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Hintergrund

Mein Tag beim SRF

Anna Schildknecht ist eine 13jährige Schülerin aus Horgen (ZH):

Aufgrund einer Schnupperwoche meiner Schule habe ich mich entschlossen, beim SRF schnuppern zu gehen. Ich durfte Regina Buol bei ihrer Arbeit begleiten.
Im Moment arbeitet sie an der Dokureihe „Fortsetzung folgt“. Sie ist die Produzentin der Serie. An dem Tag, als ich schnuppern ging, drehten sie gerade ein paar Folgen der Serie. Als ich ankam, erklärte mir Frau Buol zuerst, um was es in der Sendung überhaupt geht. Eine solche Sendung dauert ca. 40 min. Die Serie wurde in der Stadtgärtnerei Zürich aufgezeichnet. Frau Buol führte mich zuerst auf dem Set herum, wodurch ich einen ersten Eindruck bekam. Es war unter allen Mitarbeiter eine gute Atmosphäre und alle waren sehr nett. Es war allerdings nicht sehr gemütlich und komfortabel. Es waren nur die nötigsten Sachen eingerichtet, wie zum Beispiel der Schminktisch. Ich lernte den bekannten Moderator Röbi Koller kennen.

Bevor die Aufnahmen anfingen, besprach Frau Buol mit Herrn Koller den Ablauf der Sendung und plante mit ihm die zu stellenden Fragen und die Informationen, die den Zuschauern vermittelt werden müssen. Im Regiewagen bekam sie ein Headset, über das sie mit den verschiedenen Kameramännern und mit Herrn Koller verbunden war. Auch ich durfte während den Aufnahmen im Regiewagen sitzen. Wenn ihr irgendwas an der Sendung nicht gefiel konnte sie so einfach Anweisungen geben.

Es war ein sehr spannender Tag und zum Schluss durfte ich Frau Regina Buol noch ein paar Fragen stellen:

War Journalistin schon immer Ihr Traumberuf?
Nein. Heute ist er es!

Was gefällt Ihnen an diesem Beruf?
Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Ich komme mit Menschen in Kontakt, die ich sonst kaum im Leben getroffen hätte. Ich kann mir die Zeit bis zu einem gewissen Grad selber einteilen, es ist kein nine-to-five-Job. Das Endprodukt muss stimmen.

Was sind die Nachteile?
Fernsehmachen ist sehr aufwändig und teuer, deshalb ist der Druck gross, man muss gute Geschichten nach Hause bringen. Auf Dreh muss man sehr, sehr wachsam sein, dass man nichts verpasst.

Von Anna Schildknecht