«Einstein» Energie
Energiezukunft Schweiz
Spätestens mit der tragischen Katastrophe in Fukushima hat das Thema Energiewende entscheidend an Brisanz gewonnen. Die Schweiz plant, der Atomenergie bis 2035 den Rücken zu kehren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist politisch motiviertes Umdenken gefordert. Einerseits müssen erneuerbare Energien den Atomstrom ablösen, andererseits müssen Energie-Sparmassnahmen weiter vorangetrieben werden - eine herausfordernde Aufgabe.
In der Rubrik «Einstein» Energie sind Beiträge rund um die Themen Energie und Atomausstieg zusammengefasst.
Energie sparen
Der Stromverbrauch soll in der Schweiz massiv gesenkt werden. Aber ohne strikte Sparmassnahmen in den nächsten Jahren dürfte der Atomausstieg nur schwer zu schaffen sein. mehr
Solarenergie
Allein das Wallis könnte jährlich 860 Gigawattstunden Solar-Strom produzieren. Das ist mehr als ein Viertel der Produktion des Atomkraftwerks Mühleberg. Wäre jedes dritte Schweizer Hausdach mit Panels ausgerüstet, könnte das Land sogar auf drei Viertel des Atomstroms verzichten. mehr
Windenergie
1986 wurde in der Schweiz die erste Windenergie-Anlage in Betrieb genommen. Zwischenzeitlich liefern über 30 Anlagen Windstrom. Im Hinblick auf den geplanten Atomausstieg sollen weitere Anlagen realisiert werden. mehr
Geothermie
Im Erdinneren existieren Temperaturen von bis zu 6700 Grad Celsius. Wärme, die als Energielieferant geradezu prädestiniert ist. Diese sogenannte geothermische Energie kann mit Hilfe von Tiefenbohrungen gewonnen werden. mehr
CO2-Emission
Die Schweiz will den CO2-Ausstoss massiv senken. Das Ziel: Bis ins Jahr 2020 wird eine Reduktion des Ausstosses um mindestens 20 Prozent angestrebt. Sparmöglichkeiten gibt es viele. mehr
AKW-Debatte
Atomkraftwerke liefern gewaltige Mengen an Energie. Doch die AKW's sind mit unberechenbaren Risiken verbunden, wie das Beispiel Fukushima zeigt. Deshalb planen die Schweiz und andere Ländern den Atomausstieg. mehr










