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Casting-Shows

Die erste Sendung vom 29. Januar 2011

«Die grössten Schweizer Talente» – Die Show beginnt

Samstag, 29. Januar 2011, 22:04 Uhr, Aktualisiert 01.02.2011, 18:43 Uhr

In der ersten Casting-Show gibt es sehr gute, aber auch weniger überzeugende und einige skurrile Auftritte zu sehen. Die drei Juroren Christa Rigozzi, Roman Kilchsperger und DJ BoBo sind gnadenlos ehrlich mit den Kandidaten, was diesen nicht immer gefällt. Die Jury vergibt sechs Mal ein dreifaches «Nein», aber auch oft ein dreifaches «Ja». Der Höhepunkt der Sendung sind zwei emotionale Auftritte, die DJ BoBo und Christa Rigozzi zu Tränen rühren.

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Maya Wirz mit «O mio babbino caro»

Sven Epiney und Andrea Jansen eröffnen die Sendung in schwindelerregender Höhe und eisiger Kälte, mitten in den Zermatter Alpen unweit des Matterhorns. Danach erklärt das Moderatoren-Duo den Zuschauern die Regeln von «Die grössten Schweizer Talente» und stellt die Jury vor: DJ BoBo, Christa Rigozzi und Roman Kilchsperger. Drei bekannte Persönlichkeiten aus der Schweiz, gemeinsam auf der Suche nach dem grössten Schweizer Talent.

Stolperstein Songauswahl und Vollplayback

In der ersten Sendung treten viele Sängerinnen und Sänger an. Manche sind sehr überzeugend, andere eher weniger. Als erstes betritt Erika Tröhler die Bühne und singt «Don't Cry For Me Argentina» aus dem Musical «Evita». Prompt erhält sie ein dreifaches «Nein», unter anderem mit der Begründung, dass ihre Songauswahl nicht ideal sei. Eine weitere Sängerin, die enttäuscht nach Hause gehen muss, ist Clarissa Ferenczi. Anfänglich will sie Vollplayback singen, wird dann jedoch von DJ BoBo angewiesen, dem Wettbewerb entsprechend live zu singen. Eine Beurteilung von Christa Rigozzi will Clarissa nicht annehmen, weil diese keine Sängerin sei. Es kommt zu einem regelrechten Streit zwischen den Frauen.

Tanzende Talente begeistern Sven Epiney

Jan und Yannyna von «Funkyboogies» entflammen mit ihrem Boogie-Woogie-Tanz sowohl die Herzen der Jury als auch jene des Publikums. Dieses bedankt sich bei den beiden Kindern mit einer Standing-Ovation. Ein klares Zeichen für die Jury. Sie vergibt dreimal ein «Ja».

Gleiches schaffen auch Oli und Rauf. Sie performen ihren eigenen Tanzstil, eine Mischung aus Ausdruckstanz und Akrobatik, und können die Jury vollständig hinter sich bringen. Der Moderator Sven Epiney meint während dem Auftritt begeistert: «Die machen Bewegungen, von welchen ich nicht mal wusste, dass es die gibt.» Natürlich gibt es für diese Akrobatik ein dreifaches «Ja» von der Jury.

Der 14-jährige Shelquium Etemi aus Zürich hat weniger Erfolg. Er tanzt zu «Telephone» von Lady Gaga & Beyoncé seinen eigenen Tanzstil, der das Publikum nur anfänglich begeistert. Die Jury gibt ihm zweimal ein «Nein». Christas Begründung ist deutlich: «Ein Hobby muss ein Hobby bleiben.»

Der vierte Juror – das Publikum

Das Publikum macht jeweils lauthals kund, ob ihnen der Auftritt gefällt oder nicht. Damit hat es die Möglichkeit, die Jury zu beeinflussen – beispielsweise beim Auftritt von Mr. Küssi alias René-Gilbert Huber. Mit zwei Kissen führt er eine Mischung aus Stand-Up und Bauchreden vor. Doch bereits nach den ersten Witzen pfeift ihn das Publikum im Saal aus. Einige Momente später buzzert die komplette Jury.

Bei der Sängerin Sandra Chennaux ist das Publikum begeistert, nicht aber die Jury. Als DJ BoBo ihr ein «Nein» gibt, buht das Publikum ihn gnadenlos aus. Danach jubelt der ganze Saal so lange für Sandra, bis die anderen beiden Juroren ihr ein «Ja» geben.

Die Tränen von DJ BoBo und Christa Rigozzi

DJ BoBo nimmt seine Rolle ernst und ist ein strenger Juror. Doch beim Auftritt von Jasmin Gür und Remo Hellmüller zeigt er sich von seiner emotionalen Seite. Jasmin singt das Lied «Heaven» von der Band Gotthard, deren Sänger Steve Lee letztes Jahr verunglückte. DJ BoBo kannte Steve persönlich und gesteht ehrlich ein, dass er während des ganzen Auftrittes an ihn denken musste. Er vergiesst Tränen und im ganzen Saal herrscht Totenstille. Für Jasmin Gür gibt es trotzdem ein dreifaches «Nein». DJ BoBo begründet den Entscheid mit der falschen Songauswahl. Seit dem unglücklichen Tod des Gotthard-Frontmanns sei einfach zu wenig Zeit vergangen. Bei diesem Lied hätten alle noch immer seine Stimme in den Köpfen.

Tränen der Freude vergiesst Christa Rigozzi - dank Maya Wirz. Die 49-jährige Buschauffeuse aus dem Baselbiet wurde von Susan Boyle, der weltweit erfolgreichen Finalistin der englischen Sendung «Britain’s Got Talent», zur Teilnahme inspiriert. Maya singt eine wunderschöne Opernarie und bringt den ganzen Saal und die drei Juroren zu einer Standing-Ovation. (viso)

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