Castings
Die zweite Sendung vom 5. Februar 2011
«Die grössten Schweizer Talente» – Die zweite Ausgabe
Die zweite Sendung vom 5. Februar 2011 bietet ein temporeiches Feuerwerk aus Athletik, Choreografie und Gesang. Doch auf ihrer Suche nach dem «Grössten Schweizer Talent» müssen sich Christa Rigozzi, Roman Kilchsperger und DJ BoBo gedulden, bis sie am Schluss auf zwei ganz spezielle Gesangstalente stossen.
Die Show startet mit der 35-jährigen Jeanette Brunner aus Oberbuchsiten SO. Zu singen begann sie als Therapie, als sie nach einem Unfall unter einem Schleudertrauma litt: «Singen gibt mir Kraft und unterstützt mein Wohlbefinden».
«Jeanette, zéro points»
Vor einer skeptischen Jury wagt sich Jeanette an Céline Dions Liebesballade «Think Twice» heran und wird schon kurz nach Beginn ihrer Darbietung von DJ BoBo gebuzzert. Roman und Christa bereiten der Vorstellung mit ihren roten Knöpfen ein Ende. «Ich wollte dich nur vor dir selbst schützen», sagt DJ BoBo.
Von BoBo bemängelt, von Roman gekrönt
Der 19-jährige Student Nicolas Fischer aus Riedikon ZH sorgt mit seinen «Rope Skipping»-Künsten für den ersten Glanzpunkt der Show. Mit einem Springseil bietet er eine temporeiche und beeindruckende Darbietung. Roman outet sich sofort als Fan «Für mich ist das athletisch eine Riesenleistung. Für heute ein König!». BoBo findet die sportliche Leistung aussergewöhnlich, bemängelt aber das Outfit. «Das ganze muss man viel besser choreografieren. Von mir ein ‚Nein’». Roman und Christa geben ein «Ja». Nico ist weiter.
«Jöö! Du bisch so eine Härzige»
Die zehnjährige Anthea Beyeler bringt vor der Jury zuerst kein Wort heraus und erobert trotzdem gleich alle Herzen. Christa ist entzückt. «Jöö! Du bisch so eine Härzige». Auch mit ihrer Flamenco-Performance reisst sie alle hin. Roman sagt «Ja»und bringt Anthea zum Kreischen. BoBo gibt ihr ein «Nein»: «Ich finde dich wundervoll und toll, aber das ist nicht das grösste Schweizer Talent». Christa sagt «Ja». Anthea ist weiter und erhält zum Abschied eine Umarmung von den drei Juroren.
Gesangsquartett Phenomen sorgt für Gänsehaut
Phenomen, ein Gesangs-Quartett mit je einer Jazz-, Pop-, Rock- und R’n’B-Stimme, sorgen mit ihrer klassischen Version von «Por ti sere» für Gänsehaut und eine Standing Ovation im Saal. Roman ist begeistert: «Wir mussten hier schon so oft aus dem Blechnapf fressen, endlich wurden wir einmal satt – auch gefühlsmässig. Dankeschön». Mit einem dreifachen «Ja» werden die vier Tenöre eine Runde weiter gewinkt.
Tanzgruppe Inzane überzeugt mit Synchronizität
Die Tanzgruppe Inzane aus Langenthal BE erntet grossen Beifall für ihre abwechslungsreiche Choreo. Auch Tanzprofi DJ BoBo ist angetan: «Ihr wart extrem ausdrucksstark, sehr synchron und extrem abwechslungsreich». Die Langenthaler sind mit dreimal «Ja» weiter.
Vampir-Sänger verängstigt Christa
Der 43-jährige Carmine Gallacchio singt Musical. Für seine Inszenierung des Liedes «Adriana» aus dem «Dracula»-Musical wird er von BoBo bald gebuzzert. «Mach was du willst mit diesem Vampir-Lied - geh einfach nie an den Eurovision Song Contest damit», scherzt er und vergibt ein «Nein». Roman hingegen ist vollends überzeugt. «Mir hat das Drama gefallen. Ich steh auf diese Inszenierung».
«Lucky» Wüthrich im Glück
Mit Luca «Lucky» Wüthrich aus Thun BE traut sich ein junges Gesangstalent vor die Jury. Mit der berndeutschen, auf der Gitarre vorgetragenen, Eigenkomposition «Wänn du jetzt ufgisch», die er seinem Bruder widmet, erntet er Spontanapplaus aus den Zuschauerrängen. «Du hast mich berührt», gesteht Christa. Für sie ist es ein «Ja», wie auch für Roman. Er kommt weiter, trotz BoBos «Nein».
Wrestler bodigen Roman
Die Kämpfer von «Swiss Championship Wrestling» bieten eine spektakuläre Kampf-Choregrafie. «Liebe Kinder zuhause: Bitte nicht nachmachen», warnt Moderatorin Andrea Jansen vom Bühnenrand. Roman sagt «Nein» und wird zur Strafe in den Ring geholt und mit einem «Body Slam» aufs Kreuz gelegt.
Schlagersänger sorgt für Schunkelstimmung
Matthias Vogt aus Brittnau AG spaltet die Jury. Der 24-jährige Koch versucht sein Glück mit dem Schlager «Träume sind stärker». Bobo buzzert früh, doch Schlagerfan Roman kommt voll auf seine Kosten. «Das ist das klarste ‚Ja’, das ich je gegeben habe." Auch Christa gefällts: «Hammer gsi. Du bist einfach sympathisch, ich kann nicht widerstehen!»
Jury ist Feuer und Flamme
Der 36 Jahre alte Feuertänzer Joseph Stenz aus Klosters GR sorgt für ein weiteres Highlight in der zweiten Sendung. In einer schwarzen Kapuzenkutte gekleidet schwingt er die Feuerpeitsche und jongliert mit Feuerwerkskörpern, umrahmt von Metal-Sound. DJ BoBo ist vor allem vom Timing der Show zur Musik begeistert. «Für mich ist das ein absolutes ‚Yes’.
Christas «Hochzeitsband» begeistert den Saal
Kurt Oberländer aus Romanshorn TG sorgt auch mit seinen 75 Jahren für Bombenstimmung im Saal. Begleitet von seiner Partnerin Brigitte Fröhli am Kontrabass imitiert er Jerry Lee Lewis auf dem Keyboard. Das Duo bekommt eine Standing Ovation. «Ihr müsst viele Fans haben hier» scherzt BoBo. Und Christa bedauert: «Wenn ich euch früher gekannt hätte, hätte ich euch für meine Hochzeit gebucht». Roman sagt «Nein», Christa und BoBo hingegen «Ja», und das Duo «Frohländer» ist zu Tränen gerührt.
«Heute bist du eine Königin!»
Eigentlich war sie gar nicht als Kandidatin angemeldet. Doch die 31-jährige Flora Makaya Yavwa aus Uster ZH singt in einer Pause im Publikum und begeistert die Moderatoren so sehr, dass sie spontan in die Show eingeladen wird Sie singt die Ballade «I Will Always Love You» von Whitney Houston als Hommage an ihre verstorbene Mutter. Ihr Auftritt endet in einer Standing Ovation der begeisterten Zuschauer. Flora ist zu Tränen gerührt. «Mir fehlen die Worte, eine unglaubliche Stimme», sagt Christa, «Dein Platz ist nicht im Publikum, sondern auf dieser Bühne».
Gary Müller zieht Roman in den Bann
Der 44-jährige Maurer und Koch Garry Müller aus Schaffhausen erhofft sich von der Teilnahme bei «Die grössten Schweizer Talente» finanzielle Unabhängigkeit. Immerhin winken dem Gewinner des Finals 100'000 Franken. Seine Version von Leonard Cohens «Hallelujah» singt er mit solcher Innbrunst, dass das Publikum vor Begeisterung von den Sitzen springt. «Du hast eine besondere Stimme - einzigartig», sagt Christa. «Ich bin immer noch völlig in deinem Bann. Das ist mir selten passiert. Du ziehst mich völlig rein, du hast mich wirklich hypnotisiert.» BoBo ist weniger euphorisch und gibt ein «Nein». «Katastrophal gespielt. Für mich bist ein Freak und nimmst das Ganze zu lässig». Doch Christa und Roman sorgen mit einem zweifachen «Ja» für Garrys Einzug ins Halbfinal. (krum)
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