Autorengespräch mit Ernst Halter
Eva Wannenmacher im Gespräch mit Ernst Halter
«Jahrhundertschnee», das jüngste Buch von Ernst Halter, ist ein Wagnis: Der 1938 geborene Autor hatte die wagemutige Idee, das gesamte vergangene Jahrhundert in einem Roman zu erfassen. Auch für den Leser ist das Buch eine Herausforderung: Faktentreue Beschreibungen wie die einer alten Synagoge in Prag liest man im Wechsel mit fiktiven Gesprächen, etwa mit Franz Kafka. Dazwischen verwebt Ernst Halter die Schicksale von kleinen Leuten mit den grossen Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Einen wichtigen Platz nehmen die Schrecken des Nationalsozialismus ein.
Ernst Halter sagt, «Jahrhundertschnee» sei auch das Buch eines Davongekommenen. Es sei für ihn als kriegsverschonten Schweizer auch eine Erinnerungs- und Trauerpflicht gewesen, dieses Buch zu schreiben.
www.ammann.ch
Ernst Halter liest aus «Jahrhundertschnee»
Ernst Halter: «Jahrhundertschnee»
hrsg. vom Ammann Verlag
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