Archiv Sendung vom 23.01.2012
Das griechische Problem
Griechenlands Wirtschaft wächst nicht, jeder fünfte ist ohne Arbeit. Besonders den Mittelstand treffen die Sparprogramme hart. Viele Griechen wandern aus. In Athen sind ganze Strassenzüge verlassen. Doch ohne Wirtschaftswachstum hat das Land keine Chance, die Sparziele einzuhalten.
Grenzen des Wachstums
Die Euro-Zone rutscht in eine
Rezession
Der Begriff Rezession ist nicht klar definiert. Nach der am meisten verbreiteten Definition liegt eine Rezession vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinander folgenden Quartalen im Vergleich zu den Vorjahresquartalen nicht wächst oder einen Rückgang zu verzeichnen hat (sinkendes Bruttoinlandprodukt).
Merkmale einer Rezessionsphase sind unter anderem: Abschwächung der Konjunktur, pessimistische Beurteilung der Wirtschaftslage, Rückgang der Nachfrage, überfüllte Lager, Abbau von Überstunden, Kurzarbeit, fehlende Investitionen, teilweise Stilllegung von Produktionsanlagen, stagnierende oder sinkende Preise, Löhne und Zinsen, fallende Börsenkurse.
Rezession
– Griechenlands Wirtschaft ist nicht die einzige, die stagniert. Doch ist diese Wachstums-Schwäche unvermeidlich, sind die Grenzen des Wachstums erreicht? Das sind Fragen, denen Dennis Meadows vor 40 Jahre in seiner wegweisenden Studie für den Club of Rome nachging. In «ECO» kreuzt er jetzt mit Nobelpreisträger Robert Solow die Klingen.
MSC: Fragwürdige Schiffs-Entsorgung
Wie so manche Reederei lässt die Genfer Mediterranean Shipping Company MSC ihre Schiffe am Strand von Alang in Indien abwracken. Umweltschutzorganisationen üben massiv Kritik an dieser Praxis, welche Arbeiter gefährdet und die Umwelt verschmutzt. Letzte Woche berichtete «ECO» über den Fall der MSC Chitra, welche MSC mitsamt Resten der gefährlichen Ladung im Meer versenkte.


