Immobilien
Quartalsgespräch 4/2011
Immobilien: Jetzt steigen die Preise auch im Thurgau
«Das hat mich selbst überrascht», sagt Immobilien-Experte Donato Scognamiglio im Quartalsinterview mit «ECO Online». Die hohen Preise für Wohneigentum schwappen von den Zentren in die Nebenregionen. Solothurn und Thurgau verzeichnen im 4. Quartal 2011 markante Anstiege.
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Regionen: Aus den Zentren aufs Land
2 bzw. 2,6 Prozent (Häuser bzw. Wohnungen) haben die Preise im Thurgau im vergangenen Quartal zugelegt. Wer in Zürich nicht mehr fündig wird, weicht in die Nebenregionen aus. Hier muss der Käufer weniger Kompromisse eingehen.
«Cold Spots» gibt es nicht mehr. Die Zahlen des Quartals 4/2011 zeigen: In allen Schweizer Kantonen steigen die Immobilien-Preise. Besonders stark in Genf, am wenigsten deutlich in Graubünden.
| Kanton |
Preissteigerungen |
Preissteigerungen |
| AG |
2,1 % |
2,6 % |
| AI |
2,9 % |
3,6 % |
| AR |
2,4 % |
3,1 % |
| BE |
2,2 % |
2,8 % |
| BL |
2,3 % |
2,8 % |
| BS |
2,8 % |
3,2 % |
| FR |
2,4 % |
3,0 % |
| GE |
3,9 % |
4,2 % |
| GL |
2,1 % |
2,8 % |
| GR |
1,8 % |
2,4 % |
| JU |
2,6 % |
3,4 % |
| LU |
2,2 % |
2,7 % |
| NE |
3,0 % |
3,5 % |
| NW |
2,1 % |
2,8 % |
| OW |
2,1 % |
2,7 % |
| SG |
2,3 % |
2,9 % |
| SH |
2,2 % |
2,8 % |
| SO |
1,9 % |
2,5 % |
| SZ |
2,7 % |
3,1 % |
| TG |
2,0 % |
2,6 % |
| TI |
2,5 % |
3,1 % |
| UR |
1,9 % |
2,6 % |
| VD |
3,5 % |
3,9 % |
| VS |
2,9 % |
3,5 % |
| ZG |
2,9 % |
3,3 % |
| ZH |
3,0 % |
3,4 % |
Allgemeine Preisentwicklung: Weiter aufwärts
Keine Neuigkeit: Die Immobilien-Preise steigen gesamtschweizerisch weiter. Auf das gesamte Jahr gerechnet sind Immobilien um 10 Prozent teuer geworden. «Ein extremer Wert», findet Donato Scognamiglio.
Rendite Die Rendite gibt das Verhältnis der Einzahlungen zu den Auszahlungen einer Geld- bzw. Kapitalanlage an und wird meist in Prozent und jährlich angegeben. Bei Wertpapieren beispielsweise bezeichnet die Rendite den in Prozenten des Kaufpreises angegebene Ertrag, den das Papier bei Berücksichtigung aller Faktoren (Dividende, Kursgewinn etc.) jährlich erbringt. Rendite -Liegenschaften: Bundesrat heizt Nachfrage Der Begriff Nachfrage bezeichnet den Bedarf nach einem Gut. Die Ökonomische Lehre besagt, dass bei sinkendem Preis eines Guts, die Nachfrage danach steigt. Bei steigendem Preis, oder beispielsweise sinkenden Einkommen, sinkt auch die Nachfrage (vgl. Angebot). Nachfrage weiter an
Es herrscht Anlage-Notstand, nach wie vor. Noch attraktiver sind Rendite Die Rendite gibt das Verhältnis der Einzahlungen zu den Auszahlungen einer Geld- bzw. Kapitalanlage an und wird meist in Prozent und jährlich angegeben. Bei Wertpapieren beispielsweise bezeichnet die Rendite den in Prozenten des Kaufpreises angegebene Ertrag, den das Papier bei Berücksichtigung aller Faktoren (Dividende, Kursgewinn etc.) jährlich erbringt. Rendite -Immobilien durch eine Entscheidung des Bundesrats geworden: Seit 1. Januar müssen Pensionskassen-Guthaben nicht mehr mit mindestens 2 % verzinst werden. Die Untergrenze beträgt neu 1,5 %.
«ECO»-Quartalsinterviews
Wie entwickelt sich die Immobilien-Situation in der Schweiz? Was wird im neuen Quartal anders als im vergangenen? «ECO Online» spricht mit Donato Scognamiglio vom IAZI alle drei Monate über die Entwicklung auf dem Immobilien-Markt Schweiz. Sehen Sie hier das vorangegangene Interview: «Jetzt steigen die Preise auch im Thurgau.»
(siem)






