Archiv Sendung vom 07.02.2012
Der Prinz aus Zamunda
Dienstag, 07.02.2012 um 22:45 Uhr auf SF zwei
Auf der Suche nach einer Braut nach eigenem Geschmack verschlägt es einen afrikanischen Märchenprinzen in das New Yorker Stadtviertel Queens. Dort hofft der Adelige, fündig zu werden. Schon bald hat er seine Auserwählte ausgemacht: die Tochter eines Schnellimbiss-Besitzers. «Coming to America» ist eine durchgeknallte romantische Komödie mit Eddie Murphy. Inszeniert hat den Klamauk John Landis.
Inhalt
Im afrikanischen Märchenkönigreich Zamunda wird Prinz Akeem (Eddie Murphy) verwöhnt und verhätschelt. Doch als er 21 Jahre alt ist, sollte er nach dem Willen und der Wahl seiner Eltern, König Joffer (James Earl Jones) und dessen Gemahlin (Madge Sinclair), heiraten. Zur Verwunderung des Königspaares weigert sich ihr Spross, die von ihnen Erwählte zur Frau zu nehmen. Erzürnt gewährt Joffer Akeem eine Galgenfrist von 40 Tagen, in denen dieser sein Junggesellendasein noch geniessen soll.
Der Prinz führt aber anderes im Schild. Zusammen mit seinem Freund Semmi (Arsenio Hall) macht er sich auf nach Amerika. Im New Yorker Stadtteil Queens hofft er - wie der Name schon sagt -, eine eigene Königin zu finden. Sein Auge fällt auf Lisa McDowell (Shari Headley), die Tochter des geschäftstüchtigen schwarzen Schnellimbiss-Besitzers Cleo McDowell (John Amos). Akeem und Semmi lassen sich von Vater McDowell als Hilfskräfte anstellen, damit der Prinz seiner Auserwählten näher sein kann. Von den Avancen des afrikanischen «Studenten» gegenüber seiner Tochter ist McDowell keineswegs begeistert. Sie ist für den öligen Darryl (Eriq LaSalle) bestimmt, weil dieser aus einer vermögenden Familie stammt. Und auch Akeem wird von seiner Familie eingeholt: König Joffer ist gar nicht erbaut über das Verhalten seines Sohnes und fliegt nach New York, um nach dem Rechten zu sehen.
Hintergrund
Nach bahnbrechenden Komödien wie «Animal House» und «Trading Places» (letztere ebenfalls mit Eddie Murphy) zog Regisseur John Landis in «Coming to America» alle Register. In Top-Form präsentiert sich Star-Komiker Eddie Murphy. Wie später in den «Nutty Professor»-Filmen schlüpft Murphy schon hier in verschiedene kleinere Rollen und beweist seine Wandlungsfähigkeit. Ihm gleich tut es Arsenio Hall, der den Freund des Prinzen mimt. Der Komiker Hall hatte in den späten 1980er-Jahren seine eigene «Arsenio Hall Show» am Fernsehen in den USA. In der Rolle des strengen, aber letztendlich gutmütigen Königs ist James Earl Jones zu sehen, bekannt aus «The Hunt for Red October» und dessen Fortsetzungen sowie als Stimme von Darth Vader in den «Star Wars»-Filmen und dem «Lion King» Mufasa.

