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Archiv Sendung vom 17.03.2012

Die lange Nacht des Schweizer Films

Sinestesia - Die Kurve des Zufalls

Freitagnacht, 16.03.2012 um 00:30 Uhr auf SF zwei

Alan ist mit mit Françoise verheiratet, geht aber mit Michaela fremd. Auf einer gemeinsamen Spritztour mit dem Motorrad verunfallen die beiden schwer. Von nun an erzählt Erik Bernasconi in seinem Spielfilm-Erstling, der hauptsächlich im Tessin, aber auch in Genf und Luzern gedreht wurde, von den miteinander verknüpften Schicksalen der jungen Leute und spielt dabei gekonnt mit verschiedenen Filmgenres von Thriller bis Drama. «Sinestesia - Die Kurve des Zufalls» wurde mehrfach für den Schweizer Filmpreis nominiert. Aus der Deutschschweiz sind Leonardo Nigro und die Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger mit von Partie, die zwar im Tessin aufgewachsen ist, aber hier ihre erste Rolle in italienischer Sprache spielt. SF zwei zeigt «Sinestesia» im Rahmen der «Langen Nacht des Schweizer Films».

Nach der Ausstrahlung steht der Film während 7 Tagen im Videoportal zur Verfügung.

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Nach der Ausstrahlung steht der Film während 7 Tagen im Videoportal zur Verfügung. Aus rechtlichen Gründen nur innerhalb der Schweiz.

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Alan (Alessio Boni) ist eigentlich glücklich mit Françoise (Giorgia Wurth) verheiratet, doch hinter ihrem Rücken geht er mit der jüngeren Michela (Melanie Winiger) fremd. Nach einem leidenschaftlichen Rendez-vous der beiden in den Tessiner Bergen geschieht das Unglück: Bei der Rückfahrt ins Tal gerät Alans Motorrad ausser Kontrolle - eine Art Teufelsgestalt scheint den Unfall verursacht zu haben. Sie überleben beide. Während sich Michela bald wieder von ihren Verletzungen erholt, ist Alan jedoch zeitlebens an den Rollstuhl gefesselt.

Doch das Leben muss weitergehen: Françoise ist bereit ihrem Ehemann zu verzeihen und setzt in der Folge alles daran, ihn von seiner Geliebten fernzuhalten. Gleichzeitig beginnt sich Igor (Leonardo Nigro), Alans bester Freund, für Michela zu interessieren. Die Wege der vier kreuzen sich immer wieder, und ihr weiteres Leben bleibt durch mehr als einen Schicksalsschlag eng miteinander verknüpft.