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Im Herbst zu warm, im Winter zu kalt – Wetter drückt Umsatz von Schild
Um bis zu 30 Prozent ist der Umsatz der Schweizer Bekleidungsbranche im vergangenen Herbst eingebrochen. Das betrifft auch das Modehaus Schild. Aber: Man habe sich besser gehalten als der Rest der Branche, gibt das Unternehmen heute bekannt.
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Die Eiseskälte in der Schweiz hält die Leute derzeit vom Flanieren in den Einkaufsstrassen der Innenstädte ab. Dementsprechend tief sind die Umsätze in den Läden. Nicht so schlimm, findet das Modehaus Schild. Der Februar sei ohnehin kein umsatzstarker Monat.
«Ein solches Umsatzminus nicht für möglich gehalten»
Schwer zu schaffen machte Schild dagegen im vergangenen Herbst das anhaltend schöne Wetter. Konsumenten kauften keine Pullover und Winterjacken. Laut Schild-Chef Thomas Herbert betrug das
Umsatzminus der ganzen Branche im September und Oktober gegenüber dem Vorjahr 20 bis 30 Prozent. «Ein solches Umsatzminus hatte ich bis anhin nicht für möglich gehalten», sagte Herbert an der Bilanzmedienkonferenz der Schild-Gruppe am Montag.
Leichte Umsatz-Zunahme 2011
Über das ganze Jahr stieg der Umsatz in den über 30 Modehäusern und 18 Markenläden um 0,7 Prozent auf 187,2 Mio. Franken. Von Januar bis Juni war noch ein Umsatzplus von 2,5 Prozent verzeichnet worden.
Nach eigenen Angaben hat sich Schild damit besser gehalten als der Rest der Branche. Dieser büsste im Lauf des Jahres 2011 durchschnittlich über 4 Prozent an Umsatz ein. Während der Umsatz noch leicht zunahm, sank der Schild-Betriebsgewinn deutlich. Mit 13,8 Mio. Fr. lag er rund 30 Prozent unter jenem von 2010.
Image-Wechsel: Schild in Zeiten des Wandels
Das Luzerner Modehaus war bis vor wenigen Jahren defizitär. Nun versuchen die Verantwortlichen, mit einem Image-Wechsel den Turnaround zu schaffen. Das Wirtschaftsmagazin «ECO» hat Schild-CEO Thomas Herbert in Zeiten des Wandels begleitet.
(sda/siem)
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A. Bauert, Bern
)
(A.Bauert
Verfasst am: 6.2.2012 20:28
Wetter falsch oder Produkte falsch?
Vielleicht mal besseres Angebot einkaufen und... mehr
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