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Siege für die Schweiz am internationalen Grand Prix der Volksmusik

Video          2001: Marianne Cathomen mit «Hey Baby küss mich noch mal»

2001: Marianne Cathomen mit «Hey Baby küss mich noch mal»

Musik und Text: Wolfram Pircher

Die Musik und das Talent wurden Marianne aus Graubünden in die Wiege gelegt. Zusammen mit ihrem Vater begeisterte sie bereits als kleines Mädchen das Publikum, mit ihrer Herzlichkeit und Natürlichkeit auf der Bühne. Später kam noch das Temperament dazu, und die herzliche Mädchenstimme reifte zu einer unverkennbaren und gefühlvollen Schlagerstimme.

Mit dem Titel «Hey Baby küss mich noch mal» gewann Marianne Cathomen 2001 den Internationalen Grand Prix der Volksmusik in Wien. Seit ihrem Sieg war sie oft zu Gast in Schlager-TV-Sendungen und auf Rundfunk-Stationen im In- und Ausland.

Video          1999: Monique mit «Einmal so, einmal so»

1999: Monique mit «Einmal so, einmal so»

Musik: Carlo Brunner
Text: Heinz Gmür

Die Berner Frohnatur Monique begeisterte sich schon als kleines Mädchen für Musik. Mit sieben Jahren stand sie mit ihrem Schwyzerörgeli zum ersten Mal auf einer Bühne. Moniques grosse Leidenschaft aber ist das Singen.

Als die Sängerin im Jahr 1999 mit dem Ohrwurm «Einmal so, einmal so» den Grand Prix der Volksmusik im deutschen Erfurt gewann, war klar, dass sie sich fortan ganz der Musik widmen wollte. Monique gehört zu den populärsten und erfolgreichsten Sängerinnen im volkstümlichen Schlagerbereich. Nach einer Auszeit, während der sich Monique ihrem Töchterchen Alexandra und den Zwillingen Sarah und Kaspar widmete, kehrt sie auf die Bühne zurück. Mit dem Titel «Ich bin die glücklichste Frau» startete sie im April 2007 an der Schweizer Ausscheidung zum Grand Prix der Volksmusik ein Comeback.

Video          1998: Francine Jordi mit «Das Feuer der Sehnsucht»

1998: Francine Jordi mit «Das Feuer der Sehnsucht»

Musik und Text: Tomislav Mustac

Francine sang schon als kleines Mädchen mit ihren Eltern und Geschwistern volkstümliche Lieder für Touristen, die ihr Heimatdorf Richigen im Kanton Bern besuchten. Die Sängerin aus dem Emmental blickt bereits auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurück: Sie siegte mit «Das Feuer der Sehnsucht» beim Grand Prix der Volksmusik 1998 in Wien, nahm beim Eurovision Song Contest 2002 für die Schweiz teil und veröffentlichte die bis dato erfolgreichste Schweizer Mundart-Single «Träne» im Duett mit Florian Ast. 2008 moderierte Jordi zusammen mit Sascha Ruefer den internationalen «Grand Prix der Volksmusik» in Zürich. In der Erfolgssendung «Die grössten Schweizer Hits» war sie von 2006 bis 2009 Mitglied der Talkrunde.

An der nationalen Ausscheidung des Grand Prix der Volksmusik 2008 sorgte Francine Jordi zusammen mit dem Jodlerclub Wiesenberg für das Showact-Highlight. Gemeinsam jodelten und sangen sie eine schweizerdeutsche Neuinterpretation von «Das Feuer der Sehnsucht». Die Single hielt sich insgesamt sieben Wochen auf Platz 1 der Schweizer Hitparade und wurde bei «Die grössten Schweizer Hits» zum «Grössten Schweizer Hit» 2009 gewählt. Die aktuelle CD von Francine heisst «Meine kleine Grosse Welt».

Video          1997: Sandra Weiss mit «Ich suche nicht das Paradies»

1997: Sandra Weiss mit «Ich suche nicht das Paradies»

Musik und Text: Eric Alphand

Sandra Weiss aus dem Allgäu stand mit neun Jahren erstmals auf der Bühne. Entdeckt wurde sie bei einem Auftritt mit einer Big Band. 1993 erschien ihr erstes Album. Nach Erfolgen bei einem Nachwuchsschlagerfestival 1994 folgten mehrere Fernseh- und Rundfunkauftritte. 1997 nahm die gelernte Einzelhandeskauffrau mit dem Titel «Ich suche nicht das Paradies» für die Schweiz am «Grand Prix der Volksmusik» in Zürich teil und gewann den begehrten Bergkristall. Seither war die Sängerin zu Gast in den grössten Fernsehshows des volkstümlichen Schlagers. Ihre aktuelles Album heisst «Erfrischend gut».

Video          1996: Daniela und Dirk mit «Monte Cristallo»

1996: Daniela & Dirk mit «Monte Cristallo»

Musik: Wolfgang Reis

Die beiden deutschen Musiker Daniela dé Santos und Dirk Schiefen gewannen 1996 in Mainz als Duo Daniela & Dirk mit dem Titel «Monte Cristallo» den «Grand Prix der Volksmusik» für die Schweiz . Daniela dé Santos spielte dabei Panflöte und Dirk Schiefen Trompete. Beide Musiker traten nach ihrem Sieg mehrmals gemeinsam bei volkstümlichen Fernsehsendungen auf. Dé Santos war schon vorher als Solistin tätig. Heute sind die beiden meistens als Solomusiker unterwegs.

Video          1995: Geraldine Olivier mit «Nimm dir wieder einmal Zeit»

1995: Geraldine Olivier mit «Nimm dir wieder einmal Zeit»

Musik und Text: Rudi Margreiter

Geraldine Olivier aus Marly im Kanton Fribourg sang schon als Kind in verschiedenen Chören. Ihren ersten Bühnenauftritt hatte sie bereits im Juli 1986 an der Weltausstellung in Vancouver in Kanada, ihr erster musikalischer Erfolg gelang ihr 1992 mit dem Sieg der Schweizer Vorentscheidung des Eurovision Song Contest. In der Folgezeit arbeitete sie mit Rudi Margreiter vom Duo Vreni &Rudi zusammen. Dieser schrieb für sie den Titel «Nimm dir wieder einmal Zeit». Mit diesem gefühlvollen Lied landete die Künstlerin 1995 einen glanzvollen Sieg beim «Grand Prix der Volksmusik» in Wien und startete eine aufregende Karriere in der Showbranche. Ihre aktuelles Album heissz «Alles aus Liebe»

Video          1987: Maja Brunner mit «Das chunnt eus spanisch vor»

1987: Maja Brunner mit «Das chunnt eus spanisch vor»

Musik: Carlo Brunner
Text: Charles Lewinsky

Maja Brunner aus Küsnacht nahm 1987 mit dem von ihrem jüngeren Bruder Carlo Brunner komponierten und von Charles Lewinsky getexteten Lied «Das chunnt eus spanisch vor» am Grand Prix der Volksmusik in der Dortmunder Westfalenhalle teil und gewann. Durch diesen Sieg wurde sie über Nacht bei einem breiten Publikum bekannt. Seither tritt sie immer wieder in volkstümlichen Galas und Fernsehveranstaltungen auf. In den 1990er Jahren startete Brunner eine Karriere als Musical- und Theaterdarstellerin.

Video          1986: Nella Martinetti mit «Bella Musica»

1986: Nella Martinetti mit «Bella Musica»

Musik und Text: Nella Martinetti

1986 gewann Nella Martinetti aus Brissago TI mit dem fröhlichen Lied «Bella Musica» den damals neu lancierten «Grand Prix der Volksmusik» gleich dreifach, nämlich als Komponistin, Texterin und Interpretin. Ein solcher Totalsieg konnte bis heute noch von keinem anderen Teilnehmer des musikalischen Wettstreits zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht werden. Das fröhliche Lied avancierte zum Evergreen und wurde in der Zwischenzeit auf über 2 Mio. Tonträgern veröffentlicht. Der grosse internationale Erfolg erweiterte die grosse Popularität von Nella Martinetti, die in der Folge nebst Auftritten im In- und Ausland auch unzählige TV-, Radio- und Pressetermine absolvierte. Doch auch ausserhalb der volkstümlichen Schlagermusik durfte Nella Martinetti verschiedene Erfolge verbuchen. Als Texterin von mehreren erfolgreichen Titeln für den Eurovision Song Contest hat sie auch anderen Schweizer Künstlern zu Erfolgen verholfen, zum Beispiel «lo senza te» für Peter, Sue & Marc (1981). Ein Grosserfolg war dann aber mit Sicherheit der Grand Prix-Sieg 1988 in Dublin mit dem von Weltstar Célin Dion interpretierten Lied «Ne partez pas sans moi», das sie zusammen mit dem Komponisten Atilla Sereftug geschrieben hat.