Archiv Sendung vom 03.06.2012
Erst in der Fremde erkennt man den Wert der Heimat. Die neue New York-Korrespondentin Karin Bauer ist von der multikulturellen Zürcher Josefstrasse an die Lower East Side gezogen, dem früheren Einfallstor für Migranten in die USA. Ihre neue Heimat gleicht der alten aber nur bedingt. Eine Reportage aus zwei Welten.
An der Josefstrasse fürchten sich vor allem ältere Bewohner vor einer von rechtskonservativen Parteien beschwörten "Überfremdung". In New York existiert dieser Begriff nicht, weil jeder eingewandert ist. Dass in einem Quartier wie der Lower East Side heute Chinesen dominieren und nicht mehr Juden, wie vor 50 Jahren, wird als normale Entwicklung gesehen. Karin Bauer porträtiert Menschen in ihrer alten und neuen Heimat – ein Essay über Schweizer und besetzte Parkplätze, über preisbewusste Juden und Chinesen und den Grund, warum Ausländer, die in New York leben, nirgendwo sonst mehr leben können.
Wiederholungen:
Montag, 4.6.2012, 04.05 Uhr auf SF1
Dienstag, 5.6.2012, 14.00 Uhr auf SF1
Donnerstag, 7.6.2012, 08.30 / 09.30 Uhr auf SFinfo
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