«Die grössten Schweizer Talente»
Die dritte Sendung vom 12. Februar 2011
«Die grössten Schweizer Talente» – Talente, wohin man auch blickt.
Selten wurde den drei Juroren Christa Rigozzi, DJ BoBo und Roman Kilchsperger so viel Talent auf einmal präsentiert wie in der dritten Sendung. Dennoch kommt auch der rote Buzzerknopf rege zum Einsatz. Wenn alle drei drücken, ist die Show für den Kandidaten vorbei. Sagen die Juroren aber zwei Mal «Ja», wird der Kandidat ein Anwärter auf einen Halbfinalplatz.
Gleich zu Beginn erinnern die Moderatoren Andrea Jansen und Sven Epiney noch einmal, worum es in der Show geht: «Wir suchen ein Talent so gross wie das Matterhorn». Dem Gewinner von «Die grössten Schweizer Talente» winken 100'000 Franken.
Vergibt die Jury mindestens zweimal «Ja» ist der Kandidat zwar weiter, aber noch nicht im Halbfinale. Zum Schluss der vierten Sendung wird die Jury den Kandidaten mitteilen, wer es geschafft hat. Wer sich für das Halbfinale qualifiziert, darf in einer der drei Live-Shows auftreten und um einen der neun Finalplätze kämpfen.
BoBo begeistert wie selten
Es braucht einiges, um den Vollblut-Entertainer DJ BoBo für sich einzunehmen. In der dritten Sendung gelingt das dem 19-jährigen Fatlum Musliji aus Bazenheid SG. «Lumi» liefert eine abgefahrene Freestyle-Danceshow ab, choreografiert zum Geräusch seines Akku-Bohrers. Das Publikum ist hingerissen. «Ein roher, ungeschliffener Diamant», attestiert DJ BoBo.
Selten steigerte sich ein Auftritt wie der von Bernardo Revuelta und seiner Duettpartnerin Sarah Stettler – und selten wurde so überzeugt ein dreifaches «Ja» vergeben. Die Emotionalität ihrer Darbietung überträgt sich gleichermassen aufs Publikum, die Jury und zurück auf das singende Duo. Auch der sonst kritische DJ BoBo ist tief berührt und beeindruckt.
Netzakrobatin und Yo-Yo-Spieler wickeln alle um den Finger
Mit ihrem glitzernden Bühnenoutfit und ihrer professionellen Luftakrobatik sorgt die 27-jährige Netzartistin Natalia Macauley aus Zürich für das optische Highlight der Sendung. Sie verzaubert die Jury und bekommt eine stehende Ovation vom Publikum. Die Berner Uni-Absolventen Jan Schmutz und Ivo Studer wickeln mit ihren tanzenden Yo-Yos und ihrer temporeichen Show Jury und Publikum gleichermassen um den Finger – tosender Applaus und dreimal «Ja».
Christa liebt Rap-Crew und Laffery - «Du bisch lustig!»
Die Rap-Crew New Jack aus Bern mischt mit ihrem groovenden R’n’B-Song «Africa» das Theater 11 gehörig auf. Die weiblichen Herzen schmelzen, der Saal bebt. «I love you», gesteht Christa. «Ihr seid kleine Rampensäue», ruft BoBo begeistert.
Eines der schrägsten Talente präsentiert der 53-jährige Landwirt Toni Graber aus Schötz LU alias Jac Laffery: der Sprachenimitator zitiert in Pseudo-Russisch, -Englisch, -Spanisch, und -Arabisch aus Zeitungen und hat den Saal im Sack. Sein italienisches Kauderwelsch reisst auch Christa Rigozzi hin. «Du bisch lustig!», sagt sie begeistert.
Julia Maria schon jetzt ein «Star»
Am Ende der Sendung betritt Julia Maria Sakar alias «Julia Star» aus Bäch SZ die Bühne. Zu einer Whitney-Houston-Ballade singt sich die 14-jährige ihre Seele aus dem Leib und sorgt mit ihrer zauberhaften Stimme für Begeisterungsstürme im Saal.


