Archiv Sendung vom 04.07.2007
Die Sendung «kulturplatz» dauert in der Sommerpause nur 20 Minuten. Im Anschluss daran folgt «Zapping International», diese Reihe dauert jeweils 25 Minuten.
Die erste Präsidentin der USA? – Hillary Clinton, porträtiert in zwei neuen Biografien
Herausragende Intelligenz, Disziplin, Kampfgeist – über die Qualitäten Hillary Clintons sind sich die Biografen einig. Auch darüber, dass sie erst durch ihre Allianz mit Gatte Bill zur knallharten politischen Pragmatikerin wurde. Zwei ausgezeichnet recherchierte Biografien, die eine davon verfasst vom legendären Watergate-Journalisten Carl Bernstein, zeichnen den Weg der Idealistin aus der Eliteschule zur aussichtsreichsten demokratischen Präsidentschaftskandidatin.
Bericht: Anna Riek, Bearbeitung: Pascal Derungs
Diesen Beitrag können wir aus rechtlichen Gründen leider nicht als Realvideo anbieten.
Carl Bernstein: Hillary Clinton - Die Macht einer Frau
www.knaur.de
Jeff Gerth und Don Van Natta: Hillary Rodham Clinton. Ihr Weg zur Macht
www.piper-verlag.de
Zukunftshoffung aus Marmor – die kühnen Pläne der Bildhauerschule von Peccia
Seit 20 Jahren vermittelt die «Scuola di scultura» in Peccia, im hintersten Maggiatal, das ABC des Bildhauens. Die Schule verdankt ihre Existenz dem nahen Steinbruch, dem einzigen Ort in der Schweiz, an dem heller Marmor abgebaut wird. Während der harzende Absatz des Marmors die Betreiberfirma des Steinbruchs an den Rand der Existenz bringt, plant die Schule eine grosse Zukunft. Sie will zum internationalen Bildhauerzentrum wachsen und mit Kunst den Ruf des lokalen Rohstoffs in die Welt tragen.
Bericht: Markus Wicker
Skulpturenweg Peccia, «Bildhauerei aus zwei Generationen», Werke von Mariann Grunder, Gillian White, Katja von Lübtow, Hans Michael Franke, bis Oktober 2007
www.scultura.ch
Ausstellung über die Geschichte der Maggiatal-Bahn: «Ferrovia Locarno-Ponte Brolla-Bignasco», Museo di Valmaggia, Cevio, bis 31. Oktober 2007
www.museovalmaggia.ch
Die Malerin Angelika Kauffmann – die «vielleicht kultivierteste Frau Europas» kam aus Chur
Als Porträtistin der gekrönten Häupter ihrer Zeit machte die gebürtige Churerin Angelika Kauffmann im späten 18. Jahrhundert eine beispiellose, europaweite Karriere. Im Salon in ihrer Wahlheimat Rom trafen sich führende Köpfe von Kunst und Literatur wie die Italienschwärmer Winkelmann und Goethe. Letzterer, so vermutet die Basler Schriftstellerin Gabrielle Alioth, könnte Angelika Kauffmanns grosse Liebe gewesen sein. Wer war die Künstlerin, die Herder als «vielleicht kultivierteste Frau Europas» sah?
Bericht: Uta Kenter
Diesen Beitrag können wir aus rechtlichen Gründen leider nicht als Realvideo anbieten.
Gabrielle Alioth: Der prüfende Blick, Roman über Angelica Kauffmann
www.nagel-kimche.de
www.gabriellealioth.com
«Angelika Kauffmann. Ein Weib von ungeheurem Talent», Ausstellung im Vorarlberger Landesmuseum Bregenz, A und im Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg, A
www.vlm.at
www.angelika-kauffmann.com
angesagt
«art en plain air»
Skulpturenweg in und rundum Môtiers
bis 23. September
www.artmotiers.ch












