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Dossiers

David gegen Goliath: Der Steuerstreit Schweiz–USA

Video-Dossier

Amerikanische Steuersünder und ihre Konten auf Schweizer Banken. «ECO» verfolgt regelmässig den Zwist der Schweiz mit den USA.

Video          US-Bürokratiemonster Fatca

US-Bürokratiemonster Fatca

06.02.2012

Die US-Steuerbehörde IRS zieht die Schlinge um amerikanische Steuersünder weiter zu. Sie zwingt weltweit Banken, den sogenannten Foreign Account Tax Compliance Als Compliance wird die Selbstverpflichtung eines Unternehmens bzw. dessen Führungskräfte bezeichnet, sich an die vom Gesetzgeber, den Anteilseignern oder dem Aufsichtsgremium aufgestellten Regeln zu halten, die vielfach ethische Aspekte der Unternehmensphilosophie enthalten. Ziel ist die Vermeidung sowohl eines negativen Images als auch der Ausschluss von Haftungsfällen bzw. Schadensersatzklagen.
Compliance
Act, kurz Fatca, umzusetzen. Das führt zu administrativem Mehraufwand und verursacht Kosten. Dennoch setzen selbst regional ausgerichtete Banken das Gesetz Fatca um – aus Angst vor Wettbewerbsnachteilen und horrenden Strafsteuern.

US-Steuerstreit: Ausweglose Situation

US-Steuerstreit: Ausweglose Situation

06.02.2012

Mehr als ein Dutzend Schweizer Banker wurden in den letzten Monaten von den USA angeklagt. Sie sollen reichen Amerikanern beim Hinterziehen von Steuern geholfen haben. Die Banker machten das, was jahrelang branchenüblich war – und das, was Vorgesetzte von ihnen erwarteten. Doch jetzt, wo die US-Justiz vehement Druck macht, laufen viele Banker Gefahr, von ihren Arbeitgebern fallen gelassen zu werden. Auch viele Kunden fühlen sich von ihren Banken im Stich gelassen.

Video          Der Steuerstreit SchweizUSA: Eine Rückschau

Wegelin kapituliert vor den USA

31.01.2012

Die USA haben die älteste Schweizer Privatbank in die Knie gezwungen: Wegelin verkauft wegen des Steuerstreits mit den USA das Nicht-US-Geschäft an Raiffeisen. Wie konnte es so weit kommen? Weshalb nahm Wegelin amerikanische Kunden auf – nach dem Steuerstreit Der Steuerstreit bezogen auf die Schweiz dreht sich vor allem um rund 20000 ausländische Unternehmen, die in der Schweiz vom Steuerwettbewerb unter den Kantonen profitieren können. Je nach Niederlassungskanton können die Unternehmen von aussergewöhnlich tiefen Steuersätzen profitieren.

Ausländische Firmen mit Sitz in der Schweiz, die in der Schweiz aber nicht oder kaum tätig sind, erhalten von den meisten Kantonen auf ihre im Ausland erzielten Gewinne grosse Steuerrabatte. Der effektive Steuersatz ist von Kanton zu Kanton zwar unterschiedlich, im Durchschnitt liegt er aber bei bloss rund 10 Prozent. Der Steuersatz für Schweizer Firmen liegt dagegen bei rund 21 Prozent. Die EU empfindet diese unterschiedliche Behandlung als unzulässig. Dies widerspreche dem Freihandelsabkommen von 1972, da dadurch der freie Warenverkehr verzerrt werde. Den EU-Staaten, in denen die betreffenden Firmen ihre Gewinne erzielen, entgehen Steuereinnahmen in Milliardenhöhe.

Der Steuerstreit bezieht sich aber auch auf den wachsenden Druck von Nachbarländern der Schweiz und der OECD auf die Schweiz, das Bankgeheimnis zu lockern. Die Schweiz macht Zugeständnisse und künftig gibt es die umstrittene Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug gegenüber dem Ausland nicht mehr. Das Einlenken hat bereits Folgen: Ende September wurde die Schweiz von der grauen Liste der OECD gestrichen. Sie gilt nun nicht mehr als Steueroase.

Steuerstreit
mit der UBS? Weshalb wähnte sich Wegelin lange sicher vor dem Zugriff der USA? «ECO» beleuchtet die Hintergründe der fatalen Fehleinschätzungen der Verantwortlichen.

Video          US-Steuerstreit: Der Zeuge der Anklage

US-Steuerstreit: Der Zeuge der Anklage

21.11.2011

Die offizielle Schweiz verhandelt derzeit mit den USA, unter welchen Bedingungen Schweizer Banken Kundendaten an die USA ausliefern müssen. Gleichzeitig droht einem knappen Dutzend Schweizer Banken in den USA eine Anklage wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung, darunter der Credit Suisse und der Basler Kantonalbank. Eine zentrale Rolle in beiden Fällen spielt ein ehemaliger Kundenberater der UBS, der gegenüber der US-Justiz ausgepackt hat.

Video          Steuerstreit: Im Fadenkreuz der US-Justiz

Steuerstreit: Im Fadenkreuz der US-Justiz

05.09.2011

Die Krise zwischen der Schweiz und den USA wegen unversteuerter Vermögen ist längst nicht ausgestanden. Die amerikanischen Behörden verfügen über Tausende Seiten belastendes Material, das zeigt, wie US-Bürger mit Hilfe von Schweizer Banken Steuern hinterzogen haben. Die Dokumente reichen, um hiesige Banken und Vermögensverwalter über Jahre hinaus mit Klagen einzudecken. Die USA haben denn auch bereits mehrere Schweizer Banker angeklagt. «ECO» spricht mit einem Betroffenen und zeigt, wie der Bundesrat die letzten Reste des Bankgeheimnisses retten will.

Video          Live im Studio: Alfred Mettler

Live im Studio: Alfred Mettler

18.04.2011

Alfred Mettler ist Finanzprofessor an der Georgia State University in Atlanta, USA. Er spricht mit Reto Lipp über die Bankenregulierung und das Thema « Too big to fail Ginge eine der Schweizer Grossbanken Bankrott, würde das die gesamte Wirtschaft des Landes in den Abgrund reissen.

(Sendung vom 21.09.2009)
Too big to fail
».

Video          UBS: In der Hand der USA

UBS: In der Hand der USA

25.01.2010

Seit Oktober 2008 musste die Schweiz die UBS mehrfach retten. Zuletzt schloss sie im August 2009 einen Staatsvertrag mit den USA ab, der die Auslieferung von Tausenden von Kundendaten vorsieht. Es schien, als hätte die Eidgenossenschaft wieder die Zügel in der Hand. Doch mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist alles wieder in Frage gestellt. Der Ball liegt nicht mehr in Bundesbern, sondern bei der US-Steuerbehörde IRS. Eine Behörde, mit der nicht zu spassen ist.

Video          Angeschlagene Reputation

Angeschlagene Reputation

29.06.2009

Der Kunde ist König – dieses Prinzip gilt für die UBS und andere Schweizer Banken anscheinend nicht mehr. So werden Kunden, die in den USA steuerpflichtig sind, sogenannte US-Persons, derzeit kurzerhand vor die Tür gesetzt. Neue Kunden werden von kaum einer Schweizer Bank mehr angenommen. Damit ruinieren die Banken ihren Ruf und schaden dem Schweizer Finanzplatz immens. Doch die Angst vor den US-Behörden ist grösser. Auslöser ist die UBS: Sie liegt seit mehr als einem Jahr im Streit mit den US-Behörden.

Video          Debakel UBS

Debakel UBS

23.02.2009

Im Steuerstreit Der Steuerstreit bezogen auf die Schweiz dreht sich vor allem um rund 20000 ausländische Unternehmen, die in der Schweiz vom Steuerwettbewerb unter den Kantonen profitieren können. Je nach Niederlassungskanton können die Unternehmen von aussergewöhnlich tiefen Steuersätzen profitieren.

Ausländische Firmen mit Sitz in der Schweiz, die in der Schweiz aber nicht oder kaum tätig sind, erhalten von den meisten Kantonen auf ihre im Ausland erzielten Gewinne grosse Steuerrabatte. Der effektive Steuersatz ist von Kanton zu Kanton zwar unterschiedlich, im Durchschnitt liegt er aber bei bloss rund 10 Prozent. Der Steuersatz für Schweizer Firmen liegt dagegen bei rund 21 Prozent. Die EU empfindet diese unterschiedliche Behandlung als unzulässig. Dies widerspreche dem Freihandelsabkommen von 1972, da dadurch der freie Warenverkehr verzerrt werde. Den EU-Staaten, in denen die betreffenden Firmen ihre Gewinne erzielen, entgehen Steuereinnahmen in Milliardenhöhe.

Der Steuerstreit bezieht sich aber auch auf den wachsenden Druck von Nachbarländern der Schweiz und der OECD auf die Schweiz, das Bankgeheimnis zu lockern. Die Schweiz macht Zugeständnisse und künftig gibt es die umstrittene Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug gegenüber dem Ausland nicht mehr. Das Einlenken hat bereits Folgen: Ende September wurde die Schweiz von der grauen Liste der OECD gestrichen. Sie gilt nun nicht mehr als Steueroase.

Steuerstreit
mit den USA haben nicht nur die Grossbank UBS, sondern auch die Schweizer Behörden schwere Fehler begangen. Das Debakel war seit Jahren absehbar, ernsthafte Vorkehrungen wurden keine getroffen. Nun stürzt die Schweiz in eine Krise. «ECO» mit Analysen und Hintergründen.

Video          UBS beschuldigt: QI-Agreement in Gefahr

UBS beschuldigt: QI-Agreement in Gefahr

23.06.2008

Der Ex-UBS-Kundenberater Bradley Birkenfeld hat sich der Beihilfe zur Steuerflucht für schuldig erklärt und seinem ehemaligen Arbeitgeber, der UBS, die Schuld zugewiesen. Dadurch gerät die Grossbank stark unter Druck. Die UBS läuft Gefahr, ihre Eintrittskarte in den US-Markt zu verlieren - das so genannte QI-Agreement Die UBS hat mit den USA ein Abkommen, das ihr den Eintritt in den US-Markt erst ermöglicht: das Qualified Intermediary Agreement.

(Sendung vom 23.06.2008)
QI-Agreement
. «ECO» nimmt das wichtige Abkommen unter die Lupe.

Video          Finanzkrise: Probleme mit Kreditversicherungen

Finanzkrise: Probleme mit Kreditversicherungen

31.03.2008

Die Hypothekenkrise in den USA forderte schon viele Opfer: Mehr als zweihundert Milliarden Franken mussten Banken bislang abschreiben. Das Finanzsystem ist angeschlagen. Den vollständigen Kollaps des Systems verhinderten bislang nicht zuletzt Kreditversicherungen. Jetzt droht dieses Sicherheitsnetz zu reissen.

Video          Systemversagen in der Bankenwelt

Systemversagen in der Bankenwelt

11.02.2008

Wenn die UBS 21 Milliarden Franken abschreiben muss, dann haben bei der Grossbank Management und Verwaltungsrat versagt. Doch es sind nicht die Fehler einzelner, die die Kreditkrise in den USA verursacht haben. Zu Grunde liegt ein Systemproblem: die meisten Manager im Kreditprozess sind umsatzabhängig provisioniert.