Archiv Sendung vom 02.07.2009
«Einstein» vom 2. Juli 2009
Das Wissensmagazin auf SF 1
«Einstein» ist ein Magazin, das über Phänomene und Geheimnisse des Alltags und des Lebens berichtet. Hochkarätige Wissenschaftler helfen mit, Zusammenhänge herzustellen und so den Bogen vom Alltag zur Wissenschaft zu schlagen.
Die kalkfreie Oberfläche
Kalk im Wasser ist lästig und kann Haushaltmaschinen lahmlegen. Für den Sanitärbereich haben findige Forscher eine Oberfläche entwickelt, auf der Kalk nicht mehr haften kann. Der Trick: eine Beschichtung, die die Eigenschaften einer Flüssigkeit hat und damit Kalk keine Angriffsfläche mehr bietet.
Kampf gegen das Fettkraut
Gegen das Fettkraut hilft nichts: Weder ausreissen, abbrennen, noch Chemie. Die Schäden aber sind immens: Das aus Osteuropa eingeschleppte Kraut verdrängt die Futtergräser. Die Agronomen sind ratlos, doch die Zeit drängt, denn im Emmental breitet sich das Fettkraut rasch aus.
Weitere Informationen:
Gebietsfremde Pflanzenarten
Das Tier in der Mikrowelle
Immer wieder kursieren Berichte über Tiere, die von überfürsorglichen Besitzer zum Trocknen in den Mikrowellenherd gesteckt werden. Zwar ist keiner dieser Berichte eindeutig belegt. Trotzdem: «Einstein» zeigt, wie ein Mikrowellenherd funktioniert und warum Tiere in einer Mikrowelle nichts zu suchen haben.
Mit Dampf über die Furka
Faszination Dampfbahn: Eine Fahrt über die Furka mit einem fast hundertjährigen Dampfzug ist für viele Begeisterte ein tolles Sommererlebnis. «Einstein» -Moderator Mario Torriani fährt bei Saison-Eröffnung auf der Dampflok «Furkahorn» als Heizer mit. Und lässt sich in die Kunst des Dampflok-Fahrens einweihen.
Dampftechnologie für die Zukunft
Dampfmaschinen sind zwar eine alte Technologie, aber keine veraltete. Moderne Dampftechnologie soll beispielsweise in Lastwagen zum Einsatz kommen: Die enormen Mengen von Abwärme, welche Dieselmotoren produzieren und ungenutzt an die Luft abgeben, können noch einmal genutzt werden.
Spinnen-Haut als Vorbild für Schiffs-Oberfläche
Deutsche Forscher wollen sich die Eigenschaften der Wasserspinnen-Haut zu Nutze machen. Denn die Spinne jagt unter Wasser, ohne nass zu werden. Dank des Studiums der Spinnen-Haut haben die Bioniker ein Material entwickelt, das bei Schiffen zum Einsatz kommen soll. Das Ziel: Die Senkung des Treibstoffverbrauchs.

