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Archiv Sendung vom 20.04.2011

«Kulturplatz»-Sendung vom 20. April 2011

Mittwoch, 20. April 2011, 22.50 Uhr auf SF 1

«Kulturplatz»-Sendung vom 20. April 2011

Durch die Sendung führt Nicole Salathé.

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Royston Maldoom

Bewegen statt Büffeln – wie Zürcher Schüler tanzend ihre Persönlichkeit entwickeln

Tanzen überwindet Grenzen und formt junge Menschen zu starken Persönlichkeiten. Wie realistisch dieses Credo von Choreograf Royston Maldoom («Rhythm Is It!») tatsächlich ist, erfuhren 70 Sekschüler aus Zürich Birch am eigenen Leib. In vier Wochen erarbeiteten sie mit Maldoom eine Performance, statt die Schulbank zu drücken. «Kulturplatz» beobachtete, wie sich die Jugendlichen in dieser kurzen Zeit dank der konzentrierten Arbeit mit Maldoom veränderten.
Beitrag: Meili Dschen

«Spring! - Tanz bewegt Visionen» - ein Projekt der Hochschule für Heilpädagogik, Zürich

Royston Malddom: «Tanz um dein Leben!», S. Fischer Verlag

Radiobetreiberin Sihem Bensedrine

Frühling in Tunis – wie Medien und Kultur den Wandel einer Gesellschaft spiegeln

Die Erwartungen an den politischen Wandel in Tunesien sind von allen Seiten schwindelerregend hoch. Doch die Akteure der friedlichen tunesischen Revolution suchen in der neu entstehenden Zivilgesellschaft ihre Rolle, kämpfen mit Verunsicherung und täglichen Rückschlägen. «Kulturplatz» porträtiert drei von ihnen in einem Wechselbad der Gefühle: die junge Journalistin Nadia Chahed, die Menschenrechtsaktivistin und Radiobetreiberin Sihem Bensedrine und den Jugendhelden und «Stimme der Revolution», den Rapper «El General».
Beitrag: Sabine Gisiger

Irene Staub an der Bar

Aufgefallen: Diva und Hure – das legendäre Leben und Lieben der Irene Staub

Als Zürichs Marilyn Monroe wurde sie bekannt, als blonde Sexgöttin und Muse von Modeschöpferinnen und Künstlern. Irene Staubs magische erotische Wirkung ist dokumentiert in den starken Schwarz-Weiss-Bildern der Fotografin Roswitha Hecke oder im Film «Lady Shiva» der Zürcherin Tula Roy. «Kulturplatz» spürt der Zürcher Femme Fatale der Siebzigerjahre nach.
Beitrag: Uta Kenter

«Irene», neue, erweiterte Auflage des Buches «Liebes Leben» von Roswitha Hecke aus dem Jahr 1978, Edition Patrick Frey

aus «Die Nackten kleiden» (Theater Neumarkt)

Lokaltermin im «Saint Germain» – Wird Carl Hirschmanns Club zum Musentempel?

In der Teppichetage würde man von einer «Win-Win-Situation» sprechen: Barbara Weber vom Zürcher «Theater Neumarkt» inszeniert in Carl Hirschmanns gerüchteumwobenen Nachtclub «Saint Germain» das Pirandello-Stück «Die Nackten kleiden». Damit hat die Regisseurin einen symbolträchtigen Ort für das Spiel um Sex, Lügen und Verrat gefunden. Und der skandalumwitterte Hirschmann eine neue Perspektive als Kulturveranstalter? «Kulturplatz» mischte sich unter die Premierengäste.
Beitrag: Julia Bendlin

«Die Nackten kleiden» von Luigi Pirandello, inszeniert von Barbara Weber, Club Saint Germain» Zürich, Premiere am 16. April, weitere Vorstellungen: 20./25./27./28. April

Vera Kaa

«The Blues Ain’t for Sissies» – Vera Kaa richtet sich im reifen Alter ein

Auf ihrer neuen CD «50 Ways» beschwört die einstige Zentralschweizer Rockröhre gleichzeitig idyllische Vergangenheit und entspanntes Altern. Und kokettiert – ganz im Stil von Bette Davies‘ Bonmot («Altern ist nichts für Feiglinge») – mit dem Blues als Sound der gereiften Lady. Nicole Salathé empfängt Vera Kaa zum Gespräch über ihr als Comeback angekündigtes neues Album im Besonderen und über das Leben im Allgemeineren.

CD «50 Ways» von Vera Kaa, Boxton/Irascible

Migrantenfreie Zone Theater – Warum bleiben Migranten auf Schweizer Bühnen die Ausnahme?

Der Weltmeistertitel der Schweizer U21-Fussballer liess sich als sportliche Parforceleistung einer multikulturellen Schweiz feiern. Doch ausgerechnet im Theater, das die brennenden Fragen der Gegenwart verhandeln soll, spielen Migranten höchstens Migrantenrollen oder kämpfen mit dem Stigma der Soziokultur. Damit Einwanderer ihre Realitäten auf Bühnen und in Institutionen tragen können, müssten etliche Barrieren abgebaut werden. «Kulturplatz» sucht zwischen Quartier- und Hochkultur nach den Gründen für ein merkwürdiges Wechselspiel zwischen Bedarf und Ablehnung. 
Beitrag: Tobi Müller, Pilu Lydlow

Online Extras von «Kulturplatz»

Royston Maldoom - Tanzen für's Leben

Royston Maldoom (Choreograf von «RHYTHM IS IT!») hat mit seiner Überzeugung, dass jeder tanzen kann und dass gemeinsames Tanzen Grenzen jeder Art überwinden kann, weltweit Menschen angesteckt. Nun tanzen auch in der Schweiz 120 Jugendliche zu Vivaldi, Piazzolla und Copland seine Choreografien. Vier Tage die Woche wird im Schulhaus im Birch in Zürich geprobt. «Kulturplatz» begleitet das Tanz-Projekt. mehr

Gisela Widmer

Gisela Widmer ist die «Kulturplatz»-Bloggerin

Bekannt geworden ist Gisela Widmer einem breiten Publikum als Journalistin, die fürs Radio und verschiedene Publikationen aus Südasien und London berichtete. Seit 2001 arbeitet Gisela Widmer als freie Autorin, in den letzten Jahren vermehrt auch als Theaterautorin. Aktuell wird ihre Satire «Biedermanns.umgezogen» am Luzerner Theater aufgeführt. Im «Kulturplatz»-Blog äussert sie sich zu Nichteinverständnis und Indifferenz.