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EU-Rettungsfonds: 1000 Milliarden werden nicht reichen

Montag, 7. November 2011, 12:33 Uhr, Aktualisiert 10.11.2011, 9:41 Uhr

In Griechenland kommt es zu einem Regierungswechsel. Es sieht so aus, als würde das Parlament das jüngste Rettungspaket und die damit verbundenen Sparauflagen akzeptieren. Viele atmen auf. Doch dafür ist es zu früh: Das eigentliche Problem liegt weiter westlich.

Die EU schnürt Rettungspaket um Rettungspaket. Eine Billion Euro beträgt der Rettungsfonds dank Hebelwirkung. Ausreichen wird das nicht. Denn der Bedarf an Hilfsgeldern übersteigt die 1000-Milliarden-Grenze bei Weitem. Kritisch ist vor allem Italien.

Seit Wochen steigen die Zinsen für italienische Staatsanleihen. Sie nähern sich der Grenze von sieben Prozent. Als die Zinsen für 10-jährige portugiesische Anleihen im Frühling das 7-Prozent-Niveau erreicht hatten, musste Portugal um Hilfe bitten.

Bild Claude Juncker, Nicolas Sarkozy und Angela Merkel
Zusammenhalten! Die Politiker Europas eilen von Treffen zu Treffen, um die Idee einer gemeinsamen Währung zu retten. Hier: Jean-Claude Juncker (L), Nicolas Sarkozy (F) und Angela Merkel (D) Ende Oktober in Brüssel. reuters

Allein Italien und Spanien brauchen 1000 Milliarden

Nach qualifizierten Schätzungen benötigen allein Italien und der nächste «Wackelkandidat» Spanien die immense Summe von 1000 Milliarden Euro zur Tilgung ihrer Zinsschulden. Weitere vorgesehene Zahlungen des Rettungsschirms wie die Sanierungs-Massnahmen in Griechenland, Portugal und Irland oder der Rekapitalisierungs-Betrag für europäische Banken sind noch nicht eingerechnet.

Finanz- und Börsenexperte Wolfgang Gerke nahm im «ECO»-Studio Stellung.

 

Im Gespräch: Wolfgang Gerke

(lers/siem)

Kommentare aktiv...

B. Faden

Verfasst am: 8.11.2011 9:37

Kein Geld

Der Welt, wird uns rausboxen. Da die Welt ja auf... mehr

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E. Ender, Arni
(eduardender Mann)
Verfasst am: 8.11.2011 0:27

Diese EU-Salamitaktik hat System und wird

ganz bewust so forangetrieben bis sich die... mehr

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R. Wise, Allgi
(Rutli Frau)
Verfasst am: 7.11.2011 23:55

"Milliarden"

Rutli fragt sich nun ehrlich: "Welche... mehr

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