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Mehrwert zur Sendung

Das optimale Bild

Für die «ECO»-Sondersendung zum Thema Arbeit sind 6 Kameraleute im Einsatz.

Vor jedem Dreh-Einsatz besprechen sie mit den Redaktoren, was gefilmt werden soll. Wie dies umgesetzt wird, entscheidet sich meist erst vor Ort.

Unterschiedliche Perspektiven

Dieser Job verlangt viel Kreativität und vollen Einsatz. Hier filmt der Kameramann die Fassade der Software-Firma Ergon für den Beitrag Lohntransparenz.

Damit wir hören, was die Protagonisten reden

Um die Gespräche zwischen zwei oder mehreren Protagonisten optimal einzufangen, ist oft ein Ton-Techniker mit auf dem Dreh (im Bild rechts).

Dieser kann mit einer so genannten Angel die Töne im Raum aufnehmen und gleichzeitig deren Qualität kontrollieren, wie das Gespräch mit Helmut Hubacher.

Grafiken: das «ECO»-Markenzeichen

Hinter den «ECO»-Erklärgrafiken steckt ein enormer Aufwand. Die Grafik-Abteilung des Schweizer Fernsehens erstellt sie mit den Programmen «Cinema 4D» von Maxon und «After Effects».

Dabei bespricht sich die Grafikerin immer wieder mit dem Redaktor, damit am Ende eine optisch wie inhaltlich optimale Grafik resultiert.

Nahe dran an SBB-Chef Andreas Meyer

Die Top-Chefs haben oft wenig Zeit. Bei TV-Interviews, wo Bild, Licht und Ton stimmen müssen, wird es darum oft eng.

SBB-Chef Andreas Meyer räumte im Vorfeld für das «ECO»-Interview eine halbe Stunde Zeit ein. Schliesslich dauert das Gespräch eine Viertelstunde länger.

Dabei verrät Meyer, dass er demnächst sein Einzelbüro aufgibt, da er ohnehin zu wenig dort sei.

Online statt am Fernsehen

Manchmal erscheinen Bilder, die gedreht wurden, nicht in der Sendung. Das ist etwa der Fall, wenn am Ende einer anderen Sequenz mehr Platz eingeräumt wird oder sich ein Dreh anders als geplant entwickelt hat.

Vergebens ist die Müh deshalb trotzdem nicht: «ECO» zeigt das Material meist auf der Website. Hier zum Beispiel Ausschnitte aus der Vorlesung des 85-jährigen Helmut Hubacher an der Volkshochschule Basel.

Exklusiv für «ECO Online»

Um ein Thema zu vertiefen, wird zudem oft ein Interview exklusiv für den Online-Auftritt produziert.

Hier das Interview mit dem Chef von Open Systems, dessen Angestellte in einem aussergewöhnlichen Büro arbeiten.

Nichts zu verbergen - das Chefbüro von Ergon

Die meisten Firmen schweigen, wenn es um das Thema Lohn geht. Zwar publizieren etwa Kanton und Bund Lohnklassen der Angestellten. Minimum und Maximum einer Lohnklasse liegen aber oft weit auseinander, so dass das genaue Salär eines Angestellten weiterhin ein Geheimnis bleibt.

«ECO» suchte darum lange nach einem gewinnorientierten Unternehmen, das echte Lohntransparenz lebt – und fand Ergon. Bei der Software-Firma kennt jeder den exakten Lohn des anderen. Bei so viel Transparenz passt die gläserne Wand des Chef-Büros.

Was der Zuschauer nicht sieht

Bruno S. Frey ist ein Ökonom von Weltruf. Immer wieder wird er als Anwärter für den Wirtschaftsnobelpreis gehandelt. Trotzdem bleibt der Wirtschaftsprofessor äusserst zugänglich, nimmt sich viel Zeit für das Interview mit «ECO» und beantwortet im Nachgang per Mail auch unkompliziert die Frage nach seinem Lohn.

In der Sendung nicht zu sehen: Freys ausgefallener Geschmack bei den Socken. Mit bunten Ringeln liegt er laut den SF-Stylisten im Trend. «ECO Online» berichtet regelmässig über Style-Themen.

Der Trick mit den Moderationen

Die Moderationen mit Reto Lipp werden im Green-Screen-Studio des Jugendsenders «Joiz» gefilmt. Das Spezielle an diesem Studio: Es ermöglicht eine Green-Screen-Aufnahme von Kopf bis Fuss, eine so genannte Fusstotale.

Reto Lipp kann so virtuell in anderen Räumen herumspazieren, die später als Hintergründe in das Bild hineinmontiert werden. Das Schweizer Fernsehen besitzt kein solches, fix eingerichtetes Studio.

Schnittplatz: Vom Rohmaterial zum fertigen Beitrag

In enger Absprache mit dem Redaktor schneidet der Editor (Cutter) die einzelnen Beiträge und spielt dabei eine entscheidende Rolle: Er versucht die Vorstellungen des Redaktors umzusetzen, bringt aber auch seine Ideen ein.

Auf dem Schnittplatz zeigt sich, ob das ursprüngliche Konzept aufgeht, ob die Bildsprache und die Handlungslogik funktionieren. Oft braucht es kleinere oder auch grössere Umstellungen.

Im Schnitt wird zudem unter gewisse Passagen die vorgängig ausgesuchte Musik gelegt – oder neue gesucht, falls diese nicht passt.

Die Stimmen von «ECO»

Der letzte, sehr wichtige Arbeitsschritt: die Vertonung. Professionelle Sprecher, in der Regel immer ein Mann und eine Frau, lesen die Texte der Redaktoren. Betonung, Tempo und Dramatik variieren je nach Beitrag oder sogar Bildsequenz.

Wenn dem Zuschauer später beim Schauen respektive Hören nichts auffällt, ist die Vertonung gelungen.