Rückblick: Studiogespräche mit Thomas Jordan
Der Nationalbank-Präsident Thomas J. Jordan war bereits mehrmals Gast im «ECO»-Studio. Zur Zeit der Gespräche war er noch in der Position des Vize-Präsidenten.
Thomas Jordan ist seit 1997 bei der Schweizerischen Nationalbank. Per Anfang Januar 2010 wählte ihn der Bundesrat zum Vizepräsidenten des Direktoriums und Vorsteher des II. Departements (Finanzstabilität, Bargeld, Finanzen und Risiken) in Bern. Nach dem Rücktritt Philipp Hildebrands übernahm er interimistisch den Vorsitz des Präsidiums. Am 18. April 2012 ernannte ihn der Bundesrat zum Präsidenten.
14. November 2011: Politischer Druck
Politik und Wirtschaft forderten laut und deutlich ein höheres Wechselkurs-Ziel als das aktuelle von 1 Franken 20 zum Euro. Die Wünsche gehen von 1,30 bis hin zu 1,40. Wie geht eine Nationalbank mit politischem Druck um? Und wie heikel ist es, wenn Politiker der Notenbank Ratschläge erteilen? Diesen Fragen stellt sich Thomas Jordan.
23. Mai 2011: Steigende Zinsen
Der starke Franken belastet die Exportwirtschaft, die Zinsrisiken sind teilweise stark gestiegen, und in der Schweiz haben sich die Immobilien in einigen Regionen so stark verteuert, dass eine Blase nicht mehr ausgeschlossen ist. Es sind schwierige Zeiten für die Nationalbank. Thomas Jordan im Gespräch mit Reto Lipp.
21. Juni 2010: Euro-Talfahrt
Wochenlang verlor der Euro immer stärker an Wert gegenüber dem Schweizer Franken. Vergeblich versuchte die Schweizerische Nationalbank, die Euro-Talfahrt zu stoppen und damit den Franken zu stützen. Thomas Jordan äusserte sich dazu.
16. Februar 2009: Kreditklemme
Aufträge fielen weg, Exporte brachen ein, die Arbeitslosenzahlen stiegen. Die Schweizer Wirtschaft darbte. Den Unternehmen drohte gar eine Kreditklemme. Im Studio stellte sich Nationalbank-Direktor Thomas Jordan den Fragen von «ECO»-Moderator Reto Lipp.
15. September 2008: Lehman Brothers
Am Tag, der das Schicksal der US-Investmentbank Lehman Brothers endgültig besiegelte und das Sterben der Investmentbanken seinen Lauf nahm, war Thomas Jordan abends live im «ECO»-Studio.
21. Januar 2008: Börsentief
Mit Reto Lipp sprach Thomas Jordan über einen, für damalige Verhältnisse, besonders schwarzen Tag für die Börsen: Die Schweizer
Börse
Die Börse ist ein Markt für Aktien, Obligationen, Währungen oder andere handelbare Einheiten (z.B. Optionen, Futures, Rohstoffe). An einer Börse werden für die daran gehandelten Güter die Preise durch verschiedene Kauf- und Verkaufsangebote ermittelt (Angebot und Nachfrage).
Börse
verlor 5,3 Prozent. Die Angst vor einer
Rezession
Der Begriff Rezession ist nicht klar definiert. Nach der am meisten verbreiteten Definition liegt eine Rezession vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinander folgenden Quartalen im Vergleich zu den Vorjahresquartalen nicht wächst oder einen Rückgang zu verzeichnen hat (sinkendes Bruttoinlandprodukt).
Merkmale einer Rezessionsphase sind unter anderem: Abschwächung der Konjunktur, pessimistische Beurteilung der Wirtschaftslage, Rückgang der Nachfrage, überfüllte Lager, Abbau von Überstunden, Kurzarbeit, fehlende Investitionen, teilweise Stilllegung von Produktionsanlagen, stagnierende oder sinkende Preise, Löhne und Zinsen, fallende Börsenkurse.
Rezession
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