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Archiv Sendung vom 06.10.2010

Nicole Salathé

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 22.55 Uhr auf SF 1

«kulturplatz»-Sendung vom 6. Oktober 2010

Durch die Sendung führt Nicole Salathé.

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Marilyn Monroe intim – ein Schweizer enthüllt die geheimen Aufzeichnungen der Filmlegende

Nach jahrelangen Bemühungen hat der Schweizer Publizist Bernard Comment von Anna Strasberg, der Witwe des legendären Schauspiellehrers Lee Strasberg, den handschriftlichen Nachlass Marilyn Monroes für ein Buchprojekt erhalten. In Briefen, Gedichten und Tagebüchern enthüllt der reich bebilderte Band «Tapfer lieben», 48 Jahre nach dem mysteriösen Tod der Filmlegende, deren intime poetische Seite, ihre unstillbare Sehnsucht nach Verständnis und Vertrauen, ihre sensible Klugheit in der schonungslosen Reflexion über sich und ihr dramatisches Leben.
Beitrag: Corinne Portier, Rajan Autze

«Marilyn Monroe - tapfer lieben», Verlag S. Fischer, 2010

Gefährliche Scherze – über Humor in global vernetzter Zeit

Molly Norris war Karikaturistin für eine Lokalzeitung im amerikanischen Seattle. Bis sie so naiv war, eine religionskritische Karikatur im Netz zu veröffentlichen. Ihr Scherz über den Propheten Mohammed ging um die Welt. Nun bezahlt sie ihn mit dem Verlust ihrer Identität. Molly Norris musste unter falschem Namen abtauchen. Ihre Geschichte beweist, welche Eigendynamik brisante Äusserungen in Zeiten von Internet und sozialen Netzwerken in kürzester Zeit entfalten können.
Beitrag: Stefan Zucker

Diesen Beitrag können wir aus rechtlichen Gründen leider nur innerhalb der Schweiz als Video anbieten.

Aufgefallen – Zweimal Frank O. Gehry in Weil am Rhein

Das «Guggenheim Museum» in Bilbao hat die baskische Industriestadt zur Tourismus-Destination gemacht – und seinen Architekten Frank O. Gehry auf einen Schlag weltberühmt. Eine Ausstellung im «Vitra Design Museum» in Weil am Rhein zeigt nun das Schaffen des «Architekten-Gurus» seit diesem entscheidenden Markstein. In einem Gebäude, das Gehry selbst entworfen hat – als erstes in Europa überhaupt.
Beitrag: Sebastian Günther

«Frank O. Gehry seit 1997», Vitra Design Museum Weil am Rhein, bis 13.März 2011

Komplizierte Beziehung – John Lennons Ringen um die Mutterliebe

John Lennon – der in Liverpool ohne seine Mutter aufwuchs – lag die Welt zu Füssen, als er 24 war. Nach dem Ende der Beatles schrieb er sich mit 30 Jahren – nach einer Therapie – seinen Schmerz über die Mutterlosigkeit im Song «Mother» von der Seele. Wie John Lennon in Liverpool zum Musiker heranwuchs, das zeigt zu Lennons 70. Geburtstag der Film «Nowhere Boy». Und zu Lennons Karriere, in der Yoko Ono als Ersatzmutter und Geliebte eine zentrale Rolle spielt, legt der Schweizer Nicola Bardola ein neues Buch vor.
Beitrag: Markus Wicker

«Nowhere Boy», Filmstart in der Deutschschweiz am 7. Oktober 2010
Nicola Bardola: «John Lennon. Wendepunkte.» Römerhof Verlag 2010

Diesen Beitrag können wir aus rechtlichen Gründen leider nur innerhalb der Schweiz als Video anbieten.

Theater Basel ist Opernhaus des Jahres – Studiogespräch mit Georges Delnon

Schon zum zweiten Mal in Folge wurde das Theater Basel von den Musikkritikern und der Zeitschrift «Opernwelt» zum besten Opernhaus des deutschsprachigen Raums erklärt. Nicole Salathé spricht mit dem künstlerischen Direktor Georges Delnon im Studio über sein Erfolgsrezept für gutes Musiktheater.

Multitalent aus Argentinien – die Schriftstellerin Lola Arias

Argentinien ist das diesjährige Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Die argentinische Autorin Lola Arias stellt dort gleich zwei Bücher vor. Die 34-jährige ist keine klassische Schriftstellerin, die zuhause sitzt und schreibt – sie lebt auf zwei Kontinenten und ist äusserst vielseitig: Schriftstellerin, Sängerin, Kuratorin. Und als Regisseurin macht sie aufregendes Theater. Gerade probt sie am Projekt «Ciudades Paralelas / Parallele Städte», das 2011 auch in Zürich zu sehen sein wird. «Kulturplatz» mit einem Porträt des argentinischen Multi-Talents.
Beitrag: Eduard Erne

«Liebe ist ein Heckenschütze», Blumenbar-Verlag, 2010
«Mein Leben danach». Verlag der Autoren, 2010

Lokaltermin – Ein Requiem auf den Hag

Seit dem Ende der Eidgenössischen Hagpflicht verschwinden Häge mehr und mehr aus dem Schweizer Landschaftsbild. Fotografen Mäddel Fuchs wittert darin einen Kultur-Verlust und hält noch verbleibende Häge im melancholischem Schwarz-Weiss fest. Auch ein Requiem auf den Hag wurde inzwischen komponiert und, gemeinsam mit den Bildern, letzte Woche in Sankt Gallen einem 400-köpfigen Publikum vorgeführt. Viel Pathos um einen Holzzaun. «Kulturplatz» wollte wissen, was dahintersteckt.
Beitrag: Julia Bendlin

Mäddel Fuchs: «Hag um Hag», Bilger-Verlag 2010

Deutscher Buchpreis für Melinda Nadj Abonji

Vor 2 Wochen sprach Nicole Salathé im «Kulturplatz»-Studio mit Melinda Nadj Abonji. Nun erhielt die Schweizer Schriftstellerin vor wenigen Tagen als erste Schweizerin den Deutschen Buchpreis für ihr Werk «Tauben fliegen auf».

Das Gespräch mit Melinda Nadj Abonji bieten wir Ihnen hier als Video an.