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Archiv Sendung vom 18.03.2012

Das Licht aus dem Chaos

Unterwegs mit Erfinder Jürg Nigg

Das Video zur Sendung

Er selber bezeichnet sich als Spinner. Leute, die mit Jürg Nigg zu tun haben, beschreiben ihn als chaotisch, zerstreut - aber genial. Tatsächlich entspricht der 80jährige haargenau dem Klischee eines Erfinders: Lange, weisse Haare, Koteletten bis fast zum Kinn und listige Augen.

Ohne den Erfindergeist des Zürchers gäbe es wohl bis heute noch keine Energiesparlampen. Der Tausendsassa hat in seinem Labor, einem heillosen Durcheinander von Kabeln und Messgeräten, die Elektronik dazu entwickelt und 1984 patentieren lassen. Reich ist er damit nicht  geworden. Seine Idee hätten schon bald Weltkonzerne kopiert, ohne sich um das Urheberrecht zu kümmern, sagt der Tüftler. Um dagegen gerichtlich anzukämpfen, hätte er Millionen aufwenden müssen, doch dazu hätten ihm die nötigen Mittel gefehlt.

Jetzt scheint er doch noch ans grosse Geld zu kommen:     Ein Kunde aus Schweden hat ihm den Auftrag erteilt, einen elektronischen Adapter mit sehr langer Lebensdauer für Strassenleuchten zu konstruieren. Sofort verkriecht sich Nigg in seinem Labor und versucht, ein Produkt zu entwickeln, das den hohen Anforderungen genügt. Ein langer Leidensweg zeichnet sich ab mit unerwarteten und schwierigen Problemen, die den erhofften Millionengewinn gefährden. Reporter Hanspeter Bäni begleitet den quirligen Erfinder bei der Erfüllung seines Auftrages durch die halbe Welt.

Wiederholungen:
Montag, 19. März 2012, 04.05 Uhr auf SF1
Dienstag, 20. März 2012, 14.00 Uhr auf SF1
Donnerstag, 22. März 2012, 8.20 / 9.30 Uhr auf SFinfo

Letzte Sendung vom 11.3.2012

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