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Die Welt der Krabbler

Sie sind klein, aber nicht zu unterschätzen: Die Tiere in der «Einstein»-Serie «Die Welt der Krabbler» passen sich mit faszinierenden Tricks an ihre Umwelt an und haben eindrückliche Überlebensstrategien entwickelt.

Tausendfüssler

Paarung in luftiger Höhe: Wenn die roten Tausendfüssler die Bäume hochklettern.

Bolaspinne

Die Bolaspinne lauert unter einem Blatt, ihre Präzisionswaffe griffbereit. Mit Duftstoffen lockt sie die Motte an und schwingt ihr Lasso. Damit fängt sie in stilechter Wildwest-Manier die Beute ein.

Gallwespe

Mit einer Körperlänge von ein bis drei Millimetern gleichen die Gallwespen eher einer Mücke, als einer Wespe. Sie selbst ist denn auch nicht sehr spektakulär. Ihr Nachwuchs dafür umso mehr. Der reift in einer Eichel heran, in deren Blüte das Gallwespenweibchen mit ihrem Legestachel ein Ei angeführt hat.

Wanderameisen

Wanderameisen unterscheiden sich deutlich von den bei uns bekannten Ameisenarten. Sie bauen keine Hügel, sondern bilden mit ihren Körpern ein lebendiges Nest, indem sich die Insekten gegenseitig an den Beinen festhalten.

Feldwespe

Die Feldwespen leben in einer Schwestern-Gemeinschaft. Meist setzt sich ein Weibchen durch und wird so zur Königin. Sie legt als einzige Eier und vergrössert so ihren Staat. Die anderen Feldwespen umsorgen jedoch den Nachwuchs als wäre es ihr eigener. So werden mehr Junge aufgezogen, als wenn jede Wespe einen eigenen Staat gründen müsste.

Schnecke

Schnecken lieben den Regen und meiden direkte Sonne. Eigentlich klar, denn die Ur-Schnecke lebte im Meer. Erst nach Jahrmillionen haben sich bei einigen Schneckengruppen die Kiemen zurückgebildet und Lungen entstanden. Die Vorliebe für feuchtes Klima ist geblieben.

Termiten

Termiten leben in warmen Erdregionen und gehören zu den Fluginsekten. Dies, obwohl sie im Laufe der Evolution ihre Flügel zurückgebildet haben. Rund 2800 Arten sind bekannt. Das auffälligste Merkmal dieser Insekten sind die Termitenbauten, die zum Teil mehr als acht Meter hoch werden.

Stummelfüssler

Schon seit 540 Millionen Jahren jagt der Stummelfüssler Insekten und Würmer, auch wenn sie mehr als eine Nummer zu gross sind. Der Wurm mit Beinen verspritzt seine klebrige Flüssigkeit wie die Feuerwehr ihr Löschwasser. Darin verfängt sich die Beute und ist dem Tod geweiht.

Libelle

Die Larven der Libellen leben jahrelang in Seen und Flüssen. Bis sie eines Morgens im Frühsommer aus dem Wasser krabbeln und sich innert Stunden vom Wassertier zum Luftakrobaten verwandeln.

Zikade: Der "Super-Krabbler"

Bei einer Online-Abstimmung haben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Zikade zum „Super-Krabbler“ gewählt und wollten damit mehr über das faszinierende Insekt erfahren.
Eine «Einstein»-Reporterin hat sich deshalb ein weiteres mal auf die Spuren der Zikaden gemacht und sich der diesjährigen Plage im Osten der USA angenommen. Dort fielen Milliarden Zikaden über das Land her.

Schmetterling

Ab ins «Purple Butterfly Valley»: Abermillionen Schmetterlinge ziehen in Taiwan in ein 800 Kilometer südlich gelegenes Tal, um der Winterkälte zu entgehen.

Riesenhonigbiene

La Ola im Bienenstock: Riesenhonigbienen machen die Welle als Abschreckungsmanöver.

Anelosimus-Spinne

Spinnennetz der Superlative: 20‘000 Anelosimus-Spinnen gehen mit einem 20 Meter hohen Netz zusammen auf Beutefang.

Pilzmücke

Verführerische Licht-Show: Was so schön glitzert an der Höhlendecke ist die fieseste Fliegenfalle der Welt.

Ölkäfer

Per Anhalter ins Bienennest: Wie Ölkäferlarven zu hunderten Autostopp machen.

Waldameise

Europameister Waldameise: In der grössten Superkolonie im Jura leben 200 Millionen Ameisen.

Zikade

Ohrenbetäubendes Zirpen: alle siebzehn Jahre werden Millionen von Zikaden so laut wie ein Düsenjet.

Teufelsgärtner-Ameise

Teuflische Gärtner: Im peruanischen Urwald vergiften Ameisen alles was wächst – ausser ihrem Lieblingsbaum.

Florfliege

Filigranes Versteck: Auf einem hauchdünnen Stängel schweben die Eier der Florfliege – und keine Ameise merkt‘s

Hummel

Perfektes Warm-up: Mit aufgewärmten Flugmuskeln fliegt die Hummel als erste in den Frühling.