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Die Schweiz in 100 Dingen

Sommerprogramm 2012

Die Schweiz in 100 Dingen - Zuschauereinsendungen

vorgeschlagen von Brigitte Schmalz-Dörfliger

Original Dr.Bircher-Raffel

Vor 56 Jahren habe ich für meine Aussteuer eine Bircher-Raffel erworben. Das Requisit wanderte kurz darauf mit uns nach Deutschland aus und erinnert mich bei Gebrauch immer an meine Heimat.

vorgeschlagen von Georges Hill

Swissair for ever!

Ist es die Swiss, oder die Swissair, die in mir Fernweh weckt? Beides, aber unterschiedlich: "Swiss" fordert mich auf, endlich wieder mal weg zu fliegen. "Swissair" weckt Fernweh-Erinnerungen, aber auch Erinnerungen an Swissair-blaue Air Hostess Uniformen, Swissairtaschen, usw.

vorgeschlagen von Daniel Bannwart

Duromatic

Geschenk meiner Mutter zum Einzug in meine erste eigene Wohnung

vorgeschlagen von Andreas Lüthi

Der Klassiker unter den Dreirädern

Für mich immer noch der Inbegriff des ersten fahrbaren Untersatzes. Kindheitserinnerungen werden wach.

vorgeschlagen von Georges Hill

Das System

Bin ich zum Arzt gegangen, dann haben mich seine USM-Möbel und Regale aus Münsingen immer fasziniert. Bis ich mich entschloss, dieses System auch in meiner Wohnung einzuführen. Wunderbar. Es passt perfekt zu modern und antik - erstaunlich.

vorgeschlagen von Armin Spicher

Figugegl

Anlässlich eines Geschäftsanlasses haben wir auf der Sissacher Flue (BL) einen schönen und gemütlichen Abend mit einem feinen Schweizer Fondue verbracht, das allen sehr gut geschmeckt hat. Wie man sieht, ist das Caquelon leer.

vorgeschlagen von Heinz Marti

Caran d'Ache Fixpencil

Perfektes Schreibzeug in der ursprünglichen sechseckigen Form eines Bleistifts. Qualität seit Jahrzehnten.

vorgeschlagen von Georges Hill

Saurer

Saurer; das ist Schulreise, RS pur!

vorgeschlagen von Andrea Wicki

Zyliss Küchengeräte

In meiner Kindheit fand fast kein Gemüse den Weg vorbei an dieser Zyliss Gemüseraffel. So wurde gedreht, damit geraffelt, und im Nu war das Gemüse bereit! Selbst der Pommes-Frites- und Gemüseschneider von Zyliss wurde regelmässig benutzt und steht heute noch bei meinen Eltern im Schrank. Leider erschweren ihm die tiefgefrorenen Pommes-Frites der Supermärkte den Einsatz in der Küche.
Mit Freude habe ich die "alte" Zyliss Gemüseraffel von meiner Mutter geschenkt bekommen!

vorgeschlagen von Mirosch Gerber

OVI

Das wohl beste Malzgetränk der Welt aus dem Jahr 1904.
Selbst in der Zeit von Fastfood & Co dürfte "die Ovi" jedermann bestens bekannt sein. Am liebsten hatte ich die OVI Schoggi, die hat herrlich geklebt zwischen den Zähnen :-)

vorgeschlagen von Hans Zimmermann

ARTA POT von SIGG

Der Vorläufer des heutigen Dampfkochtopfes (ca. 1936) für die offene Feuerkochstelle - der Taum jeder Hausfrau.
Meine Geschichte zum Gegenstand: Diesen Arta Pot fand ich in einer grossen privaten Sammlung, die aufgelöst werden musste.

Das Schweizer Sackmesser, immer zur Hand, als Schneidmesser, Dosenöffner, Korkenzieher und Schraubenzieher, oder seit wenigen Jahren auch als Höhenmesser und elektronische Datenspeicher. Ein sehr wertvolles Ding in vielen Momenten.
(Zuschauervorschlag von Tobias Krattinger)

Mein Mann (waschechter Liechtensteiner) trägt seit ich (Schweizerin) ihn kenne ein Schweizer Sackmesser bei sich und ist der Meinung, dass dieses "Ding" ganz sicher zu den 100 Schweizer Dingen gehört, und dem kann ich nur zustimmen! Meins hängt an meinem Schlüsselbund, und ich war vorgestern mal wieder heilfroh, dass ich unterwegs meiner Tochter (9 Mt) einen Apfelschnitz schneiden konnte! Victorinox sei Dank!
(Zuschauervorschlag von Manfred und Gabriela Frick)

Mit einem Schweizer Messer braucht man kein anderes Werkzeug. Von Messern mit wenigen Funktionen bis zu weit über 50 kann man dieses in allen Variationen erwerben. Wie oft schon war ich froh, dass ich ein Schweizer Messer bei mir hatte. Schnitzen, schneiden, schrauben, Dosen öffnen - beim Wandern einfach ein Muss.
(Zuschauervorschlag von Peter Lauper)

Das ist echte Schweizer Qualität und täglicher Begleiter vieler Menschen weltweit. Keine Reise, keine Wanderung ohne ein Victorinox in der Tasche.
(Zuschauervorschlag von Heinz Marti)

vorgeschlagen von Benno Emmenegger

Hermet Dose

Die berühmte HERMET Dose. Made in Switzerland!
Ein Gegenstand, welcher in praktisch jeder Küche der Schweiz stand.
Ob auf dem Bauernhof, in der Stadt, auf der Alp, überall war diese meist senfgelbe Dose zu finden, und fast immer wurde darin Kaffeepulver aufbewahrt.
Ich hatte vor einigen Jahren festgestellt, dass nicht nur die runde und die eckige 1 kg Dose hergestellt wurden, sondern auch kleinere mit ca. 250 ml und grössere bis zu ca. 5 kg Inhalt. Auch eine Variante als Teedose mit chinesischem Muster.
Es begann eine Sammelleidenschaft für diese Behälter, welche auf den Flohmärkten und Brockenstuben meist noch immer den Duft von gemahlenem Kaffee verströmen.
Wie damals bei meinen Grossmüttern.

vorgeschlagen von Karin Elsener

Kafferahmdeckeli Sammlung

Vor vielen Jahren arbeitete ich in einem kleinen Gasthaus, welches vorwiegend von älteren Damen und Herren besucht wurde. Ich war überrascht zu erfahren, dass es eine Kaffeerahm Deckeli Sammelkultur gibt.

vorgeschlagen von Claudia Spescha

Sasha Morgenthaler Puppen

Zu den schönsten Puppen der Welt gehören die einzigartigen von Sasha Morgenthaler. Ich bin seit meiner Kindheit fasziniert von ihnen und sammle sie auch mit Leidenschaft.

vorgeschlagen von Karin Jackson, Australien

Le Parfait

Le Parfait, der beste Brotaufstrich, den es gibt!!!! Das ist Heimat!
(Leider habe ich kein Foto von Le Parfait, dafür aber ein Bild aus der Heimat.) Ein feines Stück Brot oder Zopf mit Le Parfait, welch ein Genuss!!! Das beste Znünibrötli ever!!!
Ich lebe in Australien und komme nur selten mehr in den Genuss von Le Parfait. Aber wenn, dann geniesse ich es in vollen Zügen. Am besten direkt aus der Tube gedrückt in den Mund... E Guete!

vorgeschlagen von Elisabeth Martin

Gala Käse von Gerber

Gala Käse gehörte in meiner Kindheit zu meinen Lieblingsspeisen. Ich schätzte ihn besonders zu Gschwellti. Zudem war unser Nachbar Sohn der Gerber Dynastie (seine Mutter stammte ausserdem von der Merker Familie, die in Baden die Waschmaschinen gleichen Namens herstellten). Auch diese sind für mich Kult - wie bei meinen Eltern damals steht auch im Keller unserer Familie seit Beginn eine Merker Bianca. Ich bin des Lobes voll über dieses unverwüstliche Gerät, das ich nicht missen möchte.

vorgeschlagen von Georges Hill und Olivier Juillard

Globi

Globi ist Kult
Meine ersten literarischen Leseversuche und Leseerfolge sind untrennbar mit Globi verbunden. Seine Geschichten entführten mich in eine andere Welt. Und wenn meine kleinen Verwandten mich zum Globi-Erzählen aufforderten, dann war auch ich wieder ein Kind!
(Georges Hill)

Wer kennt nicht unseren Globi?
Jedes Kind hat wohl von Ihm gelesen!
Bekannt wie ein blauer Hund.
Ich denke in jedem Haushalt der Schweiz war früher mindestens
ein Globibuch zu finden. Vielleicht auch heute noch.
Ich habe in meiner Jugend viele dieser Globibücher gelesen.
(Oliver Juillard

vorgeschlagen von Marcel Heule

Maggi Singbuch

"Chömed Chinde miar wänd singe..."
Das Maggi - Singbuch ist mein absoluter Favorit, was Kinderbücher anbelangt. Ersterscheinung war 1946. Dank der Firma Maggi ist dieses wunderschöne Liederbuch entstanden. Meine Mutter hat uns Kindern immer daraus vorgesungen, und ich machte es bei meinen beiden Kinder genauso. Das Buch hat wunderschöne Illustrationen, und die Schweizer Kinderlieder sind sicher allen bekannt.

vorgeschlagen von Georges Hill

Elmex

Die gesunden Zähne der Schweiz.
Ich weiss nicht, ob es an der früher fehlenden Elmex lag, dass wir älteren Semester nicht so gesunde Zähne haben wie die Jungen heute. Aber wenn schon eine gute Zahnpasta, kommt mir nur Elmex in den Sinn. Alles andere ist Kopie.

vorgeschlagen von Katalin Wohl und Ulrike Heule

Schellen-Ursli

Dieses Märchen erlaubte mir, meinem Sohn fern von der Schweiz (wir lebten im Ausland) «die Suisseness» zu vermitteln.
(Katalin Wohl)

 Welches Kind kennt ihn nicht - den Schellen-Ursli. Dies war mein liebstes Bilderbuch. Die Zeichnungen von Aolis Carigiet haben mir immer sehr gefallen, so wie auch die Geschichte von Selina Chönz. Der kleine Junge mit der kleinen Kuhglocke, wie er sich mutig allein auf dem Weg macht, um eine grosse Kuhglocke auf der Alp zu holen. Auch meine beiden Kinder lieben dieses Bilderbuch.
(Ulrike Heule)

vorgeschlagen von Christina Frischknecht

Zopf

Jeden Sonntagmorgen - der frische Zopf war ein absolutes Highlight. Ob vom Beck und später von der Migros. Der Honig dazu und die Butter durften natürlich nicht fehlen.

vorgeschlagen von Jean-Marc Thorens

"Achtung Kinder"

Das Kindergarten - Dreieck darf auf keinen Fall fehlen.

vorgeschlagen von Fabian Businger

Dienstbüchlein und Armeewaffe

Wer Militärdienst leistet, hat ein Dienstbüchlein und ein Sturmgewehr zuhause. Zusätzlich darf man dann noch jedes Jahr das «Obligatorische» schiessen gehen. Die Frage zwischen wirklichem Nutzen und Tradition bzw. Querfinanzierung der Schützengesellschaften, ergibt sich von alleine.

vorgeschlagen von Christine Gfeller und Daniel Bannwart

Stewi

Nicht wegzudenken aus dem Schweizer Hausfrauenleben. Wie oft hat ihn meine Mutter aus dem Keller geschleppt, die Finger eingklemmt beim aufspannen, die blauen Seile nachgezogen, die Zugseile auseinandergeknotet. Wie oft die Wäsche aufgehängt und abgenommen. Wo ist er nur geblieben, der Stewi, und wo sind die Schweizer Hausfrauen.
(Christine Gfeller)

Hinter jedem Wohnblock gabs früher einen Stewi zum Wäschetrocknen im Freien. Dazu natürlich ein durchorganisierter Waschplan, der für alle Mieter verbindlich war.
(Daniel Bannwart)

vorgeschlagen von Markus Lichtensteiger, Marianne Broennimann und Peter Frech

Original Sparschäler «REX»

Wichtigstes Utensil rund um die Welt war der Rex - Kartoffelschäler! Der kam überall mit, und wir haben ihn überall verschenkt, und die Frauen waren absolut begeistert!
(Marianne Broennimann)

Da dieser - auch für Linkshänder - einfach nur genial ist!
(Markus Lichtensteiger)

vorgeschlagen von René Lanz

Fondue

vorgeschlagen von Christine Gfeller

Kleiderlüfter

Ich bin in einem Haus aufgewachsen, dem über die ganze Breite eine Terasse vorgebaut war. Drei Zimmer hatten durch grosse Schiebefenstertüren Zugang auf die Terasse, neben jedem Zimmer war an der Wand ein Kleiderlüfter montiert. Natürlich hing beim Elternzimmer oft die Hose meines Vaters oder Mutters Sonntagskleid, wir Kinder brauchten den Lüfter aber eher als Angelpunkt für Seilbahnen, Zeltschnüre, Girlanden und dergleichen. An jedem Ort, wo mir so ein Lüfter begegnet, kommt ein Heimatgefühl auf. Etwas so kleines, unauffälliges, praktisches, dauerhaftes... für mich typisch Schweizerisches!

vorgeschlagen von Elsbeth Rüedi

Alphorn

Das Alphorn wird zur Frauendomäne in der Schweiz!

vorgeschlagen von Bernhard Meile

Party-Filet

Party-Filet: Festschmaus mit Speckscheiben umwickelte, ca. 5 cm dicke angebratene Schweinsfilettranchen mit Salz, Pfeffer, Paprika gewürzt, mit Cognac und Rahm ausgebacken und zuletzt noch geschlagener Cognac-Rahm vor dem Anrichten darüber auftürmen ... Das Party-Filet ist wohl fast in sämtlichen Schweizer Haushalten gekocht worden, nicht nur wenn Betty Bossi (für Gäste) zu Besuch war...

vorgeschlagen von Geri Geranmayeh

Velo Impec Hightec

Das Rezept ist bekannt: man nehme von allem immer nur das Beste – den besten Standort, die besten Ingenieure, die besten Materialien, die besten Fertigungsgungsmethoden, die besten Messverfahren, die besten Testfahrer – und mache sich an die Arbeit.

vorgeschlagen von Reto WIdmer

Prügeli

Dass gönt sich doch jede Schwiizer und vor allem d'Schwiizerinnä fascht täglich mol. Isch ja au ä schwiizer Erfindig..

vorgeschlagen von M.H und Georges Hill

Postauto

Das Postauto mit seinem charakteristischen Dreiklanghorn, dessen Tonfolge aus dem Andante der Ouverture zu Rossinis «Wilhelm Tell» stammt. (M.H)

Die Schulreise begann mit dem Postauto. Klar, dann war da noch das Ovosport, das die Events vollkommen machte. Und heute bringen mich diese Fahrzeuge mit den wirklich stets freundlichen Chauffeuren über abenteuerliche Haarnadelkurven in die Berge. Wenn dann noch das Horn ertönt, dann ist die Welt in Ordnung. (Georges Hill)

vorgeschlagen von Olivia Badraun

Spickordner

Spick lesen, einordnen (dabei zerrissen manchmal die Seiten), Brieffreunde suchen, Geschichten lesen - richtig Schweizerisch. Und braver, aber auch geistreicher als das Bravo.

Allerlei - vorgeschlagen von Heider Brügger

Ich habe Erinnerungen an sehr viele Gegenstände, welche typisch Schweizerisch sind. Ich erlaube mir, diese aufzuzählen und keine Bilder anzuhängen.....
Rega Heli, gelbes Postauto, die PTT, grüner Bahnwagen mit blaugrünlich und rosa Zugsitzbänken (Raucherabteil), das kleine kartonartige Zugbillet (braun und braun-weiss), das stanzende Geräusch der «Knipsmaschine» bei der Billetkontrolle des Kondukteurs, Briefmarke Baslertübli, Maggiflasche, Gerberkäsli, Orangina, ein Ballon mit der Aufschrift Vögele (Kleider und Schuhgeschäft), Sackmesser, graue Wollsocken, Edelweiss, Swissair MD 11, Stocki Kartoffelstock, Enka (Waschmittel), Gottlieber Hüppen (Gebäckrolle), Kägi-fret, Tritel Telefonapparat (das erste mit Tasten,ohne Drehwählscheibe), Milchkanne, rote Tasse mit weissen Punkten, weisse Spitzenvorhänge und Geranien, die 500 Franken Note, der runde 1. August Lampion, Töfflis, Visa Gloria Kinderwagen, Fondue Cacuelon, Brunnentröge, Schweinchen zur Hochzeit, Ramseier Most, Melkfett, Jasskarten, goldene Kuhglocke, Schellenursli, Trudi Gersters Stimme, Beni Turnheers Stimme, Schweizer Örgeli, CILO Velo (Fahrrad).

vorgeschlagen von Felix Klingele

Nummernschild

Mit Schweizerkreuz und Kantonswappen. Das ist das Nummernschild, das sich vom Rest der Welt unterscheidet! Einzigartig, sofort erkennbar - wortwörtlich ein "Aushängeschild"

vorgeschlagen von Urs Eppler

Vivi-Kola

Für mich ganz typisch für die Schweiz, das Schweizer Coke: Vivi Kola

vorgeschlagen von Sylvia Bühler

Appenzeller Bild

Wir Schweizer sind stolz auf unser Brauchtum und lassen dies auch immer und überall verlauten. Wir entwickeln und geniessen all die schönen Dinge. So ist es mir ergangen. In der Malerei - typisch appenzellerisch - tragen wir unsere Werte, unseren Stolz in die Welt hinaus!

vorgeschlagen von Caroline von Schulthess

Wegweiser

Die Schweiz besitzt ein Wanderwegnetz von über 60'000 km Länge - eineinhalbmal rund um die Welt. Das finde ich nicht nur beeindruckend sondern ist auch pure Lebensqualität und so in dieser Form wohl einzigartig im Vergleich zu anderen Ländern. Während meines Studiums als Kulturingenieur machte ich ein Praktikum bei einem Umweltbüro, das sich gerade mit dem Weg der Schweiz zur 700 Jahrfeier der Schweiz auseinandersetzte. Das fand ich ein ziemlich «bünzliges» Projekt und so war ich auch ziemlich belustigt, als ich feststellte, mit welchen Normen man es zu tun bekommt, wenn man einen Wanderweg offiziell und gemäss der Verordnung «richtig» beschildern will.
Zwanzig Jahre später, als ich mich für mehrere Wochen in Little Rock, Arkansa, USA aufhielt, habe ich erst gemerkt, wie wichtig diese Wanderwege sind. In Amerika fehlten mir die Wege ausserhalb der Stadt, weg von den Strassen. Ich musste also ins Ausland gehen, um zu begreifen, wie sehr diese gelben Schildlein zum Schweizsein und zur Schweizerischen Lebensqualität beitragen.

vorgeschlagen von Walter Uttinger

Schreibmaschine Hermes

Als ich im Jahr 1953 eine kaufmännische Lehre begann, lernte ich sowohl in der kaufmännischen Berufsschule wie auch bei meinem Lehrmeister das Schreibmaschinenschreiben auf einer Hermes von Paillard Yverdon, wie zu jener Zeit (fast) das Modernste war, was auf diesem Gebiet verwendet wurde und in keinem Büro fehlte.

Einige Jahre später – bei anderen Arbeitgebern – lernte ich dann auch modernere Schreibmaschinen kennen, angefangen bei der Hermes Ambassador bis zur IBM-Kugelkopfmaschine, usw.

Als ich dann im Jahr 1975 wiederum den Arbeitgeber wechselte, befand sich doch tatsächlich an jedem Arbeitsplatz wieder die alte – oben beschriebene HERMES!!! Da ich dann dort schon «etwas zu sagen hatte», wurden die Schreibmaschinen sofort in neueste Modelle umgetauscht. Die alten HERMES verkaufte der Arbeitgeber zu einem günstigen Preis an die Angestellten, und so steht dann ein solches gutes, altes Schweizer Produkt heute noch immer in meinem «Büro» als Andenken an meine ersten beruflichen Gehversuche.

vorgeschlagen von Walter Uttinger

Personenwaage

In früheren Jahren – vor dem Digital- und Elektronik-Zeitalter – stand in jeder Schweizer Apotheke eine Personenwaage. Sie stand meistens nahe der Türe und als Kind konnte man sich darauf die Zeit vertreiben, während die Mutter ihre Geschäfte mit dem Apotheker abschloss.

Höhe der gesamten Waage ca. 148 cm
Maximal wägbares Gewicht: 125 kg
Unterer Balken bis 110 kg / je 10 kg pro Kerbe
Oberer Balken bis 15 kg / je 100 gr pro Kerbe

Ob es sich bei dieser Waage um ein Schweizer Produkt handelt, habe ich auch via Internet nicht herausgefunden. Jedenfalls aber gehörte eine solche Waage in jede Schweizer Apotheke. Heute würde eine solche Waage wohl nicht mehr alles Ansprüchen bzw. Belastungen genügen.

vorgeschlagen von Roland Hofmann

Tiki

Die Brausetablette TIKI war für uns Kinder der Renner am Kiosk. Zitrone und Cola waren unsere Favoriten und sorgten für das unvergesslich prickelnde Gefühl auf der Zunge. Das Brausepulver für Limonaden wurde 1907 in Böhmen erfunden. Der Sohn des Erfinders, Guy Allan flüchtete 1947 in die Schweiz und produzierte die Brausetablette lange Zeit in Mont-sur-Lausanne. Heute wird Tiki in Lengnau (AG) hergestellt. Im Ausland war es kein Erfolg -in der Schweiz aber landauf und landab bekannt und beliebt. Nebenbemerkung: In der Blechtrommel von Grass gibt es eine schöne Szene mit dem Brausepulver.

vorgeschlagen von Marcel Wiedmer

Armbrust-Symbol

Ab 1933 wurde zur Förderung der einheimischen Industrie das Armbrust-Symbol auf viele Dinge gedruckt, einkaufende Hausfrauen wussten also sofort, welches Schweizer Waren sind. Produkte aus dieser Zeit aus Schweizer Produktion stellen ein wichtiges Stück Kulturgeschichte dar.

Meine Geschichte zum Gegenstand: Ich habe nicht einen, sondern fast 3000 Gegenstände aus dieser Zeit, alles Artikel des täglichen Bedarfs, und alles aus Schweizer Produktion. Von der Mausefalle über Putzmittel bis zu grossformatigen Plakaten.

Militärdecke

vorgeschlagen von Susanne Brunner

Militärdecke

Mein liebstes Ding – die Militärdecke: Sie hält wunderschön warm.

Velovignette

vorgeschlagen von Anke Heimer

Vignette

Mein liebstes Schweizer Ding ist die Velo-Vignette, die es ja nun leider nicht mehr gibt… schnief…
Ich hab sie immer fleissig gekauft - ein super Versicherungsschutz - und habe fein säuberlich alle Jahrgänge nebeneinander geklebt. Und manchmal schau ich mir diese farbenfrohe Reihe an und staune, dass ich schon so viele Jahre in der Schweiz bin. Wie die Zeit vergeht… Die Velo-Vignette zaubert mir somit immer ein kleines Schmunzeln aufs Gesicht.

Rivella Flasche

vorgeschlagen von Fabio Hendry

Rivella

Mein liebstes Ding ist die Rivella-Flasche, respektive das was drin ist.
Und es ist mit dem Rivella fast schon wie mit der Schweiz. Am liebsten habe ich das Schweizer Getränk dann, wenn ich in der Ferne bin.
Nie sehne ich mich so sehr nach Rivella, wie wenn ich in New York, Island, London oder sonst wo auf der Welt bin.
Nach der Reise wird schon am Flughafen eine Flasche gekauft – immer eine der ersten Handlungen in der Schweiz. Nach dem ersten Schluck bin ich wieder voll und ganz daheim.

vorgeschlagen von Benedikt Widtmann

Edelweiss-Rucksack

Das ist mein erster Rucksack, mein Schuelzgi, den ich mit elf Jahren bekommen habe. Er war mir eigentlich viel zu gross, aber die vielen Edelweisse haben mir sehr gefallen. Viele Jahre habe ich ihn mitgenommen, sogar in die Schule, ins Pfadi-Lager, auf erste Reisen ins Ausland. Andere hatten Fähnchen an ihren Rucksäcken, ich hatte mein Edelweiss, und tatsächlich haben mich immer wieder viele gefragt: Woher kommst Du denn? Aus der Schweiz?

vorgeschlagen von Gilles Fontolliet

Der Tiptopf

Der Tiptopf.
Damit kochte ich das erste Mal.
Damit kochte ich das letzte Mal.
Vieles veränderte sich in den letzten 25 Jahren.
Es gab Essmoden. Sushi. Slow Food und Fastfood.
Der Tiptopf veränderte sich nie.
Das ist gut so.
Der Tiptop blieb ein Begleiter. Ein Freund in der Küche.
Damit unterrichte ich sogar heute. Kochen. Mit den Langzeitarbeitslosen.

vorgeschlagen von Daniel Sigeist

Skateboard

Da ich nicht Auto fahre, begleitet mich mein Indiana-Longboard schon seit Jahren von und zu den Bahnhöfen, zur Arbeit usw. Durch das Skaten fand ich eine herausfordernde und kreative Freizeitbeschäftigung, die mich mit meinen 46 immer noch Fit hält .Die Scene in der Schweiz ist recht aktiv, vor allem im Bereich Slalom-und Long-Skateboards. Hersteller wie Indiana bauen schon seit 89 qualitativ hochstehende Boards.

vorgeschlagen von Fred Nyfeler

Anbauschlacht - Brotmesser

Meine Geschichte zum Gegenstand: Ich arbeitete beim EMD (VBS) und im Büro benutzten wir das Messer immer für den Znüni. Das Brotmesser trägt die Innschrift: „Mehranbau dient der Heimat“. Bei der Pensionierung erhielt ich eines als Andenken.

vorgeschlagen von Walter Wenk

Der Closomat

Die Revolution begann 1957 in der Schweiz: Hans Maurer entwickelte das erste WC mit integrierter Dusche. Was ihn antrieb, war der Wille, einen aktiven Beitrag für die Gesundheit zu leisten. Was er schuf, war die erste Ikone des Wohlbefindens. Ich habe seit vielen Jahren die Chance, aus meinem stillen Örtchen eine Oase meiner ganz persönlichen Wellnessbewegung zu machen. Seit ich den Closomat kenne ist er ein Stück Lebensqualität, das ich nie mehr missen möchten. Eine nachhaltige Schweizer Erfindung, die ich nie spülen würde!

vorgeschlagen von Gabrielle Chiarello

Schemel

In jeder Schweizer Familie gibt es den Schemel. Entweder traditionell wie hier im Bild oder als stapelbaren Metallschemel neueren Datums. Man sitzt auf Ihnen oder nutzt sie als kleine Leiter. Meine Schemel habe ich jeweils von der Strasse heimgetragen. Für mich sind sie Ur-Schweizer-Design.

vorgeschlagen von Katja Vogel

1.August-Abzeichen

Im Jahre 1923 rief das Schweizerische Bundesfeier-Komitee auf der Suche nach zusätzlichen Einnahmen, das 1.August-Abzeichen ins Leben. Die Gestaltung war stets auch Ausdruck des Zeitgeistes.
Meine Geschichte zum Gegenstand: Ich habe am 1. August Geburtstag. Mein Vater hat deshalb vor vielen Jahren angefangen für mich alle 1. Augustabzeichen zu sammeln, die es gab. Mir fehlen nur noch wenige in meiner Sammlung. Aber ich bleibe am Ball!

vorgeschlagen von Thomas Grunder

Studer Revox

Studer Revox war in der Welt der Tonaufnahmen, ein wahre Grösse. Von den Aufnahmen der legendären Beatles bis hin zu Aufnahmen im Film- und Fernsehbetrieb. .

vorgeschlagen von Barbara Wenk-Hüni

Die Schweiz aus Schoggi

Die plastische Darstellung von Gipfeln, Tälern und Flüssen in Schoggi-Form wird in einer geeigneten Verpackung mit dem Aufdruck der wichtigsten geografischen Daten und einem informativen Hintergrundtext angeboten.
Ueli Häusermann ist Lehrer an einer Bezirksschule und Erfinder der computergenau ausgemessenen Landschaftsreliefs aus Schokolade. Der Geografie-Lehrer hat in aufwändiger Entwicklungs- und Tüftelarbeit das erforderliche Know-how für die geografische Authentizität und die technische Umsetzung dieser Schokoladenreliefs erarbeitet. Seine Leidenschaft begann um die Jahrtausendwende. Das erste Relief erstellt er von der Region Aarau. Mit der Zeit kommen immer mehr dazu: Der Kanton Aargau, der Kanton Graubünden, die Zentralschweiz und Berge wie Eiger oder Mönch.
Die Schweiz und ihre Schokoladen-Seite haben jetzt eine vierte Dimension erhalten.

vorgeschlagen von Beatrice Brügger Schneider

Spielzeugladen

Ich habe gestaunt, wie viele Marken heute verschwunden sind, die zu meiner Kinder- und Jugendzeit noch ein Begriff waren. Ich erinnere mich zum Beispiel an das Waschmittel Ultra Bienna, an Stalden-Kondensmilch oder an Hug-Schuhe. Auch die Paidol-Säuglingsnahrung habe ich nie mehr gesehen. Nur wenige Markennamen haben überlebt. So findet sich nach wie vor Ovomaltine, Bally oder Persil.

vorgeschlagen von Ocaña Béatrice

Brunnen

Eigentlich hätte ich gerne ein Bild von einem Brunnen auf der Alp geschickt. Dieser hier zeigt meinen Wohnort Bern und die Geste die ich selbst so oft mache, wenn ich gratis mit der Kostbarkeit versorge.

Das Bild beschreibt so gut, was die zahlreichen Brunnen mir geben. Ich kann stets meine Flasche auffüllen mit dem leckersten Wasser! Weltweit einzigartig, ausser vielleicht in Östereich, Liechtenstein, vereinzelt in Deutschland zu finden. Trinkwasser gratis und Franko an fast jeder Ecke. Auf der Alp weckt es in mir Kindheitserinnerungen aus dem schönen Saanenland. Danke der Schweiz, für das klare und durststillende Gold.

vorgeschlagen von Peter Ziermann

Gemüsehobel

Oft gebraucht. Dieser hier ist brandneu aus dem Brockenhaus.

vorgeschlagen von Brigitta Bollmann

Rationierungskarten

Während des Zweiten Weltkrieges wurden auch in der Schweiz die Lebensmittel rationiert. Mit diesen Karten konnte man sich die nötigen
Esswaren beschaffen.
Ich habe Rationierungskarten aus den 40-igerjahren.

vorgeschlagen von Karin Amman

Cocifröschli

Wie kann man ohne Cocifrösche gross werden? Das fragte ich mich, als ich meinen Mann kennenlernte und nach München zog. Grosse Teile meines Taschengeldes gingen in der Kindheit für diese „Zältli“ aus München-stein drauf. Die Rezeptur blieb in den 100 Jahren ihres Bestehens unverändert. Einzig etwas mundgerechter sind sie geworden die platten Dinger.

Wie lecker aufgekochter Zucker und Glukosesirup-Masse, gefärbt mit Karamellsirup und aromatisiert mit Colas schmecken kann, beweist dieses Produkt des Understatements. Warm zubereitet und kalt gegessen schmeckt es am besten.

vorgeschlagen von Toni Durrer

Traditionelle Jasskarten

Jasskarten aus der Schweiz, entworfen von Melchior Annen in Schwyz.

Meine Geschichte zum Gegenstand: Die Schweiz ist ein Volk von Jassern; auch heute noch ist die Sendung Samstagsjass sehr beliebt.
Meine Eltern haben sich zeitlebens leidenschaftlich diesem Hobby hingegeben.
Durch das Kopfrechnen und die Merkfähigkeit, welche Karte bereits gespielt wurde, bleibt man fit im Geist.

vorgeschlagen von Simon Röthlisberger

Kornspycher

Auf dem Estrich habe ich mein liebstes Schweizer Ding nicht. Dafür ist es zu gross: der Kornspycher. Ein Kornspycher ist eine Schatzkammer der Geschichte und kommt in der Schweiz vor allem im Emmental vor.
Seit nun schon mehr als 10 Jahren erforsche ich die Baugeschichte und den Inhalt der Spycher im Emmental. Fantastisches kommt zum Vorschein. So sind Zeitreisen bei unseren Begehungen vorprogrammiert. Unter anderem haben wir einen Spycher gefunden, in dem nachweislich seit mehr als 70 Jahren kein Mensch mehr drin war.

vorgeschlagen von Cornel Fürer

Höhenfeuer

Schon seit ich mich erinnern kann, gibt es am 1. August ein Höhenfeuer auf dem Fünfländerblick. Dazu die Aussicht auf diverse private und öffentlich organisierte Feuerwerke in Heiden und dem ganzen Bodenseeufer der Region Thurgau.

vorgeschlagen von Peter Ziermann

Cichorie

Mein Grosi benutzte dies, um Kaffee zu strecken. Als Streckmittel sozusagen...

vorgeschlagen von Sonja Zimmermann

Aromat

Welche Schweizerin und welcher Schweizer vermisst nicht das Aromat im Ausland?
Ich weiss, es gibt noch viele andere Gewürze, aber auf einem Spiegelei oder einem 3-Minuten Ei ist das Aromat doch das Beste! Auf jeden Fall freue ich mich jedes mal nach einem Auslandaufenthalt wieder darauf ...

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