliment: «Ihr seid ein super Duo! Man könnte euch ein Windrad auf den Kopf stellen und den Strom eines ganzen AKWs sparen.»

Die Luftgitarren-Dekonstruktion von Paul Potts

Der verrückte Tessiner Opernsänger/Luftgitarrist Alesandro Veletta setzt bei seinem zweiten Auftritt noch einen drauf: Er beginnt ganz manierlich mit der Arie «Nessun Dorma», welche schon Paul Potts im englischen Pendant von DGST zum Superstar machte, bis er sich wie vom Blitz getroffen am Boden windet, zum Rockgitarristen mutiert und mit zerrissenem T-Shirt und sichtbarer Wampe ein Gitarren-Lick mimt.Christa: «Du bist ein verrückter Mann – aber mit Leidenschaft und Charme. Eine wirklich sehr gute Performance. Ich bin für dich ». «Schmeiss die Gitarre weg, ich will dich mal richtig singen hören», verlangt DJ BoBo. Roman findet Alessandro toll: «Du bist überhaupt nicht absehbar, man wird immer überrascht. Das braucht es auch im Finale. Wir sehen uns am 20. März – hoffentlich.»

Luftartistin Natalia spaltet die Juroren

Die Luftartistin Natalia Macauley tanzt verführerisch um eine gedeckte Tafel, schwingt sich auf einen Kronleuchter und schaukelt kopfüber über der Bühnenmitte – sehr zur Freude der männlichen Zuschauer. BoBo: «Ich liebe die Abwechslung und das hohe Niveau dieser Sendung, insbesonder Artisten mit diesem Biss, Fleiss und Talent. Danke dass ich dabei sein durfte. Grossartig!» Roman hingegen blieb unbeeindruckt: «Ich habe die Geschichte nicht verstanden, die du erzählen wolltest und viele zu Hause wahrscheinlich auch nicht. Für mich war es nur Kronleuchtertanzen mit wenig Unterhaltungswert.»

Dominic rührt Freund zu Tränen

Auch bei seinem zweiten Auftritt setzt der 24-jährige Sänger Dominic Hunziker auf eine schweizerdeutsche Ballade. Der mit Streichern dargebotene Song «Amerika» von Adrian Stern widmet der amtierende Mr. Gay seinem anwesenden Freund und rührt ihn zu Tränen. DJ BoBo ist angenehm überrascht: «Du bist ein ganz cleverer Typ. Du kannst dein Talent genau einschätzen und weisst, dass du nicht die grösste Stimme hast. Doch dafür hast du den richtigen Song ausgewählt. Ich wünsche dir viel Glück». Christa hätte gerne eine Eigenkomposition gehört, doch es gefiel ihr: «Du hast gut gesungen und mich berührt». Roman: «Mir hat das sehr gut gefallen, doch es wirkte etwas angestrengt.»

Rauf und Oli - Kraft und Eleganz vereint

Die beiden Zürcher Bewegungskünstler Rauf Yasit und Oliver Malicdem geben eine weitere Kostprobe ihres ureigenen Tanzstils. Das Publikum ist von ihrer Mischung von Freestyle, Breakdance und Akrobatik fasziniert. DJ BoBo: «Ihr erinnert mich an Mummenschanz. Ihr seid ebenfalls unvergleichlich, einfach aussergewöhnlich. Kraft und Eleganz in einem. Wow!» Roman: «Das grosse Staunen der Castings hat sich wiederholt. Ihr wurdet hier vom Publikum mit offenen Armen empfangen».

Flora Yavwa enttäuscht die Juroren

Inmitten eines Kerzenmeers, in einem grünen Ballkleid singt Flora Yavwa, die Zuschauer-Gesangsentdeckung der Castings, Elton Johns Ballade „Candle In The Wind» – und erntet grossen Beifall. Roman ist aber nicht begeistert: «Deine Version war mir zu innbrünstig, zu aggressiv. Das ändert aber nichts an deiner Ausstrahlung. Man kann nicht zuhören, ohne ergriffen zu sein.» BoBo ist auch enttäuscht: «Du hattest deine Nerven überhaupt nicht am Griff. Du hast uns angeschrien anstatt angesungen».

Zuschauer wählen Tanzduos direkt ins Finale

Zur Schluss-Entscheidung kehren alle acht Halbfinalisten zurück auf die Bühne. Dann verkünden die Moderatoren Andrea Jansen und Sven Epiney, wer weiter ist: Am meisten Stimmen erhielt das Boogie-Woogie-Tanzpaar Jan Denli und Yannyna Alvarez und die beiden Bewegungskünstler Rauf Yassit und Oliver Malicdem. In die Hoffnungsrunde schaffen es der Seilspringer Nicolas Fischer und Flora Yavwa. Die Jury entscheidet nach einer Bedenkzeit von dreissig Sekunden, wer von diesen beiden ebenfalls zu den Finalisten gehört.

«Rope-Skipping» überflügelt Gesang

Roman gibt seine Stimme Nicolas, Christa ihre an Flora. Wie in der Vorwoche ist DJ BoBo das Zünglein an der Waage und entscheidet sich für den «Rope-Skipper» Nicolas Fischer (krum).

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