Aktuelle Sendung vom 25.01.2012
Rundschau vom 25.01.2012
Wiederholungen:
Donnerstag, 26.01.2012, 02.20h auf SF 1
Donnerstag, 26.01.2012, 08.00h - 10.00h auf SF info
Donnerstag, 26.01.2012, 11.20h auf SF 1
Freitag, 27.01.2012, 01.00h auf 3sat
Sonntag, 29.01.2012, 09.10h auf SF info
Hooligans an die kurze Leine
Im Kampf gegen die Gewalt in und um die Fussball-Stadien waren Polizei und kantonale Behörden lange auf den Goodwill der Klubs angewiesen. Jetzt wollen die kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren die Spielregeln umkehren: Neu sollen alle Spiele eine Bewilligung benötigen. Die Klubs bezahlen für die Schäden ihrer Fans. Sonst wird nicht angepfiffen. Erstmals zeigen die Behörden der Rundschau ihre Pläne, wie sie dem Hooligan-Problem Herr werden wollen. mehr
Gesponserte Wissenschaft
Dank Spenden von Unternehmen hat Patrick Aebischer die ETH-Lausanne in 10 Jahren vom „Provinz-Tech“ zur weltweit bekannten Spitzenuniversität getrimmt. Nestlé alleine bezahlte 500 Millionen Franken für einen Campus. Auch die ETH-Zürich finanziert Lehrstühle zunehmend mit privater Hilfe. Wie weit soll der Einfluss von Unternehmen auf die Wissenschaft gehen? Die Rundschau trifft den ETH-Präsidenten am WEF in Davos.
Angela Merkels Eröffnungsrede am WEF
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet das diesjährige WEF. Das grosse Thema in ihrer Rede - die Schuldenkrise in Europa. Die ultimative Lösung brachte sie zwar nicht, aber Merkel zeigte sich optimistisch. Und rief Europa einmal mehr auf, enger zusammenzurücken.
Gespräch: Timothy Garton Ash
Kaum einer analysiert die Euro-Schuldenkrise schärfer als der an der Uni Oxford lehrende Star-Historiker Timothy Garton Ash. Garton Ash sieht die Lösung der aktuellen Schulden-Krise in einem grossen Schritt zu "mehr Europa". Zu halbherzig, zu zögerlich sind ihm die bisherigen Rettungsversuche. „Uns geht es noch zu gut“, meint Garton Ash. Das Stuhl-Gespräch vom WEF aus Davos. mehr
Verdächtiges Satus-Symbol
Europa steckt in der Misere, Sparen ist angesagt. Gut, gibt es China. Die Chinesen haben noch Geld und stehen zunehmend auf Luxus. Zum Beispiel auf sündhaft teure Uhren aus der Schweiz. Erstaunlich dabei: nicht nur chinesische Spitzenverdiener schmücken sich mit einer Rolex, sondern auch einfache Beamte. Viele Funktionäre in China tragen eine kostbare Schweizer Uhr. Wie kommt das?
Enttäuschte Erwartungen
Drastische Sparmassnahmen in vielen US-Bundesstaaten haben die soziale Kluft zwischen Arm und Reich und damit zwischen Schwarz und Weiss vergrössert. Vierzig Prozent der jungen Schwarzen sind heute arbeitslos. So auch in South Central, einem Problemviertel von Los Angeles. Seit zwei Jahren betreut Torre Rees arbeitslose Teenager unentgeltlich. Ob sie ihrem Präsidenten die Stimme noch einmal geben, ist mehr als ungewiss.
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