Hintergrund
«Aus dem Geheimarchiv»
Eine fiktionale Reihe mit Walter Eggenberger
Für den Elfteiler «Aus dem Geheimarchiv» kehrt Walter Eggenberger an den Bildschirm zurück. Diese Reihe will mit zwinkerndem Auge das Schweizer Genie und Erfindertum rehabilitieren und damit das angeschlagene helvetische Selbstbewusstsein stärken. Die erste Folge ist dem wahren «König des Rock'n'Roll» gewidmet - einem Schweizer, natürlich.
Was, wenn hinter jeder grossen Erfindung oder menschlichen Heldentat ein Schweizer Bürger steckte? Und was, wenn die offiziellen Erfinder bloss Hochstapler oder Betrüger gewesen wären? Die Reihe «Aus dem Geheimarchiv» will die Geschichte des letzten Jahrhunderts neu schreiben; denn das mysteriöse «Bundesamt für die Rehabilitation des Schweizer Heldentums» hat erstaunliche Dokumente aufgestöbert. Die Erfindung der Antibabypille, der elektrischen Glühbirne oder die ersten Schritte auf dem Mond haben Eines gemeinsam: Sie fallen erfinderischen Schweizerinnen und Schweizern zu. Die Reihe ist als virtuoses Spiel angelegt: Die Autoren wechseln munter die verschiedenen Ebenen, mischen dokumentarische Bilder mit schrägem Humor, authentische Archivbilder mit Szenen reiner Fiktion.
Für das Schweizer Fernsehen meldet sich Walter Eggenberger aus dem «Geheimarchiv» und präsentiert als Ermittler die spannendsten Fälle - eine ideale Besetzung. «Als ehemaliger Anchorman von '10 vor 10' ist Eggenberger dem Publikum in bester Erinnerung», erklärt Produzent Jean-Marc Fröhle. Gleichzeitig hat er für diese Rolle zwischen Realität und Fiktion das Augenzwinkernde perfekt drauf.»
Mit einem zehnminütigen Pilotfilm zur Reihe hat Jean-Marc Fröhle im Jahre 2005 den ersten Preis eines Wettbewerbs für Kurzfilmformate gewonnen, den die TSR zur Förderung der freien Westschweizer Produktionsfirmen ins Leben gerufen hat. Das Projekt ist jetzt gemeinsam mit SF und TSI realisiert worden, als Koproduktion der SRG SSR idée suisse mit Pointprod in Genf.
Für den humoristischen Elfteiler standen neben Walter Eggenberger die Schauspielerinnen Natacha Koutchoumov und Antonella Vitali, die Ex-«Miss Suisse Romande» Emilie Boiron sowie die Schauspieler Gilles Tschudi («Grounding», «Lüthi und Blanc»), Pierre Mifsud und Jean-Alexandre Blanchet vor der Kamera. Die zehn Drehbücher hat der Westschweizer Nicolas Frey geschrieben, Regie führte Noël Tortajada. Die Pointprod Equipe hat sich mit Haut und Haar diesem Projekt verschrieben. «Da waren Freaks mit viel Herzblut am Werk», so SF-Redaktor Christian Eggenberger. «Auf etliche Sequenzen wäre ich hereingefallen, wären sie nicht so komisch, wüsste ich nicht, dass sie mit viel Akribie getürkt worden sind.»








