Archiv Sendung vom 09.12.2009
«kulturplatz»-Sendung vom 9.12.2009
Durch die Sendung führt Eva Wannenmacher.
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Hasen für die Besten des Jahres!
Hasen für die Besten des Jahres! Am 8. Dezember 2009 prämiert das Schweizer Fernsehen gemeinsam mit der Zeitschrift «Hochparterre» besonders gelungene Werke in Architektur, Design und Landschaftsarchitektur, ausgezeichnet von einer Fachjury. Die Projekte und die Köpfe dahinter stellt «kulturplatz» in einer Spezialsendung am Mittwoch, 9. Dezember 2009 vor.
«Die Besten 09», Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, bis 10. Januar 2010
www.museum-gestaltung.ch
Spezialausgabe «Die Besten 09», «Hochparterre» 12/09
www.hochparterre.ch
«Die Besten» Architektur: mutig, gewagt, sensationell
Kann Schule Spass machen? Wenn, dann vielleicht am ehesten im «Schulhaus Leutschenbach». In dem aussergewöhnlichen Bau findet der Unterricht auch im Treppenhaus und in den Fluren statt. Die Turnhalle ist ein imposanter, lichtdurchfluteter Tempel aus Glas im obersten Stock. Ein weiterer architektonischer Überflieger ist die «Villa Chardonne» oberhalb des Genfer Sees. Wie ein Steg ragt es, getragen von zwei kleinen Stützen, wagemutig in Hanglage nach vorn, scheint über See und Weinbergen regelrecht zu fliegen. Kein Wunder, ist der Bauherr doch pensionierter Pilot. Bodenständiger kommt die Erneuerung der «Siedlung Stadtrain» in Winterthur daher. Die Genossenschaftshäuser wurden durch Anbauten in den Gartenbereich ergänzt. Wohnraum statt Gemüsebeet. Mehr Lebensqualität mit weniger Grün. Ein mutiges und gelungenes Projekt.
Beitrag: Sandra Steffan
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«Die Besten» Design: robust, einfach, spirituell
Die leiseste Kirche der Schweiz ist zugleich eine der schönsten: Dank einem 600 Kilogramm schweren Teppichboden aus Schurwolle hallt kein Schritt durch die heilige Halle der Zürcher Wasserkirche. Ausserdem heben sich die farbigen Lichtreflexe der Fenster auf dem dezenten Grau des Teppichs besonders schön ab. Entstanden ist so ein einzigartiger Ort der Ruhe und Kontemplation. Etwas «Supernormales» zu kreieren, war dagegen das Ziel beim Design der Uhr «r 5.5» von Rado. Keinerlei Schnickschnack, einfache, aber präzise Formgebung. Das Motto: Eleganz statt Extravaganz. Elegant und extravagant ist das Velo «Papalagi 953». Ein Tourenrad für sattelfeste Globetrotter, ein «unkaputtbares» Gefährt aus rostfreiem Edelstahl – das nicht nur gut rollt, sondern auch noch gut aussieht. Ein Vehikel für das Durchqueren von Kontinenten, ein Velo fürs Leben.
Beitrag: Sandra Steffan
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«Die Besten» Landschaftsarchitektur: historisierend, bewahrend, zurückhaltend
Das «Averstal» und seine grandiose Bergkulisse sind auf besondere Weise erlebbar: Durch eine Wanderung auf der alten Averserstrasse. In einem langjährigen Projekt wird das Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert restauriert und befestigt und als Wanderweg wieder zugänglich gemacht. Es geht nicht nur um den Wandergenuss, sondern auch darum, die alte Strassenarchitektur zu bewahren. Um den Umgang mit historischem Erbe geht es auch bei der Gestaltung des «Sidi-Areals» in Winterthur. Auf dem Gelände der Wohnbebauung stand früher eine Seidenfabrik. Beim Design der Zwischenräume und Plätze nahmen die Landschaftsarchitekten darauf Bezug. Preisgekrönt wurde auch der Entschluss zur Zurückhaltung beim «Liebefeld Park» in Köniz. Ein doppelter Entschluss: einmal der der Gemeinde, ehemalige Felder der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt nicht zur Bebauung freizugeben, sondern für einen Volkspark zur Verfügung zu stellen. Zum anderen der Entschluss der Landschaftsarchitekten, die grosse Freifläche frei zu behalten, und ihre Nutzung nicht durch überflüssige gestalterische Eingriffe einzuschränken. Ein Park fürs Volk eben. Nicht der der Designer.
Beitrag: Jürg Gautschi
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Unser liebster Verlierer: Nougat aus Beton
Es ist ein 600 Kilo-Koloss aus Beton. Die Künstlerin Katja Schenker nennt ihn schlicht und einfach «Block». Aufgeschnitten sieht er aus wie ein Riesen-Nougat, denn der Brocken ist gefüllt mit unterschiedlichsten Materialien, die im Querschnitt zum Vorschein kommen. Im Sommer war «Block» in Biel ausgestellt. Die Besten-Jury für Landschaftsarchitektur war davon fasziniert, fand aber schliesslich, dass es sich doch eher um Kunst als um Landschaftsgestaltung handelt. Wir haben uns bei der Künstlerin über Sinn und Zweck von «Block» informiert.
Beitrag: Sebastian Günther
www.heimspiel.tv
www.kunstmuseumolten.ch
www.kuenstlerarchiv.ch
Die Gessler Zwillilnge - vor und nach der Premiere
Die Gessler Zwillinge schreiben im «kulturplatz-Blog» über das Bibbern und Beben vor und nach der Premiere ihrer Show im Theater 11. mehr




