Archiv Sendung vom 18.12.2009
Rettet Luna!
Ein Orca sorgt für Aufregung
Luna war den Walforschern vor der Westküste Kanadas sofort aufgefallen. Das Orca-Baby war erstaunlich munter und neugierig. Zu neugierig. Eines Tages verlor es seine Familie und wandte sich fortan den Menschen zu. Aber die waren heillos überfordert. Was war gut für Luna? Wie viel Nähe sollte man zulassen, zwischen den Menschen und dem liebesbedürftigen Tier? Der „menschenfreundliche“ Killerwal stürzte Anwohner, Ämter und Organisationen im Nootka Sund in ein regelrechtes Dilemma.
Verloren gegangen
Wiederholungen:
19. Dezember 2009 um ca. 05.45 Uhr auf SF1
20. Dezember 2009 um ca. 14.00 Uhr auf SF1
Die Meeresbiologen hatten Luna, so nannten sie das Orca-Baby, schnell bemerkt. Seine übermütige Art war aussergewöhnlich, seine Neugierde wurde ihm allerdings bald zum Verhängnis: Luna entfernte sich an der zerklüfteten Westküste Nordamerikas von seiner Familie und verpasste den Anschluss, als diese weiterzog.
Annäherung
Nachdem seine einsamen Rufe ungehört verhallten, tauchte er eines Tages in einem Fjord namens Nootka Sund auf und entdeckte die Menschen. Das Interesse war gegenseitig und so stark, dass man von Freundschaft sprechen konnte.
Streicheln verboten
Doch Experten warnten vor dieser engen Bindung und sagten, es sei nicht gut, wenn Menschen Umgang mit wilden Tieren pflegten und diese sogar anfassten. Sie gingen so weit zu verbieten, dass man Luna auch nur anschaue, obwohl Luna offensichtlich nichts anderes wollte, als mit den Menschen zusammen zu sein.
Eine besondere Freundschaft
Die Geschichte von Luna und dem bizarren Streit um sein Wohl wird im mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Rettet Luna“ von Suzanne Chisholm und Michael Parfit erzählt – eine berührende Geschichte über eine besondere Freundschaft zwischen Mensch und Tier.
Info
Aus rechtlichen Gründen kann das Online-Video zu diesem Film, nur für 7 Tage nach der Erstausstrahlung zur Verfügung gestellt werden.









