Der Durchschlag bei SF
Durchschlag live
SF berichtet live vor Ort
Am 15. Oktober meldeten sich von 10.00 bis 17.30 Uhr Moderatoren und Moderatorinnen von allen wichtigen Festorten und waren live mit dabei auf der Tunnelbohrmaschine, als das riesige Ungetüm seine Fahrt aufnahm und die letzten Meter Fels durchschlug.
Haben Sie das Grossereignis verpasst? Erleben Sie hier nochmals die Höhepunkte der Sendung.
Hintergründe und Geschichte
Hauptmoderator Oliver Bono führte das Publikum vom Festort auf dem Installationsplatz Sedrun durch die Sendung. Zusammen mit 1200 geladenen Gästen erwartete er den Durchschlag. Die Sondersendung liefert Hintergründe zum Bau des Weltrekordtunnels, zur politischen Geschichte der Neat und ihrer Finanzen. Ebenso sind Expertenrunden, Beiträge über Mineure, Berichte vom Bau und von betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gemeinden Bestandteile von «Durchschlag live».
Das Moderatorenteam berichtete von den Knotenpunkten
Sabine Dahinden fuhr mit 200 auserlesenen Gästen zur Tunnelbrust, neun Kilometer entfernt vom Zwischenangriff Sedrun und 2500 Meter unter der Erdoberfläche. Dort fand der offizielle Festakt statt. Gion-Duri Vincenz wartete direkt an der Tunnelbrust mit den Mineuren auf die Tunnelbohrmaschine, und Paola Ceresetti begleitete den Maschinenführer und die Mineure auf dem riesigen, lärmigen Ungetüm auf dem letzten Wegstück Richtung Norden.
Weitere Schaltungen
Weitere Schaltungen gingen nach Faido in die Multifunktionsstelle des neuen Gotthard-Basistunnels zu Urs Gredig und den im Tessin geladenen offiziellen Gästen. Zudem schaltete man an die Feste für die von der Neat-Baustelle betroffenen Bevölkerung in Bodio, Erstfeld und Sedrun, wo Reto Stutzer, Mario Torriani und Isabella Wieland für SF 1 und HD suisse als Moderatoren im Einsatz standen.
Mit der Kutsche über den Gotthard
Dank dem neuen Gotthard-Basistunnel werden die Zugpassagiere ab 2017 nicht mehr in einer Stunde, sondern in nur 17 Minuten von Erstfeld nach Bodio reisen. Bis vor 130 Jahren war der Weg noch wesentlich beschwerlicher. Die Verbindung vom Norden in den Süden führte bis 1881 ausschliesslich mit der Postkutsche über den Gotthard-Pass. Kathrin Winzenried reiste für «Durchschlag live» nochmals mit einer alten fünfspännigen Kutsche über die alte Gotthard-Strecke und wurde während der Sondersendung immer wieder zugeschaltet.
Durchschlag international
Auch international war der Durchschlag des neuen Gotthard-Basistunnels ein Thema. Christoph Nufer meldete sich aus Luxemburg, wo die EU-Verkehrsminister ihre Tagung unterbrachen, um den historischen Durchschlag am Gotthard-Basistunnel nicht zu verpassen.








