Archiv Sendung vom 27.06.2007
Nikola Tesla – warum der Erfinder des Wechselstroms Kultstatus hat
Er geistert durch Romane und Hollywood-Filme, der Name der Rockband «AC/DC» geht auf seine Formeln zurück: Nikola Tesla. Der 1856 in der K.u.K.-Monarchie geborene Physiker ist Kult. Er entwickelte die erste Fernbedienung und schickte mit künstlichen Blitzen Botschaften ins All. Mit der Erfindung des Wechselstroms sorgte Tesla für die «Elektrifizierung der Massen», denn nur Wechselstrom kann risikolos durch lange Leitungen geschickt werden. Ohne Tesla kein Saft aus der Dose. «kulturplatz» mit einem Portrait des blitzgescheiten Tüftlers.
Bericht: Nathalie Wappler
Ausstellung: «Tesla», Migros Seepark, Kreuzlingen
www.teslasociety.ch
www.technorama.ch
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Ruedi Rymann – der Sänger und Jodler hat nicht nur in Volksmusikkreisen Erfolg
Ruedi Rymann singt und jodelt mit wunderbarer Leichtigkeit. Mit seinem «Schacher Seppli» gelang ihm ein Kultsong, der ihn weit über die Kreise der Volksmusikszene hinaus bekannt machte. Selbst Schweizer Rockmusiker liessen sich von Rymanns Liedern inspirieren. Jetzt wurde dem 74 jährigen Sänger und Komponisten der Obwaldener Kulturpreis verliehen. «kulturplatz» über das bewegte Leben des einstigen Wildhüters, Alphirten und Käsers, der mit seiner Stimme nicht nur Jodel-Fans verzaubert.
Bericht: Markus Egli
Hermann Nitsch inszeniert «Szenen aus Goethes Faust» von Robert Schumann
Das Zürcher Opernhaus hat den Aktionskünstler Hermann Nitsch gerufen, um «Szenen aus Goethes Faust» von Robert Schumann zu inszenieren. Hermann Nitsch ist seit den 60-er Jahren dafür bekannt, dass bei seinem «Orgien-Mysterien-Theater» Blut spritzt und Eingeweide quillen. Das ist nicht der Stoff von Goethes Faust - und doch war damit zu rechnen, dass Hermann Nitsch seinem Markenzeichen auch in der Zürcher Inszenierung treu bleibt.
Bericht: Markus Unterfinger
John Howe – in St-Ursanne wird der Illustrator von «The Lord of the Rings» geehrt
Er hat die schönsten und die schrecklichsten Kreaturen gezeichnet, seine Fantasie ist sein Kapital: Der Kanadier John Howe ist der gefragteste Fantasy-Illustrator weltweit. Die Verfilmung von «The Lord of the Rings» basiert auf seinen Entwürfen für Burgen und Ritter, auf seinen Visionen von Monstern und Feen. Howe lebt seit 20 Jahren in der Schweiz. Jetzt wird er in St-Ursanne mit einer Ausstellung, sowie einer Film- und Vortragsreihe geehrt. In dem mittelalterlichen Städtchen sind ausserdem von ihm entworfene Fabelwesen installiert und sorgen für staunende Besucher. «kulturplatz» hat Howe in St-Ursanne besucht.
Bericht: Christian Walther
www.johnhowe2007.com
Bernd Becher – der weltbekannte Industrie-Fotograf verstarb am Wochenende
In Tausenden von Aufnahmen hat das Ehepaar Bernd und Hilla Becher Industriearchitektur dokumentiert: Hochöfen, Fördertürme, Kohlebunker - fotografiert ohne Pathos. Keine Sonnenaufgänge, keine Gewitterstimmung, kein Rauch oder Nebel. Bewusst unterbanden die Bechers die Heroisierung ihrer Motive. Ihr Ziel war es festzuhalten, was der technische Fortschritt bald hinter sich lässt: Monumente einer schwindenden Welt. Nun ist Bernd Becher gestorben. «kulturplatz» mit einem Nachruf.
Bericht: Stefan Zucker
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angesagt -
«Cinéma d'animation. Espaces en jeu»
Musée de design et d'arts appliqués contemporains, Lausanne
bis 23. September
www.mudac.ch
angesagt
«Ein Luzerner Sommernachtstraum» von Gisela Widmer und Livio Andreina, nach William Shakespeare
bis 18. Juli
www.freilichtspiele-luzern.ch
angesagt
«George Gruntz & Concert Jazz Band»
Eine Konzertreihe zum 75. Geburtstag
28. Juni: Stadttheater Basel
6. Juli: Jazzfestival Lugano
9. Juli: Jazzfestival Montreux
31. Oktober: Jazzfestival Zürich
www.eurojazz.ch
Tipp der Woche
«Harald Szeemann, with by through because towards despite»
Catalogue of all Exhibitions 1957-2001
von: Tobia Bezzola, Roman Kurzmeyer
Springer Verlag Wien















