Staatskunde
Mach dich fit in Politik!
In einem demokratischen System wie der Schweiz hat jeder Mitspracherecht. Auch du! Doch wie funktioniert das alles? Wer wählt den Bundesrat? Was passiert mit unseren Steuergeldern? Wie beurteilt der Jugendanwalt Straftaten? Hol dir die Antworten dazu aus den Beiträgen der Reihe «Politik und Gesellschaft». Alle Sendungen gibt es im Zweikanal-Ton (Deutsch und Englisch).
«Debattieren»
Pro oder kontra. Was ist dein Standpunkt? Meinungen bilden und diese vertreten ist gar nicht so einfach. Die Jugendlichen im Beitrag wissen: «Es muss überzeugend sein und die Sache auf den Punkt bringen». Worauf kommt es bei einem Rededuell noch an, und wo haben Debatten ihren Ursprung? mehr
«Regieren»
Regieren heisst führen, lenken, leiten. Der Bundesrat ist die oberste leitende und vollziehende Behörde der Schweiz. Jedoch ist auch ihre Macht beschränkt. Für die Jugendlichen im Beitrag ist klar: «Demokratie, ja! Es hat nicht nur einer die Macht. Sie ist verteilt und das Volk kann mitreden». mehr
«Steuern zahlen»
«Geld stinkt nicht», verkündete der römische Kaiser Vespasian und erhob eine Toilettensteuer. Daher kommt dieses Motto. Sobald du in der Schweiz volljährig bist, flattert die Steuererklärung ins Haus. «Wir müssen Steuern bezahlen, damit der Staat Geld hat», wissen die Jugendlichen im Beitrag. Ohne geht es nicht, sonst würde das Gemeinwesen stillstehen. mehr
«Wählen»
Wählen setzt Freiheiten voraus – in der Politik wie im Alltag. Wer ist dein Favorit bei «Musicstar»? Welche Jeans soll es sein? Welcher Kandidat soll einen Sitz im Parlament bekommen? Als Schweizer oder Schweizerin kannst du, ab 18 Jahren, das aktive Wahlrecht ausüben und mitbestimmen. mehr
«Steuern ausgeben»
«Ich denke, am meisten wird in die Bildung investiert», vermutet eine Schülerin im Beitrag. Genau, die Bildung kostet unseren Staat am meisten. Steuergelder fliessen auch in die Landwirtschaft, den Sport oder das Gesundheitswesen. Auch du profitierst davon. Doch der Anteil der Staatsausgaben am Wirtschaftskuchen, die Staatsquote, hat in den letzten Jahren zugenommen. Nun heisst es Sparen, aber wo? mehr
«Streiken»
Arbeit niederlegen und verweigern – ein extremes Mittel, das oft schnell politische Folgen hat. «Wir haben gestreikt, weil wir mit der Direktion nicht einverstanden waren», erklärt N.W., Streikführer einer Metallgiesserei. In der Schweiz sind Streiks dank dem Friedensabkommen seltener als im Ausland. Verhandeln mit den Konfliktparteien heisst hier die Devise. mehr
«Demonstrieren»
Bessere Arbeitsbedingungen, keine Atomkraftwerke oder Stoppen des illegalen Walfangs. Das Demonstrationsrecht erlaubt es dir, auf deine Anliegen oder deinen Unmut aufmerksam zu machen. Wenn Tausende Bauern gemeinsam gegen ihre sinkenden Einkommen demonstrieren, erhält ihr Anliegen mehr Gewicht. mehr
«Abstimmen»
Noch eine Woche bis zur Abstimmung. Das Nein-Komitee will noch die Unentschlossenen überzeugen. In der Schweiz kann das Volk am häufigsten über Kredite, Gesetze, Verfassungsänderungen oder Volks-Initiativen abstimmen. Auch du kannst dich einbringen. Mit 100'000 gesammelten Unterschriften von Stimmberechtigten kannst du eine Abstimmung verlangen. mehr
«Bestraft werden»
Raubüberfall, Drogenhandel und versuchte Tötung – der 22-jährige Y.L.L. ist deswegen gerichtlich verurteilt worden. Seine Strafe: Erzieherische Massnahmen. Nach dem Absitzen im Knast macht Y. jetzt eine Lehre in einem Resozialisierungsprogramm. mehr
«Überwachen»
Immer mehr Überwachungskameras beobachten den Alltag. In der Schweiz sind es bereits rund eine halbe Million. «Ich finde es eigentlich gut, dass überwacht wird, weil es der eigenen Sicherheit dient», meint ein Jugendlicher im Beitrag. Wer dich überwacht, kontrolliert dein Verhalten. In Zügen und Bussen wiederum sollen Kameras Vandalen abschrecken. mehr
«Richten»
Jugendanwalt Beat Fritsche aus Winterthur beurteilt täglich die Taten von jungen Gesetzesbrechern. Fair sein und beide Parteien anhören ist wichtig bei seiner Arbeit. Bei leichten Straftaten bestimmt Fritsche über die Art der Strafe. Bei schweren Delikten gibt er das Dossier dem Jugendgericht weiter. mehr
«Informieren»
Informieren gehört zum Alltag. SMS, Internet, Fernsehen – die Flut an Informationen nimmt dramatisch zu. Deine eigene Meinung zu bilden ist immer schwieriger. In einer Demokratie sind die Medien, genauso wie die Bürger und Bürgerinnen, in den Informationsfluss einbezogen. mehr














